Leserbriefe

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Erholung

Hallo Urlauber und Einheimische,
habe auf der Insel gar nichts vermisst! Genug Platz, Ruhe und Erholung auch in der Hauptsaison gefunden. Niemand hat sich in die Hose gemacht, ist von den bösen Radfahrern an- oder überfahren worden oder gar ertrunken. Gottseidank ist auch niemand vom Fahrrad geholt worden und wg. boshaften Linksfahrens oder was auch immer abgestraft worden. Bei so vielen Fahrradfahrern und Fußgängern muss man wohl auch mal etwas flexibler sein und die Ruhe bewahren, was ja bislang auch prima funktioniert. Oder wollt ihr lieber Autos? Also lasst doch mal die Kirche im Dorf und hört endlich mit dem nervigen Gezeter auf! Freut Euch lieber über das, was es nur auf Langeoog gibt: Schönheit, Ruhe, Entspannung und Erholung. Wo sonst kann man in der Nähe von Hauptstraßen und Kneipen ab 22.00 Uhr mit offenem Fenster schlafen? Wo sonst gibt es so viele Kleinkinder, die überhaupt nicht negativ auffallen?
Jährlich wiederkehrende Bautätigkeiten würden mir eher Sorge machen, als ausgerechnet Fahrräder. Lasst die Insel mal ein paar Jahre zur Ruhe kommen.
In diesem Sinne liebe Grüße auf die Insel fürs hoffentlich auch friedliche und erholsame Leben aus Braunschweig!

Gabi Friedrich, Braunschweig, 17.9.2017


Abzocke mit De-Domainrechnungen ist Betrug!

Auch wenn es nicht Langeoog-spezifisch ist - ich empfehle jedem Empfäger eienr solchen Rechnung, eine polizeiliche Anzeige wegen Nötigung und Betrug zu erstatten! Auch wenn über die angegebene Web-Adresse keine Identifizierung möglich ist - spätestens über die Bankverbindung müsste dieses möglich sein, weil es in der EU nicht mgölich ist, Bankkonten ohne Vorlage gültiger Personaldokumente zu eröffnen. Insoweit verstehe ich die etwas lasche Haltung der Verbraucherschützer auch nicht, über derartige Dinge nonchalant durch Nichtbeachtung hinwegzugehen!

Reinhard Brölsch, Lemgo, 16.9.2017


Urlaubsnachlese

Frau Helfer, ich würde vorschlagen, Sie lassen sich bei der nächsten Bürgermeisterwahl wählen, dann bekommen Sie Langeoog so, wie Sie es wollen. Nur, dann werden Sie feststellen, das es nicht so einfach geht. Um nur mal einige Punkte aus Ihrem Leserbrief anzusprechen, das Aquantis wurde nicht abgerissen, es wurde entkernt und Komplettsaniert. Und am Hauptbad etwas Inseltypisches? Ist da oben die Strandhalle oder das Gebäude, wo das Lokal "Nordstern" drin ist, inseltypisch? Hätte man da ein reetgedecktes Gebäude zwischenstellen sollen? Bei den DLRG Türmen gehe ich davon aus, das sie zu den angegebenen Badezeiten besetzt sind und außerhalb der Badezeiten soll man auch nicht unbedingt bis nach Helgoland schwimmen. Weshalb nicht auch mal ein 5 Sterne Hotel, falls es dann so kommen sollte? Wir haben noch keines. Und die 160 Betten wären ca. 1,5 % der Bettenzahl auf Langeoog. Sie brauchen da ja nicht buchen und gönnen Sie doch dem einen oder anderen Gast etwas mehr Komfort, wenn die es sich leisten können. Frau Helfer, das Fahrradproblem besteht darin, das sehr viele Gäste einfach machen, was sie wollen. Würden die sich an die Regeln halten, gäbe es da kein Problem. Sicher gebe ich Ihnen Recht, die Polizei sollte einfach kassieren, denn alleine durch die Bußgelder könnte sich mindestens ein Polizist hier selber finanzieren. Weshalb es nicht gemacht wird? Ich weiß es nicht. Ich habe es schon öfter erwähnt, wir hatten bis vor ca. 20 Jahren einen Ortspolizisten, der kassierte von jedem, den er bei linksfahren oder fahren auf dem Bürgersteig erwischte und es hat kein Gast deswegen die Insel nicht mehr betreten. Aber vor einiger Zeit sagte mir ein Polizist, man dürfe die Gäste nicht verärgern. Diese Kamikazefahrer können meinetwegen gerne am Festland bleiben, dafür kommen dann andere, die genau wissen, das sie hier nicht überfahren werden. Frau Helfer, sicher haben Sie mit der einen oder anderen Sache Recht, aber geben Sie der Gemeinde oder anderen Erbauern doch die Chance, hier und da auch etwas nachzubessern.Und Frau Helfer, früher ist vorbei, wir leben heute und die Zeiten haben sich in den 60 Jahren ganz enorm geändert, schneller, als die ganze Weltgeschichte davor, somit auch auf Langeoog. Aber den Langeoogern nur Verbesserungen vorzuschlagen, hm, ich glaube, die haben ihre Insel schon im Griff, denn wäre es nicht so, würden wir nicht inzwischen wohl ca. fast 70 % Stammgäste haben. Noch eines zum Schluss, ich war hier und da auch schon in Berlin. Mir gefällt die Stadt auch lange nicht an allen Ecken und Enden. Aber, das überlasse ich den Berlinern. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin einen schönen Urlaub auf Langeoog.

Gerhard Siebels, Langeoog, 12.9.2017


Bei Anselm

Moin. Gerade habe ich die Webcam von Anselm eingeschaltet. Das erste Bild: Ein Radfahrer, der mit seinem Radl in Richtung Strand fährt. Die Ignoranten wie Herr Schulz sterben leider nicht aus.
Die meinen, wenn keiner hinsieht kann ich ja mal über Verbote hinwegsetzen. Traurig!

Harald Kunz, Oldenburg, 12.9.2017


Das tut man nicht

Moin, Herr Schulz. Na Sie sind mir ja einer! Wo treiben Sie sich denn auf der Insel mit Ihrem Rad rum? Wenn keiner hinsieht auf den für Radfahrer gesperrten Wegen? Das macht man aber nicht. Das ist nämlich verboten. So sind die Regeln. Und da Sie wissentlich und vorsätzlich diese Regeln missachten, sollte man Sie vom Rad holen. Ausschimpfen ist da noch das wenigste. Sie können ja auch nicht mit dem Fahrrad auf die Autobahn nur weil da im Augenblick da wenig Verkehr ist. Übrigens: 25 Kilometer Radwege führen über die Insel. Da werden Sie doch sicherlich noch eine andere Strecke finden als über für Radfahrer gesperrte Wege zu radeln.

Harald Kunz, Oldenburg, 11.9.2017


Urlaubsnachlese

Während 60 Jahren bin ich jetzt ca. 68 mal bis zu sechs Wochen auf Langeoog gewesen. Auch dieses Jahr gab es , wie fast alljährlich, einige Veränderungen, leider meist zum Negativen hin.
- Die Strandaufschüttung ist wichtig, gut und richtig, denn der Strand ist das größte Inselkapital! Dafür nehmen wir auch gern mal für eine Saison volle Strandabschnitte mit eng gestellten Strandkörben in Kauf!
- Das neu gebaute Anna Hus passt wesentlich besser ins inseltypische Ambiente als das abgerissene Aquantis!
-Der Abriss des heruntergekommenen Hauptbades war fällig - aber was für eine vertane Chance! Vom Ästhetischen her wäre was inseltypisch Originelleres besser gewesen als ein Disney-Abklatsch einer Ansicht eines skandinavischen Ortes bzw. der denkmalgeschützten Hummerbuden Helgolands. Vom Praktischen her ist der Bau aber eine ausgesprochene Fehlleistung. Nichts gegen Tapas- und Snacks-Angebote, aber sind nicht wenigstens an einer Stelle in Strandnähe genügend viele Toiletten, (Warm)duschen, Umkleidemöglichkeiten, Wetterschutz und Reinigungsmöglichkeiten von Sand und Schlick (auch für ältere Menschen mit Sitzmöglichkeit) sehr viel notwendiger?! Aber sie rentieren sich natürlich nicht kurzfristig. Doch das ist kurzfristig gedacht. Zufriedene Gäste, die immer wiederkehren, sind längerfristig einträglicher als eine Bernsteinschleif-Werkstatt oder ein Immobiliengeschäft in dieser Lage.
- Nun zu den Toiletten in Strandnähe überhaupt: In keinem Haus, auch im neu und schön restaurierten am "Lale"-Abgang, sind die aushängenden Reinigungsprotokolle jemals ausgefüllt gewesen (Verantwortlichkeit?). Von den vier Damentoiletten in der Tischtennishalle (dieses Jahr aufgrund der Strandsituation sehr frequentiert) war eine die ganzen vier Wochen gesperrt, und immer wieder fehlte Papier. In einer der Herrentoiletten am
"Anselm"-Abgang fehlt(e?) wochenlang die Kette, die zum Spülen gezogen werden muss. Die Anzahl der Toiletten im neugebauten Ensemble am "Hauptbad" ist völlig unzulänglich! Es bildeten sich dort häufig lange Schlangen, die speziell Kinder mit ihren Eltern in höchste Nöte brachten. Insgesamt ist die Situation der Toiletten in Strandnähe unhaltbar!!!
- Das Bungee-Trampolin hat am Strand nichts zu suchen!!! Langeoog rühmt sich doch als Familieninsel, obwohl das "Laute Haus" abgerissen worden ist, es weniger Strandsportfeste gibt, die Sportabzeichen-Möglichkeiten immer weiter eingeschränkt werden usw.. Aber dieses Trampolin führt am Strand zu fortwährenden familiären Auseinandersetzungen, abgesehen vom Motorengeräusch, den es abgibt, und dem Unruheherd, das es darstellt. Die Kinder haben die Attraktion ständig vor Augen und betteln um 6€ für 5 min.(!) Spaß mit allen Mitteln von Wutausbrüchen mit Schreien bis hin zu Weinen - ein tolles erholsames Familienerlebnis am Strand! Wer will da in der Nähe seinen Strandkorb haben?! Also bitte, bitte weg damit und wieder zurück ans Sportzentrum, wo es , wenn überhaupt, hingehört, auch wenn es am Strand kurzfristig mehr Gewinn abwirft (s.o.)!
- Die Fahrradsituation wird von Jahr zu Jahr schlimmer, was die Disziplin (Vom Autoverkehr wissen wir doch, dass leider nur Kontrollen mit Geldstrafen die uneinsichtigen Rowdies beeindrucken können.) und auch was die Parkmöglichkeiten angeht. Gibt es eigentlich irgendeine Anzahlbeschränkung bei den Fahrradvermietern. Eine Begrenzung eigener mitgebrachter Räder durch die hohen Transportkosten ist hier ja wohl unwirksam, wenn immer mehr Räder auf der Insel zur Miete bereitstehen. Aber der Rubel soll ja rollen!
- Folgende Situationsschilderung:
10,11 Uhr Hochwasser. Zwischen 9 und 10 Uhr baden bei starker Strömung viele Familien in der hohen Brandung. Die DLRG-Stationen sind nicht besetzt. Muss erst etwas passieren, damit wie früher entsprechend den Tide-Zeiten die DLRG- Häuschen flexibler besitzt sind?
-Und zum Schluss noch eine Kleinigkeit: Es gibt ja inzwischen viel mehr (von Kurgästen gespendete) Bänke (gut so!). Aber wo sind die auf dem Westdeich zwischen Flinthörn-Naturlehrpfad und Hafenmole geblieben? Gerade am Abend bildeten sie naturnahe Pausenplätze auf dem Deichweg zum Hafen.

Sicher gäbe es noch viele Verbesserungsvorschläge und Kritikpunkte, und jeder Kurgast hat seine eigene Sichtweise. Aber grundsätzlich stelle ich mit meinem in vielen Jahrzehnten auf der Insel entstandenem und gewachsenem großen Freundschaftskreis fest, dass die Familienfreundlichkeit, der von der Kurverwaltung imitierte und unterstütze Breitensport, sowie die inseltypische Atmosphäre zugunsten des schnellen Kommerzes immer mehr abnimmt und sich damit auch langfristig eine Veränderung des bisher größtenteils recht sportlichen Gäste-Klientels vollzieht. Aber vielleicht ist das ja gewünscht (s. 5-Sterne-Hotel)? Hauptsache, die Kasse stimmt?! Schade!
Ich komme dennoch weiter auf die Insel wegen des Strandes, der guten Luft, der Dickmilch in der Meierei und der vielen langjährigen Freunde!
Auf Wiedersehen!

Ingetraut Helfer, Berlin, 11.9.2017


Fahhradfahrer vs. Fußgänger

Moin, ich möchte hier einmal Stellung nehmen zum Thema Verkehrsregeln auf Langeoog. Zum Einen muss ich deutlich sagen, dass ich mich als Radfahrer häufig unwohl fühle, weil man an allen Ecken und Stellen von genervten Seniorinnen geschimpft bekommt. Es gibt kaum noch eine Straße im Ort, wo Radfahrer fahren dürfen. Auf der ganzen Höhenpromenade muss ich mein Fahrrad schieben. Ich halte mich auch wirklich an diese Regeln. Es gibt aber bestimmte Wege, wo so viel Platz ist, dass dort 5 Fußgänger nebeneinander laufen könnten und wo trotzdem das Radfahren verboten ist, was mich nervt. Gelegentlich fahre ich dann trotzdem, aber wirklich im Schrittempo, ich klingel nicht einmal um auch ja niemanden zu stören und trotzdem bekommt man immer auf den Deckel, was dazu führt, dass ich egal wo ich fahre ein schlechtes Gewissen habe.
Ich finde, man sollte mehr Fußgängerzonen einrichten, in denen Fahhradfahrer dennoch im Schrittempo fahren dprfen. Im Dorf klappt es doch auch.
So viel einmal zu den Regeln und der Sicht eines Radfahrers.

Zum Anderen - nicht die allgemeinen Kontrollen oder die Polizei sind das Problem, sondern die Menschen, die keine Rücksicht nehmen. Das liegt nicht in der Macht der Behörden. Jede Woche kommen neue Urlauber auf die Insel, manche zum ersten Mal. Es wird niemandem gelingen, es allen beizubringen. Würde sich jeder rücksichtsvoll verhalten, bräuchte man auf Langeoog überhaupt keine Verkehrsregeln - ich rede jetzt von Langeoog.
Das Einzige, was ich für sinnvoll erachten würde, wäre große Schilder aufzustellen, die an das Gewissen der einzelnen Verkehrsteilnehmer appellieren.
Wenn das nichts bringt, reichen eigentlich zwei Leute vom Ordnungsamt - mehr nicht - die mehrmals in der Woche immer zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten stehen, sodass man nie sicher sein kann, ob sie gerade irgendwo hinter einer Ecke lauern. Das würde sich schnell rumsprechen und die Leute würden vielleicht etwas vorsichtiger. Das wären meines Erachtens nach sinnvolle Maßnahmen.

Dennoch - schuld ist nicht die Gemeinde oder die Polizei, sondern schuld sind die sozial defizitären Menschen,für die man erst Regeln aufstellen muss.

Dieter Schulz, Wiesbaden, 9.9.2017


Vielen Dank

Moin, Herr Wissmann. Vielen Dank für den Tipp. Da werde ich mal öfter reinsehen. Wenn sich Frau Streubel-Männicke und Herr Siebels auch noch noch in die Sitzung eingebracht hätten, hätte das Ganze sicherlich gleich mehr Gewicht gehabt. Aber man sieht, es wird etwas getan.
Allein das Argument "Der Radfahrer befindet sich in Urlauslaune...." kann ich nicht so nachvollziehen. Wenn ich zum Beispiel, wie ich es schon mal gesehen habe, in Osnabrück in Urlaubslaune durch die Fußgängerzone radle, würde ich ganz schnell vom "Osna-Team" (Ordnungsamt) vom Radl geholt und bekomme eine Strafe aufgebrummt. Es ist verboten, da zu radeln, ob ich in Urlaubslaune bin oder nicht.

Harald Kunz, Oldenburg, 2.9.2017


Fahrverhalten der Radfahrer

Liebe Verfasser der Kommentare über das Fahrverhalten
der Radfahrer auf Langeoog.
Auf der Homepage der Inselgemeinde Langeoog kann man
Unter Sitzungsniederschriften des Gemeinderates
nachlesen ( Ratssitzung vom 20. Juli 2017 )
warum dies so ist.
Viel Spass dabei !!

Holger Wissmann

Holger Wissmann, Langeoog, 2.9.2017


Schade.....

Vorab: Ich bewundere das Team der Langeoog News für ihre unermüdliche Arbeit rund um die Berichterstattung auf Langeoog und die damit einhergehende inhaltliche journalistische Qualität. Warum musste dann unbedingt eine Pressemitteilung der hkk-Krankenkasse vom 31.08.2017 wortwörtlich in der Langeoog News veröffentlicht werden (doch wohl kein Lückenfüller?), deren Überschrift -Kuren: Positiver Effekt verpufft mit der Zeit- nicht gerade glücklich ist. Nur der interessierte Leser erfährt gegen Ende der langen Pressemitteilung, dass Kuren sehr wohl einen positiven Einfluss auf das weitere Leben der Kurteilnehmenden haben. Ich hätte mir gewünscht, dass das Team der Langeoog News -wenn ein solches Thema überhaupt schon interessant für die Leser der Langeoog News ist- vor Ort bei den beiden großen Kliniken nachfragt und sich ein eigenes Bild verschafft und damit die Eingangs angesprochenen Qualitäten der Langeoog News beweist.

Matthias Fischer, Langeoog, 1.9.2017


Kommentar

Pressemitteilungen stellen einen wichtigen Teil unserer Arbeit dar, sie werden aber nur dann bewusst eingesetzt, wenn Sie zu Langeoog passen..
In diesem Fall haben wir sie so beurteilt, dass sie ermuntern soll, regelmäßig Kuren zu machen und die Tipps für Zeit nach der Kur, die eine wichtige Rolle gegen Ende einer Kur spielen, ernst zu nehmen.
Nach unserer Info war die Pressemitteilung mit Kureinrichtungen abgestimmt, um zu motivieren, beides zu beachten.


Wir müssen damit leben

Moin, Herr Siebels. Nein, so war das ja auch nicht gemeint. Natürlich kann Herr Garrels keine Radfahrer vom Rad zerren. Wenn er durch die Fußgängerzone geht, hätte er, weil er ja den "Promibonus" auf Langeoog hat, mal ein ermahnendes Wort sprechen dürfen. Mehr aber auch nicht.
Helfen würde dabei auch nur ein konsequentes Durchfahrverbot für Radfahrer, weil es dem normalen Radfahrer sicherlich Schwierigkeiten bereitet, Schrittgeschwindigkeit (zwischen 6 und 7 km/h) zu fahren. Bei so niedriger Geschwindigkeit wirken bei vielen Menschen die Gesetze der Schwerkraft und er fällt hin. Wenn die Gemeinde sich zueinem Durchfahrverbot durchringen könnte, wäre viel erreicht. Vielleicht können Sie als Einwohner von Langeoog mal auf eine solche Maßnahme bei der Gemeinde hinwirken. Wenn das dann noch kontrolliert und bei einem Verstoß (bei Gästen und bei Einwohnern) auch geandet wird, wäre vielleicht einiges erreicht.
Aber, Herr Siebels, wie schon gesagt, die Ignoranten werden sich immer wieder durchsetzen. Gerade in der heutigen Zeit wo viel mehr "Ich" und weniger "Wir" auf der Tagesordnung ist, müssen wir wahrscheinlich mit diesem Zustand leben.

Harald Kunz, Oldenburg, 31.8.2017


Fahrräder auf Langeoog und Fußgängerzone

Moin Herr Kunz, Frau Streubel-Männecke schreibt es doch, die Polizei soll unabhängig davon, ob es einheimische oder Gäste sind, kassieren. Nur, man sieht die Ordnungshüter nicht, bzw. fast nicht. Und wenn, dann wird Kuschel-Mahnung gemacht, das man da nicht fahren darf(selber gesehen an den Hummerbuden vor ein paar Wochen). Den Polizisten darauf angesprochen, gab dann zur Antwort, man wolle die Gäste doch nicht verärgern. Dann braucht sich da auch keiner hinstellen, ist billiger und wirkt genauso, nämlich gar nicht. Als der 5 Minuten später weg war, wurde wieder lustig durch die Verbotszone gefahren. Leider weiß ich noch nicht so richtig, an welche vorgesetzte Dienststelle man sich wenden muss, das die Polizei auf Langeoog von ihren Dienstherren dazu gezwungen wird, bei Verstößen zu kassieren und öfter präsent sein sollte. Und Herr Kunz, das der Bürgermeister persönlich die Leute vom Fahrrad holt, damit macht der sich strafbar, weil der als Zivilist auch keine Radfahrer vom Fahrrad holen darf. Allerdings kommt hinzu, ich glaube nicht, das der Oldenburger Stadtdirektor Autofahrer, die gegen geltende Gesetze verstoßen, anhält.

Gerhard Siebels, Langeoog, 31.8.2017


Fußgängerzone

Moin, Frau Streubel-Männicke. Die Fußgängerzone sollte doch eigentlich das sein, was ihrem Namen nach ist. Nämlich eine Zone, in der die Fußgänger oberste Priorität haben. Ladeverkehr dürfte hier nur im Schritttempo erfolgen, Fahrräder hätten Durchfahrtverbot. Also runter vom Drahtesel und schieben. Die Zeit sollte eigentlich vorhanden sein. Das wäre dann auch Schritttempo. Das wird in anderen Orten auch praktiziert. Und dann das Ganze auch mal öfters auf Einhaltung kontrollieren, Verwarnungen aussprechen und/oder Bußgelder kassieren. Damit macht man sich zwar keine Freunde auf der "Fahrradinsel", aber es ist sicherlich effektiv.

Harald Kunz, Oldenburg, 30.8.2017


verschobene Relationen

Moin,
ich finde es zunehmend bedenklich, was hier diskutiert wird.
Langeoog liegt in Deutschland, es gibt Regeln an die sich alle Menschen, dazu zählen auch Urlauber, zu halten haben. Sonst kann Zusammenleben nicht funktionieren.
Diese Regeln sollten auch, in diesem Fall von der Polizei, durchgesetzt werden und zwar unabhängig davon, ob es jetzt einen "Urlauber" in seinem Wohlbefinden stört oder ob es ein "Insulaner" ist. Wenn man in anderen Städten mit dem Fahrrad fahrend in der Fußgängerzone erwischt wird, zahlt man sofort ein Bußgeld, das wird auch nicht diskutiert, und auch da ist man u. U. nur Gast und nicht Bewohner der Stadt. Weshalb sollte es hier also anders sein? Wozu sollte es sonst Regeln geben?
Und der Hinweis, dass sich Herr Garrels persönlich mal "sehen lassen" soll?? Vielleicht können wir auch Herrn Bohlen oder Frau Fischer "einkaufen" um hier die Gäste freundlich um die Einhaltung ganz normaler und sinnvoller Regeln zu bitten. Evtl. könnten wir auch Frau Merkel oder auch Herrn Steinmeier fragen...Und es geht immer nur um einzelne Personen!

Sonja Streubel-Männicke, Langeoog, 29.8.2017


Dösbaddel

Moin, Herr Nadke. Ich komme noch einmal auf Ihren Beitrag zurück.
Wie Sie schreiben, ist es noch nicht zu schweren Ereignissen gekommen. Das heißt doch aber auch, dass das System eigentlich funktioniert. Die Mitmenschen, die sich an Regeln halten, sind in der Mehrzahl und sollten sich nicht von den Dösbaddeln unterkriegen lassen. Das sind nämlich auch die Menschen, die ihre Hunde unangeleint in die Dünen schicken, die Wauwaus überall hinkacken lassen, sich mit ihren Fahrrädern wie die Axt im Walde benehmen und auf freien Bänken immer in der Mitte sitzen.
Diese Sorte Menschen gab es immer und wird es immer geben. Frei nach dem Motto: Hier habe ich bezahlt - dann darf ich mich auch benehmen, wie ich es will, ob es anderen passt oder nicht. Vielleicht sind es auch eigentlich bedauerndswerte Menschen, die zuhause brav und zuvorkommend sind oder sein müssen aber im Urlaub die Sau rauslassen, um den Frust, der sich bei ihnen angestaut hat, rauszulassen.
In 3 Wochen bin ich wieder auf der Insel. Dann werde ich mir das mal wieder persönlich ansehen.

Harald Kunz, Oldenburg, 26.8.2017


Fahrräder

Moin, Herr Siebels. Sie haben Recht, wenn Sie schreiben, die Polizei ist für die Kontrollen zuständig. Aber was meinen Sie, welchen Eindruck es auf die "Verkehrssünder" macht, wenn ihnen mal der Bürgermeister in Persona sagt, dass ihr Verhalten nicht rihtig ist. Das wird bei vielen Menschen sicherlich lange nachwirken
Nun kann man Herrn Garrels natürlich nicht stundenweise abstellen, um Ermahnungen auszusprechen aber ab und zu wäre das schon mal ganz gut, wenn jemand von der Gemeinde (nicht gleich mit der Keule) mal Präsenz zeigt.
Oder denkbar wäre auch, ein Ganzkörperbild als Pappaufsteller, um den Promibonus des Bürgermeisters auszunutzen. Ist ernst gemeint!!

Harald Kunz, Oldenburg, 26.8.2017


Fahrräder auf Langeoog

Moin Herr Kunz, leider ist es immer wieder ein sehr großer Fehler, das der Bürger denkt, die Gemeinde wäre für dieses Chaos auf Langeoog zuständig. Zuständig ist für den fließenden Verkehr fast ausschließlich die Polizei. Das Ordnungsamt der Gemeinde ist für den ruhenden Verkehr zuständig. Allerdings gehe ich mal davon aus, das, wenn die Gemeinde mal Druck bei den zuständigen Behörden machen würde, mehr Polizeipräsenz zu zeigen und auch richtig kassieren würde, wovon sich dann wahrscheinlich mindestens ein Polizist hier selber finanzieren könnte, es sich dann auch wieder mehr oder weniger "normalisieren" würde. Aber auch die Gemeinde ist in der Pflicht. Jahrelang nimmt sie es hin, das einige Gastronomen ihre ausgewiesenen Parkflächen für Fahrräder einfach mit Tischen und Stühlen bestücken, somit die Fahrräder teilweise auch noch quer auf der Straße stehen und ein enormes Verkehrshindernis bei einem Einsatz der Feuerwehr, bzw. Rettungswagen darstellen. Es wird auch wahrscheinlich so lange nichts unternommen werden, bis der Ernstfall eintritt und dann ist das Geschrei groß. Besser wäre insgesamt Vorbeugung.

Gerhard Siebels, Langeoog, 26.8.2017


Fahrradinsel

Moin, Herr Nadke. Das Thema Fahrrad hat sich schon lange Tradition auf Langeoog. Im Forum der langeoognews und seinerzeit auf Langeoog.de füllte man damit ganze Seiten. Rausgekommen ist da nichts! Aus jedem Blickwinkel konnte man alles richtig oder falsch sehen. Leider wird sich das auch in Zukunft nicht ändern. Es sei denn, die Gemeinde greift mal durch.
Da gibt es eine schöne Fußgängerzone, in der Radfahrer und auch Elektrokarren Schritttempo fahren müssen!!!! Aber halten sich alle dran? Oftmals nicht. Hier müsste die Gemeinde vielleicht einmal Präsenz zeigen und kontrollieren. Aber man will ja sicherlich nicht am Image der "Fahrradinsel" kratzen.

Harald Kunz, Oldenburg, 25.8.2017


Keine Verkehrsregeln

Moin! Wir waren endlich mal wieder auf unserer Lieblingsinsel. Wetter war sehr gut und wir haben uns sehr gut erholt. Erschrocken sind wir beim Anblick des Strandes, der ja doch ziemlich gelitten hat. Aber jetzt zum eigentlichen Grund meines Anliegens: Warum Glauben eigentlich so viele, das es keine Regeln für den Fahrradverkehr auf der Insel gibt? Da wird hemmungslos links gefahren, unübersichtliche Kurven werden geschnitten, Vorfahrt missachtet und Eltern versuchen Ihren Kindern das Radfahren auf meistens zu großen Rädern beizubringen. Es grenzt an ein Wunder,das nicht noch mehr Unfälle passieren. Da sollte man vielleicht in einem Info Blatt den Urlaubern bei der Buchung eine Anleitung lassen zukommen lassen.

Thomas Nadke, Dortmund, 25.8.2017


Brüssel

Moin, Herr Wöhrmann. Was haben 3 Mio. € Subventionen aus Brüssel mit den Renten zu tun? Wenn die auf die über 20 Mio. deutschen Renter verteilt werden, erhält jeder Rentner ca. 15 Cent. Dann bleibt auch nichts mehr über für Ihr "usw."!

Harald Kunz, Oldenburg, 21.8.2017


Lob

1. preiswerte Wohnungen € 55,-/Tag
2. sehr viele gespendete Bänke - grossartig
3. Strandkörbe im Ort zum Verweilen
4. lustig kontrastreich angemalte Restauranthäuschen
am Strandübergang unterhalb der Strandhalle
alles ganz toll ! Aber,dass Brüssel € 3 Mio an Subventionen für den Bau eines Fünfsternehotels gibt ist ein SKANDAL !!! Besser höhere Renten usw..

Harved Wöhrmann, 53498 Bad Breisig, 18.8.2017


Es tut sich etwas!

Gerade fand ich im Internet die folgende Meldung:
Die McDonald\'s will bei heißen Getränken weniger Einweg-Verpackungen verwenden. Die Fast-Food-Kette beginnt ab sofort damit, in einem Teil seiner Restaurants Kaffee, Tee und Kakao in Porzellan- und Glasgeschirr auszuschenken. Bis Ende 2019 soll ein Großteil der deutschen Filialen auf das neue Konzept umgestellt werden, teilte McDonald\'s Deutschland mit.

Bereits im vergangenen Herbst hatte die Kette damit begonnen, Kaffee in Tassen und Bechern abzufüllen, die von Gästen selbst mitgebracht wurden. Bisher gab es Porzellangeschirr für Gäste der Kaffee-Bars, nicht aber an der normalen Filialen-Theke. Umweltschützer kritisieren seit Jahren den Müll, den der Trend zum Mitnehm-Kaffee in Einwegbechern verursacht.

Sicherlich werden noch viele weitere folgen und dieser Coffee-to-go-Wahnsinn hört auf.

Harald Kunz, Oldenburg, 10.8.2017


Alternative Thermosflasche

Wie wäre es denn, wenn wir uns an die gute alte Thermosflasche erinnern? Die gibt es in Größen von 0,33 bis 1,5 Liter. Mittlerweile auch mit Mustern, die die jüngere Generation begeistern werden. Coole Motive sind hier wählbar, auch mit Halterungen und teilweise mit 2 Bechern. Hierin kann man wunderbar ein Heiß- oder Kaltgetränk transportieren und mit dem mitgelieferten Becher genießen. Ein heißer Kaffee, morgens z.B. in Frankfurt eingefüllt, kann dann spätestens auf der Fähre auch noch heiß genossen werden. Und das schönste: die Thermoskanne kann jederzeit kostengünstig (z.B. in der Ferienwohnung) befüllt werden und man hat zu jederzeit ein günstiges, wohlschmeckendes Heißgetränk zur Verfügung.
Der Kaffeenachschub kann natürlich auch an den verschiedenen Verkaufsstellen auf Langeoog erfolgen, ohne dafür jedes Mal einen Pappbecher zu benutzen.
Ist doch eigentlich ein gutes Zeichen, sein Umweltbewusstsein nach außen zu zeigen. Das wäre doch mal eine Überlegung wert!

Harald Kunz, Oldenburg, 10.8.2017


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