Leserbriefe

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Neugestaltung Rathauspark

Auch wir sähen es als Bereicherung an, unseren Urlaub auf Langeoog mit Petanque zu verbinden. Denn Boule ist leicht zu erlernen, macht von Anfang an viel Spaß und ist bis ins hohe Alter spielbar.

Ralph und Maria, Dormagen, 24.4.2018


Neugestaltung Rathauspark

Tolle Idee, ein Grund mehr wieder einen Urlaub auf Langeoog zu verbringen! Boulekugeln haben wir reichlich in der Familie.

Komoll, Neuss, 23.4.2018


Neugestaltung Rathauspark

Moin Langeoog,

wie wär\'s mit einem Bouleplatz auf der "Insel fürs Leben"? Borkum hat einen - Langeoog hat keinen.

Ich spiele Boule seit 36 Jahren, während meiner jährlichen Urlaube von sechs bis zehn Wochen hier auf Langeoog vermisse ich das Spiel schon sehr. Ok, Boulespielen kann man auf fast jedem befestigten Untergrund, aber das Ambiente und eine Infrastruktur sollten schon gegeben sein - selbstverständlich auch Mitspieler.

In den Langeoog News Nr. 5/2018 las ich, dass der kleine Park nördlich des Rathauses neu gestaltet wird - demnach soll der Platz offener und heller werden - Rasengittersteine seien angedacht.

Wenn stattdessen lediglich recyceltes Material eingebracht würde und obenauf eine feine Splittschicht, wäre sowohl das Boulespiel ermöglicht, aber auch die gewünschte Nutzung für Veranstaltungen. Kosten für Baumaterialien würden zudem auch eingespart.

Von Vorteil ist hier die zentrale Lage wegen der umliegenden Gastronomie, wie Pier 2, Weindüne, Inselrösterei und Treibgut, aber auch die nebenan liegenden Toilettenanlagen am Rathaus wären von Vorteil.

Das Boulespiel ist der Nationalsport der Franzosen, erfreut sich aber auch in Deutschland großer Beliebtheit. Deutschlandweit gibt es mittlerweile über 22.000 lizenzierte Boulespieler, dazu kommen noch die zahlreichen nicht organisierten Spieler. In Niedersachsen existieren mittlerweile 125 Bouleclubs als eingetragener Verein - das Bundesland hat bereits zahlreiche Deutsche Meister hervorgebracht.

Ich denke bei der Nutzung eines Bouleplatzes hier auf Langeoog auch an die aktiven Boßler - dem Boulespielen sollten die Boßler doch auch einen gewissen Charme abgewinnen können. Der geschickte Umgang mit einer Kugel ist in beiden Disziplinen eine nützliche Eigenschaft.

Urlauber, die sich am Boulespiel erfreuen, und Kenntnis eines schön gelegenen Platzes hier auf Langeoog hätten, würden sicherlich gerne ihren persönlichen Kugelsatz in den Reisekoffer packen. Ich kenne Boulespieler aus Düsseldorf und Neuss, die auf Langeoog ihren Urlaub verbringen, die ihre eigenen Kugeln auch bereits mitbrachten, um auf dem befestigten Waldweg zu spielen. Schön ist es dort jedoch nicht, wie mir zuteil wurde - und der Platz am Isenecker\'s Marktplatz kann hinsichtlich Lage, Größe und Bodenbeschaffenheit auch nicht begeistern.

In Frankreich sind die Bouleplätze meist in zentraler Lage zu finden - das kommunikative Spiel fördert das gesellschaftliche Miteinander, ob männlich oder weiblich, ob jung oder alt oder gar im Rollstuhl. Darüberhinaus könnte das Spiel durchaus interessierte Zuschauer auf den geplanten Parkbänken begeistern.

Allez les boules
Wilfried Kux
Olfenweg 32
41569 Rommerskirchen

Wilfried Kux, Rommerskirchen, 20.4.2018


INSELBUSLINIE


Eine Inselbuslinie, das wäre wirklich eine Überlegung wert und sollte nicht nur ein Aprilscherz sein. Es gibt viele Inselbesucher, die sich früher mit dem Fahrrad oder zu Fuß auf der Insel bewegen konnten, es heute aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr können.
Müssen wir daher der Insel fernbleiben?
Liebe Grüße an die Insel

S.Keil, Fronhausen, 17.4.2018


Mascha bedankt sich!

Wir, Masche und ihre Familie, möchten uns ganz herzlich bei allen Insulanern und Urlaubern, die uns bei der Suche nach unserem Hund unterstützt haben, bedanken. Unser besonderer Dank gilt dabei den Männern der freiwilligen Feuerwehr, der Polizistin von Langeoog und Frau Sommer vom Ordnungsamt, die uns schließlich auch unsere Mascha zurückbrachten.

Am Freitagmittag war bei einem Cafebesuch an den Buden am Hauptstrand neben Masche der Klappstuhl von Frauchen zusammengebrochen, wobei diese die Leine fallen ließ. Mascha geriet in Panik und raste samt Flexi-Leine Richtung Osten auf dem Weg zwischen den Dünen davon. Fast zwei Stunden wurde sie von ihrer Familie in Laufrichtung gesucht, bis diese von einer besorgten Urlauberin von dem zunächst misslungenen Rettungseinsatz der Feuerwehr erfuhren.

Mascha, eine acht Monate alte Hündin, stammt aus Bosnien und wurde über den Tierschutz vermittelt. Sie ist Fremden gegenüber eher misstrauisch und ließ sich vermutlich daher auf der Sandbank am Westende der Insel zunächst nicht einfangen. Strandgänger, die sich während des Rettungsversuchs vor Ort befanden, konnten jedoch berichten, dass Mascha die Strecke von der Sandbank bis zur Insel zurück trotz der hinderlichen Flexi-Leine schwimmend durch den Priel geschafft hatte. Auch am Strand gelang es leider niemandem sie einzufangen und Mascha verschwand in den dortigen Dünen.
Unzählige Male liefen Frauchen und Herrchen den Bereich zwischen Hauptstrand und Westende bis in die Nacht hinein ab, unterstützt durch einige Insulaner und Urlauber. Mascha konnte jedoch nicht gefunden werden.

Auch am nächsten Morgen wurde die Suche von ihrer Familie zunächst fortgesetzt, allerdings mit schwindender Hoffnung: Wie sollte eine so junge Hündin eine solche Anstrengung überleben? Wie sollte man sie in dieser unübersichtlichen Dünenlandschaft finden? Die bisherige Suche hatte ja keine Ergebnisse gebracht und auf die Rufe von Herrchen und Frauchen hatte Mascha nicht reagiert.
Zum Glück gab es da aber eine sehr engagierte Polizistin und Ulla Sommer vom Ordnungsamt, die die Hoffnung noch nicht aufgegeben hatten. Gemeinsam mit Ullas Mann, einem Mitglied der Feuerwehr, suchten sie in den Dünen des Naturschutzgebiets abseits der Wege nach Mascha.
Gegen 11 Uhr erreichte dann die freudige Botschaft Maschas Familie: Wir haben sie! Ein erstes Foto wurde geschickt und alles dafür getan, die Familie wieder zusammenzuführen. Mascha bedankte sich für die Rettung auf ihre Weise und gab Frau Sommer auf der Fahrt im Feuerwehrfahrzeug unzählige Hundeküsschen.

Inzwischen ist die Familie wieder Zuhause angekommen und versucht sich von dem Schrecken zu erholen. Mascha ist unverletzt und hat den ersten Tag nach ihrem Abenteuer viel geschlafen. Als Fazit aus der ganzen Situation wurde beschlossen, dass Flexi-Leinen der Vergangenheit angehören, da das hinter Mascha herscheppernde Gehäuse der Leine ihre Angst sicher noch verstärkt hat. Für den Fall, dass Mascha auf ihren Spaziergängen wieder etwas erschrecken sollte, erhält sie zudem einen Hundetracker.

Maren Wickboldt, Bedburg, 9.4.2018


Wieviel Wahrheit steckt in Aprilscherzen?

E-Bus auf Langeoog - Als ich die Überschrift las, dachte ich als erstes: Endlich mal ein guter Ansatz zur Verbesserung der Servicequalität der Insel. Aber wohl (leider, leider!) doch nur eine Utopie. Ich bin sicher, das ein solches Projekt allein an der Wirtschaftlichkeit scheitern wird - mit 2 € pro Fahrt im Stundentakt sind das max. 24 € Stundenumsatz - die Pleite ist vorprogrammiert.
Auf der anderen Seite: Die Hannover-Messe macht es seit Jahren vor: Als Serviceangebot im Eintrittspreis enthalten fährt dort den ganzen Tag eine ganze Busflotte über das Messegelände.
Vielleicht sollte doch mal jemand mit dem spitzen Bleistift nachrechnen, wie sich so ein kostenloses Angebot auf der Insel auf den Tourismusbeitrag auswirken würde und ob das dann immer noch utopisch ist.

Reinhard Brölsch, Lemgo, 3.4.2018


Idee und Vorschlag

Zu der Idee und dem Vorschlag von Holger Wissmann :
Moin aus Bielefeld . Makaber ist doch , dass immer erst etwas passieren muss .Bei Ihrer Idee wird wohl folgendes passieren, es werden sich Leute im Rathaus beschweren , dass man nicht mehr auf die Sandbank gehen kann , weil der Zugang durch rumstehende Särge versperrt ist .
Eine vernünftige Lösung wird es wohl auch bei diesem Problem nicht geben .
Viele Grüße

Hermann Schürmann, Bielefeld, 1.3.2018


Rathauspark vom 28.02.2018

Das war eigentlich schon lange fällig, das mal in dieser Richtung im Ort passiert. Das wird, sollte es so durchgeführt werden, bestimmt ein beliebter Anlaufpunkt werden. Und für immer wieder die gleichen Kritiker in dieser Ecke, leben wir nicht alle von den Gästen? Aber diese Kritiker sind grundsätzlich gegen alles. Nur, wenn man selber baut, dann wurde in der Mittagszeit nicht nur geflext, sondern gehämmert und die Maschinen liefen auch weiter, das man es bis zum Hafen hören konnte. Es wurde Grundwasser bis zum geht nicht mehr abgesenkt usw. Schon vergessen? Aber wehe, andere machen was. Dann lese ich da von einer neuen Aussichtsplattform, früher Apfelsinenkiste. Leider war die letzte abgängig, somit steht da nur noch ein Betonklotz. Die neue "Plattform" in Form eines Leuchtturms wird weithin sichtbar sein und auch bestimmt wieder eine beliebte Anlaufstelle werden, sofern sie dann vom Rat genehmigt wird, was ich persönlich sehr hoffe, da dann endlich der hässliche Betonklotz wieder weg ist. Sicherlich gibt es überall Kritiker. Aber das ein Ratsmitglied, dem das Objekt nicht passt, dann sagt, "dann soll er sein Geld mitnehmen und nach hause fahren" daran kann man die Intelligenz erkennen, denn dieses Objekt wird zu 100 % mit ca. bis zu 15 Jahren Pflege gesponsert und dann so einen Satz, man begreift es nicht. Und eines sollte der Rat bei der Abstimmung nicht vergessen, der ist gewählt worden, um die Interessen der Bevölkerung zu vertreten und nicht ihre eigene Meinung. Und ich gehe davon aus, das die Mehrheit, vor allen Dingen der Gäste, dafür sein wird.

Gerhard Siebels, Langeoog, 1.3.2018


Sie sollten wissen was sie tun !

"Sandbank nicht betreten - lebensgefährlicher Untergrund !"---Wer liest denn als erstes ,wenn er auf die Insel fährt , die "Gebrauchsanweisung"? "Geht mich doch nichts an! Ich zahle doch schließlich Kurtaxe , und damit ist doch wohl alles erledigt ! Hunde anleinen , deren Kot entfernen , Kippen wegwerfen egal wohin , Dünen nicht betreten , Straßenverkehrsordnung , Rücksicht-mal um sich schauen ,usw, und Ebbe und Flut , das ist doch alles nicht für mich ,ich habe Urlaub ,und das geht mich alles nichts an ,und zwar ab Bensersiel , und hier ist ja schließlich eine Insel ! SO! Und übrigens laufe ich Zuhause doch auch einfach so vor ein Auto oder die Straßenbahn .Ohne Rücksicht ,Hauptsache ICH !"
Diese Leute gibt es viele , die sollten doch mit erhobenen Händen über die Straße gehen-oft 2 m neben dem Überweg-, dann kann man denen nachher im Krankenwagen leichter das Hemd ausziehen , wenn es noch da ist ."Wissen sie was sie tun?" Sie wissen das eigentlich schon , nämlich vor sich hin latschen, so einfach instinktiv ohne zu denken . Und das in voller Montur,dick angezogen, Rucksack auf dicke Schuhe an , mit Hund und Kinderwagen , und man glaubt es kaum , sogar mit Kind ! Es fehlen absolut , aber dringend erforderlich : Überlebensanzug, Rettungsweste , Taucherausrüstung , Signalpistole ,Leuchtfackeln ,wasserfestes Funkgerät , Kompass , Essen und Trinken wenn es mal wieder etwas länger dauern sollte! Kurtaxe bezahlt , und dann kann es ja losgehen , ab auf die Sandbank , in den Treibsand , in den Schlick im Priel oder ins Watt. Das Wasser ist doch da hinten !
Ebbe und Flut sind jederzeit sichtbar und im Normalfall berechenbar beim Hinschauen : wo ist der Spülsaum ? Dad gilt weltweit,überall da , wo sich das Wasser und das Land treffen , nicht nur auf Langeoog .
Soviel dazu .
Übrigens , Gerhard , die Uhr geht noch !
Viele Grüße auf die Insel bis Ende Mai ,
Hermann Schürmann

Hermann Schürmann, Bielefeld, 28.2.2018


Sie wissen nicht was sie tun

Makaberer Vorschlag
Särge an den Strandaufgängen zur Sandbank aufstellen,
Totenkopfflagge daneben hissen.
Vielleicht hilft das ja !!!

Holger Wissmann

Holger Wissmann, Langeoog, 28.2.2018


Wissen sie, was sie tun?

Bei dem Bericht, bzw. fällt mir wieder einmal der Spruch ein " Lass es Hirn regnen"!Allerdings, was nützt es, da es diese Leute erricht, da sie ihren Kopf nur auf dem Hals haben, damit es nicht rein regnet. Auch daran sieht man einerseits wieder, das die Kosten für die Einsätze noch viel zu niedrig sind, andererseits, das es den Menschen schei..... egal ist, das durch ihr leichtsinniges Verhalten, sie die Rettungskräfte dadurch auch noch in Lebensgefahr bringen. Das die Feuerwehrleute im Zweifelsfall, weil sie diese hirnlosen aus dem Schlick holen müssen, dann nicht mehr schnell genug zu einem Brandfall kommen können und dadurch die Menschen nicht früh genug gerettet werden können. Aber das scheint denen alles egal zu sein? Was könnte man ändern? Nichts! Nur an den Verstand der Leute, der ja anscheinend nicht vorhanden ist, appellieren, bleibt von der Sandbank runter und noch mehr Zeichen setzen, nicht geschrieben, sondern mehrere Personen auf einem Schild, die schon bis am Hals im Wasser stehen. Aber auch das bringt nichts, denn, wo kein Verstand ist, die werden auch das nicht begreifen, da sie den Totenkopf anscheinend auch ja wohl, entweder nicht sehen, oder als vergessenes Karnevalsrelikt ansehen.

Gerhard Siebels, Langeoog, 26.2.2018


Wasserinsel

Ein kleiner Scherz am Rande.
Alle Haushalte auf Langeoog die Wasserhähne aufdrehen,
zwei Wochen lang durchlaufen lassen.
Spült Geld an Kanalgebühren in die Gemeindekasse und
Wassergeld an den OOWV !!
Vielleicht senkt dass so den Wasserspiegel.

Holger Wissmann

Holger Wissmann, Langeoog, 1.2.2018


Streupflicht

Zum Thema Streupflicht möchte ich mitteilen, dass ich keine Aufforderung meiner Gemeinde benötige, um meine Familie, Nachbarn und auch die Post davor zu schützen, sich vor meinem Haus auf die Nase zu legen. Ich finde, darüber muss man gar nicht reden, sondern es ist (für mich) eine Selbstverständlichkeit und hat etwas mit Wertschätzung füreinander zu tun. Ich möchte nicht, dass z.B. meine Postbotin, die bei Wind und Wetter für ein kleines Gehalt unterwegs ist, um mir meine Post zu bringen, einen unnötigen Unfall erleidet. Und wenn ich dann merke, dass die Gemeinde nicht gestreut hat und mich das stört, dann könnte man ggfls bei der Gemeinde anrufen und nachfragen. Vielleicht klärt sich in diesem Gespräch schon einiges.
Ich persönliche habe es lieber die Menschen in meiner Umgebung reden direkt mit mir, als das sie pauschal über mich schimpfen. In Gesprächen kann man sich wunderbar austauschen und auch manchmal andere Sichtweisen kennenlernen, die vielleicht auch zu einem besseren Verständnis füreinander führen und so könnte man evtl. auch historisch gewachsene „Schimpf-Traditionen“ durchbrechen.

Nicole Gorny, Rechtsupweg, 1.2.2018


Streupficht

Liebe Langeooger und andere Eigentümer auf Langeoog
Wir werden durch Rundschreiben der Inselgemeinde
immer wieder aufgefordert unserer Streupflicht und
Schneeräümen nachzukommen sonst könne man mit einem
Bußgeld rechnen.
Ich habe in letzter Zeit immer wieder gemerkt dass
die Inselgemeinde dieses selber nicht tut und dabei
zu Unfällen kommt.
Vielleicht sollten sie mal mit gutem Beispiel voran
gehen !!!!

Holger Wissmann

Holger Wissmann, Langeoog, 19.1.2018


Toller Ansatz

Moin, Herr Kremer. Toller Ansatz!!! Das finde ich sehr gut, was Sie da angeregt haben. Es dürfte sicherlich auch im Sinne vieler umweltbewußter Menschen sein Im Falle eines Verbotes der Böllerei wird sich das sicherlich positiv auf Image von Langeoog auswirken. Hoffrntlich finden Sie noch einige Mitstreiter, denn leider kann man nicht auf den freiwilligen Verzicht hoffen. Lassen Sie sich das bitte nicht weismachen. Es geht nur über ein Verbot und Argumente für ein Verbot gibt es ja viele.
Viel Erfolg für Ihre Aktion.
Viele Grüße
Heinrich Schratt

Heinrich Schratt, Bissendorf, 4.1.2018


Böllerverbot leicht gemacht.

Moin Herr Schratt,
dieses Böllerverbot - ja oder nein- war schon mal Gegenstand einer Ratssitzung vom 28. 07. 2016. Leider wurde da mit einer Mehrheit von 5 zu 2, bei 2 Enthaltungen dagegen gestimmt. Jetzt haben wir allerdings nach der Wahl letztes Jahr eine andere Ratszusammenstellung. Ich selber bin kein Ratsmitglied, könnte es also sicher schriftlich eingeben, bzw. in einer Sitzung während der Bürgerfragestunde vorbringen. Da man sich in so einem kleinen Dorf allerdings kennt, habe ich schon vor einiger Zeit ein Ratsmitglied gefragt, ob der es jetzt nicht mal versuchen werde? Es ist also kein Stillstand, es dauert nur. Also wird wieder ein Antrag gestellt und dann schauen wir mal. Es ist auch man nicht so einfach mit einem Beschluss getan, das hat Spiekeroog jetzt erlebt, die einem einzelnen Einwohner, der gegen diesen Beschluss vom Spiekerooger Gemeinderat geklagt hatte und vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg recht bekam, so das sie dem eine Einzelgenehmigung, allerdings nur für ihn und auch nur auf seinem Grundstück, geben mussten. Sie sehen also, es nicht so einfach. Trotzdem gibt es sicherlich einen Weg, der für alle gut wäre. Mein Vorschlag wäre, Silvester und einmal im Sommer ein Feuerwerk ohne Böller von der Kurverwaltung am Strand durchzuführen und alles andere untersagen. Es geht woanders auch, somit sollte es in so einem sensiblem Gebiet, wie es nun mal ein Weltnaturerbe ist, auch möglich sein. Und für mich gelten diese Argumente auch nicht, was früher war. Früher hat man mit Steinschleudern geschossen, das hörte man überhaupt nicht. In diesem Sinne, lassen wir uns überraschen und warten wir es ab, wie es weiter geht?

Gerhard Siebels, Langeoog, 4.1.2018


Böllerverbot leichtgemacht

Moin, Herr Siebels. Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu und muss Ihnen dabei gestehen, ich habe meinen letzten Böller vor ca. 30 Jahren gekauft und gezündet. Ich sehe mir ein schönes professionelles Feuerwerk zu besonderen Anlässen gern an, aber ich halte nichts von hemmungloser Ballerei.
Aber das Problem auf Langeoog könnte doch ganz leicht gelöst werden! Stellen Sie oder noch einige andere Langeooger doch zur nächsten Gemeinderatssitzung einfach mal den Antrag, die Ballerei zu Silvester zu verbieten. Alle vernünftig denkenden und handelnden Langeooger müssten Sie und Ihren Antrag doch unterstützen. Wie Sie schreiben, gibt es doch eigentlich (außer dem finanziellen) keinen nachvollziehbaren Grund zum Ballern.
Ein Böllerverbot würde auch sehr gut zum positiven Umwelt-Image der Insel passen.
Ich bin mal auf die Raktionen gespannt. Falls Sie Ihren Antrag stellen, lässt sich ja die Reaktin des Gemeinderates in den amtlichen Mitteilungen nachlesen. Ich bin ja mal gespannt, vor allen Dingen auf die Reaktion vom Bürgermeister, der ja bei der Diskussion über die Benutzung der Fußgängerzone für die Gäste so toll in die Bresche gesprungen ist. Vielleicht hat er ja die Befürchtung, dass wegen des Ballerverbotes eine Handvoll Gäste die Insel zum Jahreswechsel nicht besuchen. Aber für die kommen sicherlich einige andere verantwortungsbewusste Gäste.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gutes Gelingen und ich werde mal nachhaken, was denn evtl. dabei rauskommt.

Heinrich Schratt, Bissendorf, 4.1.2018


Kommentar

Moin,
in der gestrigen Betriebsausschusssitzung habe ich den Vorschlag gemacht auf Böller zu verzichten und das Thema soll im Nachhaltigkeitsausschuss diskutiert werden.
Klaus Kremer


Böller 2017

Moin Herr Schratt,
da könnte man nun die Liste der Ausgaben ja unendlich? verlängern, es kämen als nächstes die Ausgaben in Höhe von ca. 18 Milliarden für Geschenke hinzu, dann die ganzen Weihnachtsessen in den Restaurants usw., was auch ja nicht alles unbedingt notwendig ist. Wichtig erscheint mir aber- und nicht nur mir, sondern inzwischen auch vielen anderen- diese Böllerei erzeugt lt. Statistik genau so viel Feinstaub, wie alles Autos zusammen in ca. 2 Monaten in Deutschland. Es ist auch Tatsache, das die Tierwelt dadurch enorm gestört wird. Nun kann man bei der Tierwelt natürlich auch Gegenargumente anbringen. Z.B. Autolärm etc.. An diesen Lärm und viele andere haben sich viele Tiere gewöhnt, weil es täglich ist. Aber diese geballte Knallerei, die einmal im Jahr statt findet, das schreckt die Tierwelt mitten in der Zeit auf, wo sie sehr sparsam mit ihren Reserven haushalten müssen, da es auch nicht wirklich was zum Fressen gibt. Somit bedeutet jede massive Störung unnötiger Energieverlust, was im Zweifelsfall tödlich sein kann. Und in einem weltweit einzigartigem Gebiet muß es deshalb auch doppelt nicht sein. Sehen Sie, es wurde in den letzten Tagen auf Facebook sehr kontrovers darüber diskutiert. Es wurde auch immer mal wieder von dem einen der anderen Gast geschrieben "meine Insel" "unsere Insel", nein, es ist nicht Eigentum der Gäste, sondern Eigentum der hier lebenden Menschen und die Gäste sagen immer, sie lieben die Ruhe, die Natur und was machen die Gäste, innerhalb weniger Minuten verdrecken sie nicht nur die Luft massiv, sondern auch noch die Straßen und andere Flächen und den wenigstens fällt es ein, ihren Dreck, wozu sie eigentlich verpflichtet sind, zu beseitigen. Man sollte sich als Gast, egal, wo es ist, als Gast benehmen und nicht nach dem Motto, wir (der Gast) sind die Herrscher, denn wir bezahlen euch. Zum Schluss möchte ich selbstverständlich sehr gerne erwähnen, der weitaus größere Teil der Gäste benimmt sich natürlich auch als GÄSTE!

Gerhard Siebels, Langeoog, 4.1.2018


Falsche rechnung

Moin, Herr Wissmann.
Zum Jahreswechsel 2017/18 verballerten die Deutschen nach einer Schätzung Böller im Wert von ca. 180.000.000 €. Wenn dieses Geld z.B. für Hungernde auf der Welt lebende Menschen gespendet würde, wäre das einerseits ein guter Anlass auf das Böllern zu verzichten. Andererseits geben die Deutschen nach einer Schätzung ca. 700.000.000 € aber auch für Weihnachtsbäume aus. Sollte man deshalb auf den Weihnachtsbaum verzichten und das Geld den hungernden Menschen geben? Sicherlich wäre auch das recht löblich.
Aber bedenken Sie, dass dieses Geld ja wieder in unsere Wirtschaft zurückfließt und dadurch das Ganze in unserem Land am Laufen hält.
Übrigens: Das nächste Böllerjahr ist nicht erst 2019 sondern schon 2018!
In diesem Sinne ein schönes neues Jahr 2018.

Heinrich Schratt, Bissendorf, 3.1.2018


Böllerkonzert 2017

Hurra das neue Jahr ist da !
Es wurde in der Silvesternacht mal
wieder genung Pulver in die Luft geballert !
Sicherlich schön anzusehen, die Tier und Umwelt
bedankt sich. Geld hätte man auch für zb. hungernte
auf der Welt lebende Menschen ausgeben können.
Spiekeroog hat ein Verbot erlassen über die Knallereim, vielleicht sollte Langeoog mal
darüber nachdenken.

bis zum nächsten Böllerkonzert 2019
alles Gute !

Holger Wissmann


Holger Wissmann, Langeoog, 2.1.2018


Gedanken zum Jahreswechsel

Einiges, was wir auf Langeoog kennen und schätzen gelernt haben, wird es in dieser Art leider nicht mehr geben.
Der Bioladen von Gerrit Agena - geschlossen.
Der Barkstore mit seiner hervorragenden Auswahl an Bekleidung - geschlossen.
He Tant, wie wir es kennen - geschlossen.
Der gelbe Pavillon neben dem Inselhotel - geschlossen.
Der Dorfkrug - geschlossen. Wird aber unter neuer Leitung weitergeführt.
Was kommt als nächstes?
Die Umstrukturierungen auf der Insel begannen schon weit vor der Umgestaltung des Sonnenhofes in ein Appartmenthaus. Noch heute pilgern viele Gäste dort hin.
Als nächstes großes Objekt auf der Insel liegt der Neubau des neuen Hotels an. Die Insel ist durch viele Baumaßnahmen im Umbruch. Das ist einerseits gut für die daran Beteiligten, heißt aber auch für langjährige Besucher der Insel Abschied zu nehmen von Vertrautem und Liebgewonnenem.
Aber die Welt wird sich weiterdrehen und Stillstand heißt Rückschritt. Alle müssen sich den Veränderungen stellen.
Ich wünsche allen Bewohnern von Langeoog, allen Gästen und Freunden der Insel, auch denen, die leider noch nie das Glück hatten, Langeoog besuchen zu dürfen oder können einen geruhsamen Jahreswechsel und ein schönes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2018.
Heinrich Schratt aus Bissendorf

Heinrich Schratt, Bissendorf, 27.12.2017


"SMARTCRAPPER"

Lieber Herr Brölsch,
im Jahre 765 wurde Wiebelskirchen -Stadtteil Neunkirchens- zum ersten Mal erwähnt. Dieser Ortsteil, wo einst Herr Erich Honecker geboren wurde, war mit einer (katholischen, weil vorreformatorischen) Kirche bestückt. Diese wurde im Laufe der Jahrhunderte zu klein, so dass man im Nachbarflecken eine neue Kirche baute und dem entstehenden und langsam wachsenden Ort den Namen NEUEKIRCHE gab, was im Laufe der nachfolgenden Zeit (nach der ihrer Ersterwähnung im Jahre 1281) und evt. bedingt durch den saarländischen Dialekt -Neinkeije- zu Neunkirchen wurde. Bleibt die Frage, wer von uns beiden der "Klugscheißer" ist. Versuchen wir es salomonisch, Sie zur einen Hälfte und ich zur anderen, einverstanden? Frohe Weihnachten und ein feines, kluges NEUES JAHR. Herzlich, Ihr André Noltus = Andrew McIsland
www.andrenoltus.de

\"Andrew McIsland\", \"newchurch\", 21.12.2017


Orthographie....

...und wenn Sie, lieber André Noltus, schon bei den Spitzfindigkeiten sind, warum übersetzen Sie dann nicht weiter Ihren Heimatort richtig mit "Ninechurches" ????

SCNR

PS: Ich mag Ihre beiden Schreibstile....

Reinhard Brölsch, Lemgo, 19.12.2017


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