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Leserbriefe

Wir behalten uns vor, Leserbriefe erst nach Durchsicht zu veröffentlichen und persönlich beleidigende oder unsachliche Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen! Inhaltlich verantwortlich ist der jeweilige Verfasser. Anonyme Leserbriefe werden nicht veröffentlicht, auf Wunsch anonymisieren wir sie jedoch vor der Veröffentlichung.

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Drankannahme

habe in den Langeoog News gelesen von Abgabetermin

für Drank

was ist das für eine Flüssigkeit in den blauen Behältnissen

hab diesen Ausdruck (Drank)noch nie gehört, trotz 40 jahre Urlaub auf der Insl

Wäre für eine Erklärung dankbar DANKE

ANTWORT der Redaktion: Gerne: Drank sind flüssige Küchenabfälle zum Beispiel in der Gastronomie (siehe Duden)

Respekt Frau Horn

Irgendwie liest sich der Brief von Frau Horn wie eine Fortschreibung meiner Erfahrung auf Langeoog. Warum nicht mal sachlich diskutieren, warum spricht man nicht ehrlich miteinander.Warum wird Kritik sofort auf die eigene Person projiziert? Auch ich habe öffentlich Kritik geübt, und musste dann feststellen, das sofort eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr gewollt war. Es müsste doch Jedem der in der kleinen oder großen Politik mitwirkenden Personen klar sein, dass Kritikfähigkeit,Sachlichkeit und trotzdem ein respektvolles Miteinander zu den Haupteigenschaften gehören sollten.Wer das nicht kann, soll es einfach mit der Politik lassen. Meinungsfreiheit, kann auch konstruktiv sein und ein Blick von Aussenstehenden ist nicht immer Besserwisserei sondern der Blick ohne Vorurteile. Ihnen Frau Horn wünsche ich einen guten Start als Bürgermeisterin, behalten Sie Ihre Kommunikationsfreude mit den Langeooger Bürgern bei und kämpfen Sie für ein respektvolles Miteinander.Katrin Wildenhein

Enthaltsamkeit auf langeoog

Moin, Herr Hube.

In diesem Jahr habe ich mir den Langeoog-Prospekt zuschicken lassen. Ich muss Ihnen dazu in vielerlei Hinsicht Recht geben. Alleine beim Titelbild läßt sich für mich keinerlei Bezug zu Langeoog erkennen. Dieses Bild kann für den Urlauber, der Langeoog nicht kennt, auch auf jeder anderen Insel aufgenommen worden sein. Die Insel Langeoog, die sich als Familieninsel gibt, zeigt dieses hier nicht. Ein Bild, das jeder Hobbyfotograf bringen kann.

 

Im Innenteil geht es bei der Typografie die ersten Seiten im Stil der Zeit ansprechend zu. Schöne großformatige Bilder, gute Informationen, nette zeitgemäße Schriftauswahl, ansprechende Typografie im Stile der heutigen Zeit. Aber trotzdem leider wie woanders auch nur typografischer Einheitsbrei.

Schlimm wird es nach Seite 70. Hier folgt nämlich das Gastgeberverzeichnis, das meiner Meinung nach typografisch so schlecht ist, dass einem die Lust auf Suche nach einer Unterkunft vergehen kann. Das ist grausame Gestaltung und plumpe Umsetzung von knappen Informationen. Das können auch die ca. 10 größerformatigen Anzeigen und die Füllanzeigen nicht rausreißen.

Aber hier wurde sicherlich von der Agentur nur ein einheitliches Layout angeboten, das von jedem Mediengestalter-Azubi im 1. Lehrjahr bearbeitet werden kann. Es sticht nichts hervor, nichts ist interessant - links ein Minifoto, auf dem man kaum Einzelheiten ersehen kann, dann Adresse und im unteren Teil spärliche Informationen zur Ausstattung. Hier findet man noch die Koordinaten der Wohnung. Aber wo ist der Ortsplan, den man dazubenutzen kann? Auf die letzte Umschlagseite hätte er als ausklappbarer Plan gehört. Das hätte die Suche nach dem Standort wesentlich erleichtert. So findet man ihn im Miniformat auf Seite 68 und muss ständig hin- und herblättern. Das ist sehr umständlich und unprofessionell gemacht.

 

Schaut man sich die Kataloge der anderen Inseln an, dann entdeckt man hier die Anzeigen der "großen" Hotels in ansprechender Ausführung und Information. Nicht so auf Langeoog. Hier wird Enthaltsamkeit geübt und es wird die 08/15-Einheitsanzeige geschaltet.

Zum Glück findet man bei vielen Anzeigen die Hompagekennung der Anbieter. Damit kann man sich die Hompage des entsprechenden Gastgebers aufraufen und man erhält endlich die gewünschten detailierten Informationen, die im Gastgeberverzeichnis fehlen. Dabei muss man berücksichtigen, dass auch der Internetauftritt auch schon Geld kostet. Dieses Geld wird bei den Anzeigen im Katalog eingespart. Allerdings haben auch 20 von 146 Inserenten keinen Internetauftritt. Und was ist mit den Gästen, die kein Internet oder Smartphon besitzen oder damit nicht umgehen können? Die haben dann die A....karte.

 

Um zu zeigen, dass man auch vermietet, werden die kleinen Anzeigen geschaltet, damit es für die ersten Informatoionen reicht. Das alles nach dem Motto "Dabei sein ist alles". Alles weitere kann dann dann über die Homepage abgewickelt werden. Ob dann noch über die Vermietungsfunktion des TSL gebucht wird ist fraglich.

HarryHinz,Osnabrück , 04.11.2019

Ratssitzung 29.10. HDI

Gewerberat zum HDI

Eigentlich wollte ich nichts mehr zu diesem Thema schreiben, da wir es ja geschafft haben dieses zerstörerisches Verhalten aufzuhalten.

Doch am 29.10. wurde auf der Ratssitzung noch einmal klar, wie richtig es war - es aber seitens des ehemaligen Bürgermeisters völlig falsch gesehen wird – es war kein Fehler, das HDI nicht zu verkaufen!!

Langeoog hat ein Schreiben von der Kommunalen Aufsichtsbehörde erhalten, in der es sinngemäß heißt, dass die Gemeinde Langeoog gut gearbeitet hat und einen ausgeglichenen Haushalt habe -

aber der Tourismusservice jährlich rund 1 Million defizitär arbeite und das das dafür eingestellte Geld aus dem Verkauf des HDI jetzt nicht mehr zur Verfügung steht, weil es eben nicht verkauft wird.

Darum gilt hier die besondere Aufmerksamkeit für eine mögliche Kreditaufnahme, um diese Lücke zu schließen – dieses Vorgehen werde nicht toleriert werden.

Daraus schließt unser ehemaliger Bürgermeister, dass der Nicht-Verkauf des HDI ein Fehler war.

Klar ist:

- die Gemeinde Langeoog muss den Haushalt des

TSL ausgleichen, also ist es Teil

der Langeooger Gemeinde und daher ist es letztendlich eben auch ein Defizit der Gemeinde

Langeoog

- Die Misswirtschaft des TSL hat sich in keinster Weise seit Jahren verändert, denn seit Jahren macht der TSL dieses Defizit.

 

- Das Geld aus dem Verkauf des HDI wäre wieder nur zur Deckung dieser Fehl-Beträge genommen worden und ist daher ausschließlich Substanzverlust - im Übrigen gehört das HDI der Gemeinde Langeoog und nicht dem TSL

 

- Es ist weiterhin nicht an der Verbesserung dieser Misswirtschaft gearbeitet worden, auch an einem Konzept für das HDI ist nicht gearbeitet worden – es ist nichts getan worden, diese Situation zu verbessern – Stillstand!

 

- Es war absolut richtig, das HDI nicht zu verkaufen, sonst wäre es genauso weiter gegangen, nur hätte man die Fehler nicht gesehen und alles wäre so weiter gegangen, da der Leidensdruck ja wieder gemindert worden ist.

 

Alles hängt offensichtlich an der Arbeit des Tourismus-Service-Langeoog und dort liegt es im Argen: der TSL gibt mehr Geld aus, als er einnimmt – als sichtbaren Indikator kann man den Langeoog-Prospekt nehmen – ich glaube, so wenig und kleine Anzeigen von Gastgeben hat es lange nicht mehr gegeben – vielleicht in den 50er Jahren zuletzt? Warum ist das so?

Frage der Kostenpolitik, der Druckauflage, der Gestaltung….?

Hier sollten eigentlich möglichst alle Langeooger aufgeführt sein.

Auch in der Politik der Online-Präsens gibt es grobe Probleme:

ist die homepage wirklich das Wert, was sie gekostet hat?

und ist das gewählte System der Zimmerpräsentation wirklich das richtige? – warum sind hier nach wie vor nur so wenige Langeooger mit dabei – auch hier eine Frage der Kostenpolitik und der Darstellung?

 

Es wurden wohl starke Mängel der TSL nicht erkannt und nicht angegangen – diese Sparte sollte erfolgreich sein oder zumindest im Bereich der schwarzen Null agieren – aber sie verursacht uns allen rund 1 Million Verlust jährlich – und es hat zudem auch noch den Anschein, dass die Leistung eher bescheiden sind, wie z.B.: der Strandsport oder das Sportzentrum. Es fehlt ein Plan, eine Idee, wie man den TSL wieder in den Griff bekommt und man nur so viel Ausgibt, wie man hat.

Auch ganz klar, in der TSL arbeiten hervorragende Leute – es ist eine Frage der Führung, der Idee und der Vorgaben – es fehlt ein klares Konzept (oder es kennt Keiner) .

Das wird eine große Herausforderung, die es anzunehmen gilt.

 

Olaf Hube

Gewerberat Langeoog

 

Olaf Hube,Langeoog , 02.11.2019

Ein Gespräch wäre hilfreich - von Genossenschaftsmitglied zu Genossenschaftsmitglied

Ein Gespräch wäre hilfreich ... von Genossenschaftsmitglied zu Genossenschaftsmitglied

 

mit großem Bedauern las ich in dem Gästeportal Langeoognews gestern, dass Herr Jan-Martin Janssen vom Vorsitz des Finanzausschusses der Gemeinde zurückgetreten ist. Dies mit der Begründung, ich hätte ihn bei der letzten Sitzung der Genossenschaft Uns Oog massiv kritisiert. Nicht nur in meiner Erinnerung war der Sachverhalt wie folgt:

Ich habe mich als Genossenschaftsmitglied meiner Vorrednerin angeschlossen, mittlerweile selber Aufsichtsratsmitglied der Genossenschaft, mich mit meinen Fragen an alle Anwesenden des Vorstandes und des Aufsichtsrates gewendet. Tonart und Inhalt waren wie bei meiner Vorrednerin.

Ich bitte um Verständnis, aber es erschließt sich mir nicht ganz, was an der Frage (Baukosten) an die allgemeine Spitze der Genossenschaft nicht richtig war. Ich bitte abermals um Verständnis, aber es erschließt sich mir auch nicht, in welchem Zusammenhang die Frage eines Genossenschaftsmitgliedes mit dem Finanzausschuss der Gemeinde steht und somit erschließt sich mir die Begründung auch nicht. Wie erwähnt, ein Gespräch wäre hilfreich gewesen. Eine konstruktives Miteinander mit allen Menschen ist für mich selbstverständlich. Als Genossenschaftsmitglied ebenso wie als zukünftige Bürgermeisterin der Insel Langeoog.

 

Beste Grüße, Heike Horn

Preußische Landesaufnahme

Moin liebe Redaktion,

Die alte Karte, die Sie heute in der Langeoognews zeigen ist nicht von 1930, sondern die Preußische Landesaufnahme von 1891. In der Tat ist sie voller spannender Informationen. So findet sich auch am Ostende ein Rettungsschuppen. Langeoog hatte für einige Jahre zwei Ruderrettungsboote.

Bei dem "Damm" vor dem großen Sloop handelt es sich um Sandfangzäune, die natürliches Dünenwachstum beschleunigen sollten. Das große Sloop hatte sich ab den 1650er Jahren allmählich geöffnet und in der Weihnachtsflut 1717 deutlich verbreitert. Noch heute kann man an dem sehr geraden Dünenzug seinen menschlichen Ursprung ablesen.

Das kleine Sloop war erst in der Weihnachtsflut entstanden, doch war 1891 das natürliche Dünenwachstum soweit fortgeschritten, dass hier kein Handlungsbedarf bestand. Beide Sloops wurden 1909 als geschlossen beschrieben.

In der Dezemberausgabe des Langeoog-Magazins wird eine weitere alte Karte zu sehen sein, angefertigt im Juni 1738 von Ingenieur F. Horst.

Beste Grüße aus Neufunnixsiel

Peter Kremer

Red.: Vielen Dank. Die Jahreszahl haben wir ergänzt.

Eigentümer-wechsel-dich-Karussell

Moin.

Ich teile die Zweifel von Herrn Zörner nicht, dass die neuen Wohnungen im ehem. Feuerwehrhaus "......für ein paar Menschen, die Langeoog an wenigen Wochen im Jahr konsumieren werden...." gedacht sind. Da für die Wohnungen z.B. 50 m² ab 385.000 € bis zum Höchstpreis von mindestens über 500.000 € gezahlt werden, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Wohungen nur als Kurzzeitdomizil gedacht sind. Diese Wohungen sind sicherlich in erster Linie als Kapitalanlage zu sehen. Das heißt, dass sie vermietet werden sollen. Ansonsten würde sich diese Investition nicht rechnen. Man kann sicher sein, dass die Wohnungen dazu beitragen, das Gästevolumen auf der Insel noch zu erhöhen.

 

Wer die Langeoognews am 1.10.2019 aufmerksam gelesen hat, wird sicherlich über den Verkauf der Feuerschiffhotels informiert sein. Zum Ende des Jahres wird der gesamte Komplex renoviert und scheibchenweise verkauft. Hier entstehen 48 Einheiten als Doppelzimmer, Juniorsuiten und Suiten, die sicherlich bei einem Einstiegspreis von 185.000 € für eine 22-m²-Wohnung bis zu 621.800,00 € als Kapitalanlage auf Langeoog gedacht sind. Im Expose werden dementsprechend auch speziell Kapitalanleger angesprochen.

 

Damit hat das Eigentümer-wechsel-dich-Karussell in kurzer Zeit auf Langeoog wieder Fahrt aufgenommen. Nach dem Inselhotel, Kröger und Mittenmang nun auch Feuerschiff. Wer steigt als Nächster auf das Karussell?

Harry Hinz,Osnabrück , 11.10.2019

Ein Dankeschön an die Redaktion der Langeoog News

Ich möchte mich hier an dieser Stelle einmal dafür bedanken das ich jeden Morgen zum Frühstück mit der Langeoog News Seite ein bisschen Urlaub auf meiner LieblingsInsel haben darf wenn ich nur schon die schönen Fotos sehe fängt für mich der Tag gut an und ich freue mich auf den nächsten realen Urlaub. Vielen Dank!

 

Alte Mauern können erzählen, Rigips-Wände nicht.

Die alte Feuerwache wird dem Erdboden gleich gemacht. Das ist mehr als bedauerlich. Das einzig Gute daran: Der Verkauf des Grundstücks hat mehr als eine Millionen Euro in die defizitäre Gemeindekasse eingespielt. So konnte dieses Geld rechnerisch für den Bau der neuen Feuerwache mit eingesetzt werden, die über das Vierfache kostete. Dass die Freiwillige Feuerwehr nicht dauerhaft in einer Feuerwache untergebracht werden konnte, die u.a. dem Brandschutz nicht mehr genügte, ist unbestritten. Für die Arbeit der Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehr ist die neue Feuerwache gut und sinnvoll.

 

Das Grundstück wurde verkauft und nun entstehen acht neue Ferienwohnungen für ein paar Menschen, die Langeoog an wenigen Wochen im Jahr konsumieren werden. Dafür wird nun das geschichtsträchtige Gebäude dem Erdboden gleich gemacht. Der „Rettungsbootschuppen“ 1887 von den „Beamten der Reichs-Post und Telegraphen-Verwaltung“ gestiftet, fällt nicht nur für Langeoog in die Kategorie ‚historisches Gebäude‘. Auch wenn sich der Neubau optisch an dem alten Gebäude orientieren soll, stirbt damit ein Stück Geschichte von Langeoog – in aller Stille und ohne öffentlich hörbares Bedauern.

 

Menschen, die nach Langeoog kommen, wollen Sonne, Wind, Meer und Strand genießen. Sie kommen aber auch, weil Langeoog auch altes, beschauliches, Insel-historisches zu bieten hat. Dazu gehörte auch der Rettungsbootschuppen aus der Kaiserzeit.

 

Bei einer Vielzahl von Projekten in Deutschland wurde gezeigt, wie alte, historisch wertvolle Gebäude aufwändig und auch kostspielig saniert und für einem neuen Zweck genutzt werden können, ohne dass sie ihren Ursprung und Charme verlieren. Am Ende sind das wahre Juwelen. Auf Langeoog wurde anders entschieden, auch, weil bei einer so aufwändigen Sanierungen, die Gewinnspanne geringer ist. Alte Mauern können erzählen, Rigips-Wände nicht. Mit dem Abriß der (alten) Feuerwache verliert Langeoog ein historisches Gebäude und auch ein Stück seiner Anziehungskraft. Weiter so?

Fidays for future

Ach so, deswegen werden kleine Kinder auf den Demos voran geschickt. Deswegen soll wir alle mit Elektroautos fahren, deren Lithium-Ionen Batterien unter grausigen menschlichen (Kinder)Arbeitsbedingungen und irren Umweltbelastungen hergestellt werden. Ich möchte nach 2 Wochen Urlaub auf Langeoog mit einer vollen Fähre mich nicht 2 Tage anstellen müssen, bis ich an der Reihe bin, mein aufgeladenes E-Auto nutzen zu können. Wieviel Ladesäulen sollen in Bensersiel stehen? Wo sollen die stehen? Was soll der Strom kosten? Derzeit ist Strom für die gleiche Distanz meistens teurer als der Preis beim tanken. Ist der Strom immer aus Wind/Solartechnik? 210.000 Gäste, 1,5 Mio. Übernachtungen (2014). Versuchen Sie mal, mit der Bahn aus dem Sauerland nach Bensersiel anzureisen, aber planen Sie bitte immer eine zusätzliche Übernachtung in Bensersiel ein. DAS meine ich mit der Kirche im Dorf lassen, ansonsten gebe ich Ihnen Recht.

Jörn Schroeter,Menden , 28.09.2019

Mehr Druck auf die Produzenten ausüben

Moin, Herr Schroeter.

Sie haben Recht in Ihrem Leserbrief. Aber jeder sollte und kann individuell mehr tun.

Ältere Menschen erinnern sich vielleicht noch an die Werbung "Ex und hopp". Da wurde dem Verbraucher doch tatsächlich suggeriert und vorgeschlagen, dass er seine Glasflaschen (die

etwas dünnwandiger als normale Flaschen waren) einfach in die Landschaft werfen soll. Im Nachhinein ein Wahnsinn!

Lange Zeit wurde dem Verbraucher durch die Industrie aber auch schmackhaft gemacht, wie toll und praktisch doch die Einwegflaschen sind. Automaten wurden in fast jedem Supermarkt aufgestellt. Das System funktioniert. Tausende von Pfandsammlern leben damit. Jetzt aber wird dieses System von Verbraucherverbänden und Umweltschützern verteufelt.

Dabei geben nur die Industrie und die Produzenten vor, was der Verbraucher machen soll.

Vor Jahren wurde der Verbraucher, der sich selbst seine Äpfel aus dem Karton einpacken wollte, dieses verboten mit dem Hinweis "Es ist aus hygienischen Gründen nicht gestattet, Obst anzufassen und einzupacken".

Schauen Sie sich doch im Supermarkt um. Wie viele Produkte, des täglichen Bedarfs, die dort angeboten werden, sind ohne Plastikverpackung überhaupt nicht verkäuflich. Aber hier ist es natürlich einfach, sich auf den Verbrauch von Plastiktüten zu konzentrieren, denn davon ist fast jeder Verbraucher betroffen. Sei es durch Plastikbeutel oder Tragetaschen.

In Deutschland wird immer noch zu wenig recycelt. Gründe dafür gibt es viele. So ist der Bau von neuen Recycling-Anlagen mit großen Hürden verbunden. Eine Standort-Genehmigung, beispielsweise für den Raum Berlin, dauert meist bis zu zwei Jahre". Zudem sei der Export deutlich lukrativer.

Seit China die Verarbeitung von Plastikmüll aus Deutschland verboten hat, sucht sich die Industrie neue Wege. Der Müll aus Deutschland landet zum Beispiel auch im fernen Malaysia.

100.000 Tonnen Plastikmüll haben deutsche Firmen 2018 nach Malaysia verschifft. Im Vorjahr landete hier nur etwa halb so viel. Nicht nur Deutschland ist auf Malaysia ausgewichen. Auch andere Länder wie die USA, Japan und Saudi-Arabien verschiffen seit dem Importstopp Chinas Hunderttausende Tonnen zum Teil unsortierten Müll dorthin. Statt recycelt zu werden, landet dieser oft in illegalen Fabriken oder Deponien und belastet Mensch und Natur.

Aber was sind schon 100.000 Tonnen?

Diese Menge ist ein Witz. Über 10.000 Tonnen Müll fallen in der indischen Stadt Dehli an. Täglich!!! Das sind 3.650.000 Tonnen im Jahr. Der Müll aus 1 Stadt!!! Und das seit Jahren. Der Müll wird weder verbrannt noch sortiert sondern landet auf einem riesigen Berg. Hier leben Menschen am Rande der Deponie und leben davon, Rohstoffe aus dem Müll zu gewinnen und zu verwerten. Den recycelten Abfall verkaufen sie dann als Rohstoff an die Industrie, zum Beispiel nach China.

Ebenso gibt es das Müllproblem auf den Malediven. Hier wird der Müll auf riesigen Inseln abseits der Touristenhochburgen gelagert, damit der zahlungskräftige Tourist die Vorspiegelung einer heilen und unverbauchten Natur behalten kann.

Die neuesten Wege des Mülltourismus geht in die Balkanländer und nach Polen. Hier wird der Müll auf riesigen Deponien gelagert, die in regelmäßigen Abständen abgefackelt werden.

Für 2018 beziffert das Oberinspektorat für Umweltschutz (GIOS) die aus dem Ausland eingeführte Abfallmenge auf 434.400 Tonnen. Das waren fast 60.000 Tonnen mehr als im Vorjahr und einahe dreimal so viel als im Jahr 2015 (154.000 Tonnen).

Der Verbraucher hat unheimlich viel Macht, wenn er Produkte, die unserer Umwelt schaden, beim Kauf ignoriert. Wenn die Konsumenten sich einig gewesen wären, kein Deo mit FCKW zu kaufen und es von 2 Millionen Konsumenten über 2 Monate lang in den Läden liegen geblieben wäre, wäre das Ganze innerhalb kurzer Zeit Schnee von gestern. Es muss in erster Linie Druck auf die Produzenten und Industrie ausgeübt werden, die Produktionen im Rahmen der Möglichkeiten umweltbewusster herzustellen oder das Produkt zumindest alternativ anzubieten.

Es muss auch ebenso Druck auf die Regierung ausgeübt werden. Dazu ist der Protest der Bürger absolut notwendig, sonst geht hier auf unserem Planeten alles den Bach runter.

Harry Hinz,Osnabrück , 28.09.2019

Klimastreik auf ostfriesischen Inseln

Fridays for future...auch auf den ostfriesischen Inseln. Weiß eigentlich Jede(r) wofür gestreikt wird? Was wollen die -vom Tourismus abhängigen- Inselbewohner und streikenden Touristen wirklich? Sollen Urlauber mit (mechanischen) Tretrollern nach Bensersiel, Carolinensiel usw. incl. Gepäck anreisen? Mit Ruderbooten zu den Inseln? Es fahren Fähren aus den 70- ern, mit Dieseltechnologie. Oder wollen wir alle warten, bis sich die Inselbewohner Segelboote zugelegt haben, damit sie wieder vom Fischfang leben können? Werden Kinder medienpräsent instrumentalisiert? Lasst doch einfach mal die Kirche im Dorf. Es sind weltweit 1.000 neue Kohlekraftwerke geplant. Wenn wir in Deutschland alle, einschl. Polizei, Rettungsdiensten, Feuerwehren, Pflegediensten und ärztlichen Notdiensten mit (mechanischen) Tretrollern unterwegs sind, sinkt der globale CO2 Ausstoß um 1,1%. Einen Anfang zu starten ist wirklich wichtig, aber die Individualmobilität als Sau durchs Dorf zu jagen, ist sicher der falsche Weg.

Jörn Schroeter,Menden , 27.09.2019

Vegan auf Langeoog

Guten Tag, mit frischem Wind und guter Laune, aber auch Tatendrang komme ich von dem Frideys-for-Future Klimastreik.

Mir wird bewusst wie brisant dieses Thema bei den meisten Menschen diskutiert wird. Dabei fällt mir allerdings auf- vieles dreht sich um Müll und Müllvermeidung. Ein Punkt der mit fehlt, und der mir vor allen Dingen in den 6 Tagen Urlaub hier aufgefallen ist: die tierische Ernährung verbraucht sehr viel Ressourcen, wie Wasser und Landflächen, weswegen, wie aktuell auch weit verbreitet berichtet, ganze Regenwälder abgeholzt werden. Aber auch der Fischfang hat extreme Auswirkungen auf das Klima- was ist wenn wir so weitermachen und es 2050 keine Fische mehr gibt? So viel zur Ernährungs-Ressourcen-Thematik- was hat das mit Langeoog zu tun?!

Wenn man sich bewusst entscheidet diesen Weg nicht unterstützen und auf tierisches zu verzichten, hat man auf Langeoog tatsächlich nicht allzu viele Möglichkeiten abwechslungsreich zu essen. An vielen Stellen haben wir eine vegane Speise auf der Karte vermisst! Pommes, Salat ohne Dressing und Pizza ohne Käse sind auch lecker, aber nicht jeden Tag. Ich wünsche mir ein Umdenken der Restaurants hin zu noch mehr Nachhaltigkeit und Klima Freundlichkeit. Wie toll wäre es in jeden Restaurant eine vegane Speise zu finden, die Möglichkeit zu haben einen Cappucino mit Sojamilch zu trinken oder auch mal ein „fischbrötchen“ mit Tofu zu essen!

Bestimmt würde auch der ein oder andere (noch-) nicht Veganer mal etwas austesten und somit den Planeten unterstützen. Bitte veröffentlicht diesen Artikel und ich würde mich riesig freuen beim nächsten Urlaub auf Langeoog eine positive Veränderung zu sehen und die Insel somit noch mehr ins Herz schließen zu können!

Herzlichste Grüße, Mareike G.

Langeoog für Zwerge

Moin, das ist der Hammer, was Herr Holger Küpers als Modell von Langeoog gebaut hat. Ich habe schon viele Modelle gesehen, aber das ist absolut Spitze. Wenn man sich die Bilder ansieht und sich die kleinen ins Bild gerutschten Einrichtungsgegenstände und Fenster wegdenkt, meint man, man hat wirklich Bilder von Langeoog vor sich. Allein das Anschauen der Bilder macht Freunde, wie schön muss das erst im Original sein.

Vielen Dank für den netten Bericht und die schönen Bilder.

 

Harry Hinz,Osnabrück , 10.09.2019

Geschmack auf Langeoog

Moin, Herr Opiolla,

jeden Morgen freue ich mich schon auf die Langeoog-News. Nach dem Einloggen ins Internet sind es die Langeoog-News, mit denen der Tag beginnt. Herzlichen Dank für Ihre schönen täglichen Langeoogbilder und Nachrichten. Vor allen Dingen die Bilder vom 2.9. sind eine Wucht. Die könnte man den ganzen Tag hintereinander ansehen.

Die Bilder machen Appetit auf Langeoog. Ende September bin ich wieder da. Vielleicht lerne ich Sie einmal persönlich kennen.

Bis dahin eine schöne Zeit in der Hoffnung auf mehr schöne Bilder.

Harry Hinz,Osnabrück , 03.09.2019

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