Leserbriefe

Wir behalten uns vor, Leserbriefe erst nach Durchsicht zu veröffentlichen und persönlich beleidigende oder unsachliche Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen! Inhaltlich verantwortlich ist der jeweilige Verfasser. Anonyme Leserbriefe werden nicht veröffentlicht, auf Wunsch anonymisieren wir sie jedoch vor der Veröffentlichung.

Leserbrief schreiben

Das jetzt auch noch, oder Watt

Moin Herr Klessinger,

Sie haben ja so recht damit, dass unser Bürgermeister sieben Jahre Zeit hatte, neben hunderten anderer wichtiger Themen, sich der Problematik zu stellen, den Mietwohnungsbau auf unserer schönen Insel Langeoog voranzutreiben.
Nicht nur das, viel mehr hätte es schon längst bei diesem so elementar wichtigen Thema ausreichende Ergebnisse für die Langeooger Bevölkerung geben müssen.
Leider ist der Mietwohnungsbau, aber kein Thema das gerade Mal erst sieben Jahre aktuell wäre, sondern schon viel, viel länger und somit allen aktuellen und ehemaligen Akteuren (Entscheidern im Rat) schon lange bekannt.
Die Insel fürs Leben, gehört den Menschen die hier immer leben, die sich tagtäglich für die Gäste einsetzen und denen die sich für das Allgemeinwohl beruflich wie auch privat einsetzen.
Unser Bürgermeister kann und konnte hinsichtlich dieser Thematik alleine gar nichts entscheiden, das kann nur der Rat.
Wer also sollte in diesem Fall die Verantwortung mit übernehmen?
Es ist immer einfach, die Verantwortung abzugeben, bzw. abzuwälzen, wenn man immer nur auf der Sonnenseite stehen möchte.
Dies Erfahrung mache ich fast täglich, als leitender Angestellter der Inselgemeinde.
Mitreden wollen alle, die Verantwortung für unser Tun dann auch übernehmen, nur die wenigsten.

Ich glaube dennoch nicht, dass wir uns als mündige Bürger in unserer Demokratie von Stimmungsmache beeinflussen lassen.
Ich bin überzeugt davon, dass sich die mündigen Bürger Langeoogs, trotz der extrem kurzen Zeit bis zur Wahl, aus den zur Verfügung stehenden Kandidatinnen und Kandidaten für die, oder den richtigen Bürgermeister entscheiden werden.
Und was das Watt und unseren Bürgermeister in unserem Nationalpark betrifft! Unser Bürgermeister wurde 2011 zum zertifizierten Nationalpark-Wattführer ernannt. Da brauchen Sie sich erst einmal gar keine Sorgen zu machen.
Den Ort, den Sie vielleicht meinen, der nennt sich Hameln und ist weit weg vom Watt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Mark Mikoteit, Langeoog, 17.4.2019


Keiner will verzögern!

Die Berichterstattung der langeoognews über den Bauausschuss war objektiv und sachlich richtig.
Vor der Sitzung habe ich mit Herrn Garrels gesprochen und ihm gesagt, dass auch ich die Entwicklung des Mietwohnungsbau auf dem Internatsgelände als vorrangig und wirtschaftlich beste Lösung sehe!
Wir haben den Bebauungsplan beschlossen und werden den Mietwohnungsbau dort auch vorrangig umsetzen!
Wie bereits von mir beantragt, müssen wir zeitgleich die vom Land Niedersachsen angebotenen kostengünstigen Erbpachtgrundstücke zum Mietwohnungsbau auf Langeoog sichern.
So eine Chance bekommt Langeoog so schnell nicht wieder!
Nur so können wir die Baukosten niedrig halten und eine entsprechend günstige Miete erzielen.
Der Ratskollege Jan-Martin Janssen hat zusätzlich! den Bau eines kleineren Hauses zum Mietwohnungsbau beantragt.
Dieses könnte auf einem bereits erschlossenen Grundstück der Gemeinde umgehend errichtet werden und zusätzliche Mietwohnungen schaffen.
Mit der bereits vorhandenen Erschließung, würde man eine tatsächlich bezahlbare Miete realisieren.
Keiner will verzögern!

Beide Anträge müssen nur zusammen gefasst werden.
Es muss beantragt werden, dass der Mietwohnungsbau auf dem ehemaligen Internatsgelände vorrangig umzusetzen ist und zeitgleich sind die Erbpachtgrundstücke des Landes zu sichern!
Weiter sind die Möglichkeiten des Mietwohnungsbau auf einem gemeindeeigenem Grundstück zu prüfen!
Damit wird sicher gestellt, dass der Mietwohnungsbau auf dem Internatsgelände Vorrang hat!

Eine faire und sachliche Auseinandersetzung im Vorfeld oder in den Sitzungen ist angenehmer und zielführender als eine Kommunikation über Facebook oder Leserbriefe!
Wir müssen aufeinander zugehen und keine Fronten aufbauen!
Gert Kämper, Langeoog

Gert Kämper, Langeoog, 14.4.2019


Bürgermeister Uwe Garreis führt Langeooger „ins Watt“

Mit der Eröffnung des Hotels „Sandburg“ist Bürgermeister Garreis seinem vermeintlich Ziel 1000 neue Hotelbetten auf Langoog zu platzieren ein Stück näher gekommen.Wir trauern immer noch dem Spielplatz hinterher!
Mit dem Verkaufdes HDI an Landal Green Park hätte er sein Ziel fast erreicht und aus der Familieninsel eine Hotelinsel gemacht.
Bürgermeister Uwe Garreis hatte 7 Jahre Zeit,den Mietwohnungsbau und nicht den Hotelbau auf Langeoog zu fördern.Er hat sich offensichtlich für den Hotelbau entschieden!Zwei Monate vor der Bürgermeisterwahl kommen die Erinnerungen an seine Wahlversprechen wieder! Fast schon lustig,wenn es nicht so traurig wäre.
Vielleicht etwas zu spät? ..... zu spät!!!
Wir hoffen, das sich die Langeooger nicht noch tiefer „ins Watt“führen lassen,irgendwann kommt man nicht mehr heile raus.
Wie wünschen „der Insel fürs Leben“die nötige Veränderung.
Liebe Grüße aus Bayern

Stefan Klessinger, Dachau, 14.4.2019


Fragt Eure Ratsherren

Meine Meinung und : „Fragt Eure Ratsherren“
Zur Berichterstattung der Langeoog News über die Bauausschusssitzung vom Dienstag sowie die Sicht des Bürgermeisters über den Verlauf derselben.
So langsam kann man es nicht mehr nachvollziehen, weshalb keine erkennbaren Maßnahmen umgesetzt werden, um (bezahlbaren) Wohnraum für auf der Insel lebende Menschen zu schaffen. Die Fläche des ehemaligen Internatsgeländes ist von der Lage und vor allem von der Größe her geeignet, den für die Insel benötigten Wohnraum zu errichten, ein beschlossener Bebauungsplan liegt vor , die Preise pro Quadratmeter können bei einer entsprechenden Anzahl von Wohneinheiten niedrig gehalten werden. Auf der Website der Wohngenossenschaft Uns Oog ist eine gedachte Gebäudeanordnung zu sehen. Für mich liest sich das, als wenn mit der Erschließung begonnen werden kann und in unmittelbarem Zusammenhang damit mit der Durchführung der Baumaßnahmen.
Stattdessen werden Nebenschauplätze in die Diskussion um die Schaffung von Wohnraum gebracht. Wie viele (wesentlich kleinere) potentielle zu bebauende Grundstücke sollen denn noch in die zeitlich intensive Prüfung und Diskussion eingebracht werden? Warum nicht endlich ein Projekt beginnen und auch vollenden? Angeblich hat doch der Rat die Bebauung beschlossen, wie kann es dann angehen, dass die Angehörigen des Bauausschusses nicht mehr in der Lage waren, für diese Maßnahme zu stimmen?
Für mich ist das eine Verweigerungshaltung; ob jetzt aus wahlkampftaktischen Gründen oder aus Überzeugung. Aber wie kann dann der Rat die Bebauung beschlossen haben und nun wollen einzelne Mitglieder des Rates diesem Beschluss nicht mehr folgen? Was für ein Schlingerkurs. Wie soll eine solche Art der Politik für Langeoog dem einzelnen Bürger denn vermittelt werden, wie soll diese Verzögerung den unmittelbar von der prekären Wohnungssituation Betroffenen erklärt werden? Da fällt mir unter anderem ein: Fragt doch mal Eure Ratsherren! Die habt Ihr ja auch gewählt und die haben immer ein offenes Ohr für die Belange der Bürger. Und messt die Ratsmitglieder auch an ihren einst geleisteten Versprechen und Ideen.
Aber es ist ja so einfach, eine einzelne Person für eine auf der Stelle tretende Politik verantwortlich zu machen. Denn statt den Bürgermeister als den für alles allein Verantwortlichen hinzustellen, sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass der Bürgermeister ohne den Rat nicht kann. Der Rat beschließt, und dagegen kann der Bürgermeister nicht handeln. Politische Verantwortung hin oder her, aber als Ratsmitglied kann man sich meiner Meinung nach nicht immer wegducken und jegliche Verantwortung von sich weisen. Dazu gehört für mich auch mal zu seiner Meinung zu stehen. Und das immer zum Wohle Langeoogs.

Frank Steinhagen, St. Tönis

soemmerhus@gmail.com, Tönisvorst, 12.4.2019


Uwe Garrels zum Bericht über den Mietwohnungsbau im Bauausschuss

Zur Berichterstattung der Langeoog News über die Bauausschusssitzung am Dienstag möchte ich meine Sicht der Diskussion wiedergeben.
Die anwesenden Ausschussmitglieder haben zwar wortreich für den Mietwohnungsbau gesprochen, aber in ihren Entscheidungen verzögern sie die erforderlichen Schritte nach Kräften. Langeoog braucht, wie in unzähligen Wahlkämpfen gefordert und auch tatsächlich notwendig, eine erhebliche Anzahl weiterer Mietwohnungen unterschiedlicher Größe für Menschen mit durchschnittlichen Arbeitseinkommen. Diese Wohnungen müssen allen Arbeitnehmern auf der Insel offenstehen, nicht nur den Gemeindebediensteten. Gerade das hatte der Rat gefordert, als er das Internatsgrundstück für den Mietwohnungsbau ausgewiesen hat. Jetzt wird von der Ratsmehrheit alles unternommen, genau diese Fläche nicht weiter zu entwickeln.

Es reicht einfach nicht aus, den Bau von sechs Wohnungen durch die Schiffahrt Langeoog zu beantragen und dann großzügiger Weise zwei davon der Allgemeinheit anzubieten. Mit sechs Wohnungen kann nicht einmal der monentan benötigte Wohnraum für Gemeindebedienstete gedeckt werden, wenn alle offenen Stellen besetzt würden. Die Internatsflächen sind die Einzigen, die für das auf Langeoog benötigte Bauvolumen direkt zur Verfügung stehen. Der Bebauungsplan ist beschlossen, eine städtebauliche Studie zur möglichen Anordnung der Bauten liegt vor, die Erschließung für die Wohngenossenschaft Uns Oog muss ohnehin hergestellt werden. Damit handelt es sich meiner Überzeugung nach auch um die kostengünstigste Lösung. Der Bau von 30 - 40 Wohnungen ließe sich zu deutlich günstigeren Quadratmeterpreisen bewerkstelligen, als er von sechs Einheiten. Nur durch eine nennenswerte Anzahl an neuen Mietwohnungen kämen die Mietpreise von jetzt überteuert angebotenen Wohnungen ins Rutschen.

Warum will die Ratsmehrheit jetzt andere Flächen erschließen? Für fast alle Landesflächen, die zukünftig für Wohnungsbau verwendet werden könnten, müssten erst zeitaufwändig Bebauungspläne aufgestellt ober geändert und zusätzlich kostenträchtige Erschließungsarbeiten durchgeführt werden. Diese Flächen in Reserve zu haben ist gut, sie aber jetzt auch zur Bebauungsreife zu entwickeln bedeutet einen überflüssigen und erheblichen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand für die Kommune und ein Aufweichen des bestehenden Wohnungbaukonzeptes auf dem Internatsgelände, das Langeoog einen Riesenschritt nach vorn bringen würde.

Deshalb hatte ich alternativ zum Vorschlag von Martin Janssen ausdrücklich beantragt, das Internatsgrundstück, wie ursprünglich vom Rat selbst beschlossen, weiter zu bebauen. Kein einziges Bauauschussmitglied, egal welcher Partei, war am Dienstag allerdings bereit hier zuzustimmen. Für die händeringend Wohnungssuchenden eine schlechte Nachricht. Wohnungsbau für Insulaner ist erstens dringend notwendig und lässt sich zweitens vollkostenrechnend durchführen. Die Zuschüsse des Landes für Mietwohnungsbau stehen auch hier uneingeschränkt zur Verfügung. In der Tat muss die Kommune hier mehrheitlich den Zugriff auf die Flächen haben, um die privaten Profitbedürfnisse ausschließen zu können. Viele Langeooger zahlen derzeit Mietpreise von mehr als 15 bis über 20 Euro je Quadratmeter, um überhaupt wohnen zu können. Für Familien ein hohes Armutsrisiko. Liebe Ratskollegen, wir haben den Auftrag den Menschen auf Langeoog in dieser Angelegenheit jetzt zu dienen. Die Chance ist da.


Uwe Garrels

Uwe Garrels, Langeoog, 11.4.2019


Inselleben

Haben WIR DIE ZEIT FÜR SO EIN SCHLIMMES VERHALTEN?

Heike, Langeoog, 9.4.2019


Wahlwerbung

Zitat:„Gert Kämper dankte für die Unterstützung und erklärte aus gegebenem Anlass, dass er sich klar und unmissverständlich distanziere von Menschen, die homophobe, menschenverachtende und verletzende Beleidigungen verbreiten. Gleiches gelte für Personen, die versuchen mit Intrigen und Falschmeldungen anderen Menschen zu schaden“

Ich war am Donnerstag auf der Ratsitzung und es hat mich sehr irritiert, dass eine solche, rein persönliche Aussage eines Ratsmitglieds, der gleichzeitig für das Bürgermeisteramt kandidiert, in einer Ratssitzung zugelassen wird.
Das war Wahlwerbung und diente alleine diesem Zweck und hätte deshalb unterbunden werden müssen.
Abgesehen davon, das der Inhalt meiner Meinung nach selbstverständlich sein und erst recht für gewählte Vertreter der Bürger gelten sollte, gab es keinen direkten Zusammenhang zu der Aussage aus der Ratssitzung heraus. Dabei ging es, soweit ich das sehe, um aktuelle Themen die in der Presse und den sozialen Medien „diskutiert“ werden.
Auch die Aussage davor, den Bürgermeisterkandidaten betreffen, gehörte, meiner Meinung nach, nicht dorthin.
Es gibt mehrere Kandidaten für die Bürgermeisterwahl und es gab keinen Grund in der Ratssitzung eine bereits im Vorfeld veröffentlichte Aussage erneut in diesem Rahmen zu wiederholen.
Ich frage mich mittlerweile häufig, ob die selben Aussagen getroffen würden, wenn nicht so viele „Zuhörer“ anwesend wären?
Was passiert, wenn Menschen nicht mehr verstehen, dass es auch in der Politik nur noch um persönliche Interessen geht, kann man gerade gut in Großbritannien beobachten.
Ich wünsche mir für die nächsten Monate eine sachliche und ziel- und lösungsorientierte Arbeit, die Probleme liegen auf dem Tisch und die Zeit sollte nicht wegen der anstehenden Bürgermeisterwahl verschwendet werden.

Sonja Streubel, Langeoog, 7.4.2019


Uwe Garrels zum Bericht über die Ratssitzung

Der Ratsvorsitzende Adelmund hat in der Ratssitzung am Donnerstagabend eine Erklärung verlesen, in der, ausgehend von der Beantwortung eines Fragenkatalogs der Ratsabgeordneten durch den Bürgermeister, schwere Vorwürfe gegen das Verhalten des Bürgermeisters im Zusammenhang mit den Kostensteigerungen beim Bau des neuen KWC erhoben werden. Dieser Fragenkatalog war in Zusammenarbeit mit einer Anwaltskanzlei ausgearbeitet worden und die Antworten sind offensichtlich durch die Anwaltskanzlei zu einer Art Klageschrift verwendet worden, die Herr Adelmund dann in der Sitzung vortrug.
Der Bürgermeister hatte den Fragenkatalog gründlich beantwortet, um die Vorgänge, soweit das in der derzeitigen Situation möglich ist, klarzustellen. Dass die Antworten instrumentalisiert und der Inhalt falsch wiedergegeben wurde um den Bürgermeister im denkbar schlechtesten Licht darzustellen, ist nicht in erster Linie den unerfreulichen Vorgängen, sondern dem Wahlkampfinteresse der beteiligten Ratsabgeordneten geschuldet. Festzuhalten ist, dass der Bürgermeister in seinen Antworten nicht sein angebliches Fehlverhalten eingeräumt hat, sondern die Handelnden und die Vorgehensweise beschrieben hat. Der Bürgermeister hat die politische Verantwortung für die Kostensteigerung übernommen, während alle übrigen Beteiligten von der Bildfläche verschwunden sind. Die Antworten auf den Fragenkatalog waren im Übrigen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, insbesondere auch deshalb, weil es hier um ein derzeit schwebendes Verfahren geht.

In der Vorgehensweise hat der Ratsvorsitzende, der die Erklärung in dieser Eigenschaft garnicht hätte verlesen dürfen, alle Regeln der Fairness vernachlässigt. Es wäre fair gewesen, den hier angegriffenen Bürgermeister vorab mitzuteilen, dass eine Erklärung zur Angelegenheit erfolgen wird. Es wäre fair gewesen, dem Bürgermeister mindestens anschließend an die Sitzung die Erklärung zukommen zu lassen. Das ist jedoch nicht geschehen. Sie wurde ausschließlich an die örtliche Presse übermittelt, nicht an den angegriffenen Bürgermeister. Auf direkte Nachfrage am Freitagmorgen bei Herrn Adelmund und dem Bürgermeisterkandidaten Gert Kämper wurde eine Übermittlung nicht vor dem kommenden Montag in Aussicht gestellt. Die Zeitungsberichte sind dann bereits veröffentlicht...

Es ist mir daher nicht möglich auf die Angriffe und Verdrehungen in der Erklärung zu antworten. Das zeigt den politischen Stil des Kandidaten Kämper, der hier sicher regieführend tätig ist.

Dass dem vielgelobten Kaufmann Gert Kämper seine kaufmännischen Fähigkeiten jedoch nicht über alles gehen, sondern eher seine persönlichen Interessen, zeigt eine andere Entscheidung, die er maßgeblich initiiert hat. So hat auf seine Intervention hin der Gemeinderat am 17.10.2017 mit fünf zu vier Stimmen, ausdrücklich gegen die Vergabeempfehlung der fachlichen und juristischen Begleiter des Verfahrens, den Beschluss gefasst, den Neubau der Feuerwache an den Bieter Bold/Thalen zu vergeben, obwohl das Angebot um 500.000 Euro über dem des Bieters Johann Bohlen lag. Offizielle Begründung: keine.
Erst der energische Einsatz des Bürgermeisters gegen das Vorgehen erzeugte in der darauffolgenden Sitzung am 26.10.2017 den Umkehrbeschluss und die rechtmäßige Vergabe an die Firma Bohlen.
Hier wären ohne Not und bedenkenlos 500.000 Euro von den Kaufleuten Kämper, Uecker, Voss, Börgmann und Adelmund zum Fenster hinausgeworfen worden.


Uwe Garrels

Uwe Garrels, Langeoog, 6.4.2019


Die Bedeutung einer Nominierung

Seit mehr als 20 Jahren verbringen wir unseren Urlaub auf „unserer“ Insel. Dieses Jahr zum erstmal mit Enkelkind. Schade, dass es das Spielhaus nicht mehr gibt. Das neue Hotel mag vielleicht schön sein, aber ob Langeoog solche Häuser unbedingt braucht?
Aber, dass können nur die Langeooger beurteilen!
Als politisch interessierter Bürger unserer Gemeinde, besuche ich in unseren Urlauben gerne Ihre Ausschuss- oder Ratssitzungen.
Nominiert wird ein Kandidat oder Bewerber für geleistete Arbeit und seinen Einsatz für die BürgerInnen ihrer Gemeinde, nicht für Versprechungen. Ihr Kandidat hat sich in den Sitzungen an denen ich teilgenommen habe und was ich auf langeoognews gelesen habe die Nominierung bereits verdient.
Ein gemeinsamer Kandidat, verspricht gemeinsame Erfolge und eine gute Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung ist unumgänglich für die Zufriedenheit in der Gemeinde.
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Wahl.
Liebe Grüße aus Bayern
Familie Klessinger

Stefan Klessinger, Dachau, 21.3.2019


Schwarmwissen

Sehr geehrte Damen und Herren, ich glaube nicht dass der gefundene Fisch ein Seeteufel ist wenn, beim Seeteufel macht der Kopf allein ca. 50% des Fisches aus. Leider ist das Bild etwas unscharf und man kann den Kopf nicht genau erkennen.
Mit freundlichen Grüßen
aus dem Schwabenland nach Langeoog
H.Lorenz

H.Lorenz, Bönnigheim, 12.3.2019


Langeoog

Das macht die Natur schon ganz von alleine ((:

Heike Weyl, Insel, 26.2.2019


Parkgestaltung

Wie wäre es denn den "Park" einfach wieder mit Rasen zu versehen und die schönen Inselbänke fuer Patenschaften aufzustellen.
Dass kann ja wohl so schwierig nicht sein.
Ein paar Bäume sind ja noch vorhanden.

Heike Weyl, Langeoog, 9.2.2019


Politische Diskussionen und direkte Demokratie

Die Diskussionen in diesem Forum sind zum Teil von einem unsachlichen und aggressiven Unterton geprägt. Es beharken sich verschiedene Ratsmitglieder, Insulaner und auch Inselbesucher untereinander. Es wird den Touristen der Insel teilweise die Kompetenz abgesprochen, sich überhaupt an den örtlichen politischen Diskussionen zu beteiligen. Dabei wird jedoch nicht berücksichtigt, daß die Einkommensquellen der Einheimischen fast ausschließlich aus den Ausgaben der Gäste gespeist werden. Insbesondere auch um die Frage der Veräußerung des Hauses der Insel und Kur- und Wellnesszentrums werden geradezu Glaubenskriege geführt. Dabei wird über die Bedeutung der direkten Demokratie auf der Insel wird kaum gesprochen. Die Ja- oder Nein-Frage der Veräußerung der beiden Einrichtungen erfüllt wohl die Voraussetzungen für ein Bürgerbegehren nach § 32 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG), wo hier mindestens 10 % der Wahlberechtigten auf Langeoog unterschreiben müssen. Im positiven Fall kann dann nach § 33 NKomVG ein verbindlicher Bürgerentscheid herbeigeführt werden. Die rechtliche Zulässigkeit sollte im vorliegenden Fall geprüft und dann zur Tat geschritten werden.

Jobst Gieselmann, Münster (Westf.), 12.01.2019

Jobst Gieselmann, Münster, 12.1.2019


Zu Fakten auf den Tisch.

Vor nicht allzu langer Zeit schrieb der "Gewerberat", das HdI kann man für 50000 €uro sanieren. Wozu soll die Gemeinde denn jetzt noch Zahlen offen legen, wenn es lt. "Gewerberat" keinen Verkauf geben soll? Ich nehme an, der "Gewerberat" ist doch wohl in der Lage, weil die Gemeinde nun ja z. Zt. nicht wirklich über Geldmittel verfügt, diese paar Kröten zur Verfügung zu stellen für die so günstige Sanierung, dann ist doch alles im Lot. Warum also noch lange palavern? Erst einmal sollte der "Gewerberat" mal "Fakten" auf den Tisch legen, wer überhaupt in dem "Rat" ist. Noch liest man immer nur Olaf Hube ("Gewerberat Langeoog"), mehr nicht. Auch im Internet steht nur, das am 02. September 2018 ein Treffen der interessierten Gewerbetreibenden statt gefunden hat. Danach bis heute Funkstille. Ich sollte als Wattführer vielleicht auch schreiben "Wattenrat", hört sich besser an als Wattführer. Und, ich schrieb es schon mal, "Gewerberatsvorsitzender", lege doch mal einen konkreten Plan B vor, mit Fakten. Modell, Kosten, etc.. Solange der "Gewerberat" das nicht bringt, einfach ruhig sein. Alles andere ist nur Schaumschlägerei. Und das haben wir in letzter Zeit schon genug von einigen Ratsmitgliedern, bzw. auch von der Verwaltung, so das Langeoog wieder einmal bundesweit Negativschlagzeilen macht.

Gerhard Siebels, Langeoog, 10.1.2019


Danke

Danke an die Mitmenschen die schon am Freitagvormittag Ihren Müll an die Ecke Otto-Leusweg /An den Birken, gestellt haben. Mit Hilfe einiger Vögel und dem Wind haben nun alle etwas davon.Toll.








Dirk Bohlen, Langeoog, 5.1.2019


Fakten auf den Tisch !

Fakten sind die Grundlage um auf Augenhöhe miteinander diskutieren zu können - wir fordern den Rat und die Gemeinde auf, mit offenen und ehrlichen Karten zu handeln – es fehlen weiterhin eindeutige Zahlen, wie bei dem HDI oder die Kostenentwicklung des Erlebnisbades.
Zuerst muss die Struktur passen, bevor wir Löcher mit Verkäufen stopfen.
Die Verwaltung sollte offener mit ihren Fakten umgehen und nicht alles erst durch nachbohren in zähen Stücken preisgeben – der Rat muss seine Arbeit ordentlich machen können und Ratsbeschlüsse müssen ohne Nachdruck ausgeführt werden.
Es muss ein offener und reger Austausch zwischen Verwaltung, Rat und interessierten Bürgern geben, ohne Verschleierung, ohne Platzhalter, ohne Informationen hinter vorgehaltener Hand –
ohne Spielchen!
Es fehlt:
eine klare Linie
Offenheit
Fair Play
Kompetenz
Transparenz

Der Rat muss manchmal schwierige und unpopuläre Entscheidungen treffen – doch mit größt möglicher Offenheit, wird er dafür zumindest Respekt ernten. Die Verwaltung muss ihre Bürger mitnehmen, das funktioniert nur mit Offenheit – wir als Gewerberat wünschen uns, das wir ernst genommen werden, das die Verwaltung offen, ehrlich und nachvollziehbar mit uns umgeht, der Rat mit Weitblick, Mut und mit regen Gedankenaustausch mit den Bürgern gute Entscheidungen trifft.
Die aktuelle Situation fühlt sich an, als ob wir gemeinsam in eine Sackgasse laufen – so kann es nicht weitergehen – jetzt wäre die Zeit sich zusammenzuraufen, alles auf den Tisch zu legen, gemeinsam einen gangbaren Weg zu suchen und den Blick nach vorne zu wenden
Wir – die Langeooger Bürger- wissen recht gut, was unsere Gäste möchten - auch in der Zukunft. Wenn Rat, Verwaltung und die Langeooger gemeinsam agieren dürfen, kann das eine gute, gemeinsame Zukunft bedeuten – wir haben so viel Kompetenz auf der Insel, die muss nur abgerufen werden – nehmt uns alle mit.

Gewerberat Langeoog
Olaf Hube

Hube, Langeoog, 4.1.2019


quo vadis langeoog?

Ist Langeoog zur Hauptstadt mutiert?
Werden Die Urlauber vergessen welche einfach
Ihren Urlaub für" Sehr hohen Nennwert" auf
Langeoog verbringen wollen?
Zum Glück haben Wir eine alte Liebe wiederentdeckt
AMRUM

Ein glückliches 2019

Detlef Schwarz, Herborn, 3.1.2019


Leserbrief schreiben

Name

E-Mail-Adresse des Autors

Ort

Überschrift

Text des Leserbriefes

Achtung! Die Versendung des Leserbriefes funktioniert nur mit gültiger E-Mail-Adresse, da an diese Adresse eine Bestätigungs-Mail gesendet wird, in der ein Link enthalten ist, der unbedingt angeklickt werden muss.
Die E-Mail-Adresse wird im Leserbrief verlinkt.

Datenschutzerklärung

Die personenbezogenen Daten, die Sie uns im Rahmen dieses Formulars zur Verfügung stellen, werden nur für die Veröffentlichung des Leserbriefs und für die damit verbundene technische Administration verwendet. Die Weitergabe an Dritte findet nicht statt.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier

 Ich habe die Bedingungen gelesen und akzeptiert.
  Leserbrief absenden

;