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Leserbriefe

Wir behalten uns vor, Leserbriefe erst nach Durchsicht zu veröffentlichen und persönlich beleidigende oder unsachliche Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen! Inhaltlich verantwortlich ist der jeweilige Verfasser. Anonyme Leserbriefe werden nicht veröffentlicht, auf Wunsch anonymisieren wir sie jedoch vor der Veröffentlichung.

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Ein Lob an die Gemeinde

Ich bin nun seit 5 Tagen Gast auf meiner Lieblingsinsel. Die Organisation ist rundherum top. Hätte ich so nicht erwartet. Mein Lob und Respekt. Aber ! :

Enttäuscht bin ich vom Verhalten vieler Insulaner, vieler Saisonarbeiter und einiger Gäste.

Lest einmal die Regeln der Gemeinde nach. Fahrradfahren auf der Promenade, der Barkhausenstrasse und ausgewiesenen Fußwege ist nicht gewünscht. Zumindest in der Hauptzeit. Aber das gilt wohl nicht für jeden. Und die amtliche Ordnungshüterin ist wie jedes Jahr nirgends zu sehen. Mir wurde auf Nachfrage gesagt: Das ist bekannt. Geändert wird es wohl nicht mehr.

Schade.

Klaus Ohlbrecht,Bremen , 16.05.2020

Bitte beachtet alle Regeln

Hallo liebe Urlauber, hallo Langeoog.

Die Insel ist wieder für alle freigegeben. Ein gewagter Schritt aber nachvollziehbar. Die Existenz vieler Insulaner ist abhängig vom Tourismus.

Bitte liebe Urlauber!!!!!!

Haltet euch an die Corona -Regeln wenn es auch schwer fällt.

Es ist nichts mehr so wie in den letzten Jahren, auch nicht auf unserer geliebten "Insel fürs Leben".

Wir möchten in der letzten Augustwoche auch noch für zwei Wochen auf die Insel kommen. Vermasselt das bitte nicht.

Wir wünschen euch schöne Ferien mit dem nötigen Abstand.

 

Viele Grüße und bleibt gesund.

Hiltrud, Heike und Manny

DANKE

Danke an das gesamte Redaktionsteam der Langeoog News. Fühle mich, nicht nur in Krisenzeiten, immer rundum bestens informiert.

Birgit Heiser,Langeoog , 11.05.2020

Nur gemeinsam

Hallo Langeoog

Ich bin seit 1962 immer wieder Euer Gast. Ich bin eben vom Langeoog Virus befallen. Der tut nicht weh sondern gut. Am Dienstag darf ich wieder auf die Insel.

Gerade jetzt ist es wichtig das zu zeigen, worüber wir deutschen im Ausland so gerne mit Kopfschütteln bedacht werden. Ordnung und Disziplin sind jetzt ein elementares Gebot. Meine Erfahrung ist jedoch ( auch auf Langeoog ) das nicht alle das kennen. Oft habe ich gesehen wie Hundehalter das Häufchen liegen ließe, Urlauber jeder Altersstufe durch die Dünen liefen. Solch ein Verhalten ist charakterlos. Was hab ich von solchen unmündig Bürgern im Corona Zeitalter zu erwarten. Meine Bitte an die Insulaner, die Ordnungshüter und Miturlauber. Seit Bitte diesen Menschen gegenüber nicht mehr so tolerant. Höflich bleiben ist da und jetzt unangebracht. Selbst wenn diese Rüpel dann in Zukunft die Insel meiden ist das eher ein Gewinn. Ich möchte meine Lieblingsinsel genießen und will gerne ein Vorbild sein im Sinne aller.

Liebe Grüße aus Bremen und bleibt alle Gesund.

 

Klaus Ohlbrecht,Bremen , 08.05.2020

Zu Frau Dirks

Besser als Frau Dirks kann man meines Erachtens die Situation und wie die kontroverse Stimmung in der Bevölkerung abläuft nicht beschreiben. Auch wir haben im August einen Urlaub auf Langeoog gebucht. 1960 war ich als 13jähriger zum ersten Mal dort. Ich habe den Eindruck in dem Brief von Frau Dirks, dass man sehr wohl bei allen Insulanern um die vielfältigen Probleme weiß und absolut in der Lage ist, mit kühlem Kopf zu überlegen, ob überhaupt und was dieses Jahr machbar ist. Bei uns Touristen geht es doch nur um den Jahresurlaub, für die Insulaner vielfach um ihre Existenten. Sicherlich wird diese Saison für sie sehr schwierig, schwieriger als für andere Leute. Das bringt die Insellage mit sich. Wie will man die Kinder vom Toben am Strand abhalten, wie sollen die Geschäfte, Restaurants etc. sicher sein, dass sich die Urlauber angemessen verhalten? Die Urlauber sind nur kurz für 2 oder 3 Wochen da. Die Insulaner müssen die ganze Saison mit den Ängsten leben. Ich bin sicher, die können das sehr gut einschätzen, was sicher und möglich ist. Das sollen wir ihnen zugestehen. Schließlich kommen sie jedes Jahe gut mit uns Urlaubern klar!

Dort stoh wi vör, dor mutten wi dör

Corona, Corona...

keiner kann und mag es mehr hören..

Alle Beschränkungen, Einschränkungen und Auflagen, sind beginnen uns zu zermürben.

Nach den anfangs angespannten Wochen des Wartens auf die Katastrophe und dem zu erwartenden CoronaGau, entsteht ein Vakuum des Wartens....auf was?...Eine doch noch stattfindende Zunahme der Infektionen, das es dem NormalBürger als eine Rechtfertigung und Bestätigung der bestehenden Maßnahmen dient, quasi eine DurchhalteParole vermittelt oder die Erkenntnis, das Nix passiert.. das Flatten the Curve und alle Maßnahmen bei uns gegriffen haben.. Nein, wohl eher nicht, wenn man die Entwicklung in diversen Foren und auch hier betrachtet, beginnt sich eine Anzweiflung, eine Unverhältnismäßigkeit und ein immer deutlicher Protest abzuzeichnen, gegen die Erlasse..

Warum?

Liegt es vielleicht darin, das die Erwartungshaltung nicht erfüllt wurde und somit die Spannung auf weitere Infektionen und Todesfälle fehlt? Liegt es an der Langeweile, die sich auftut, weil man seinen höchstpersönilichen Interessen nicht mehr vollumfänglich nachkommen kann? Liegt darin dieses Verhalten? Ist es der Trotz und der Protest, das uns Erwachsenen Menschen Gebote auferlegt werden, die man nicht mehr einhalten will, weil ja nichts mehr passiert? Wir sind keine Kinder, denen dieses Verhalten zusteht, da sie die ganze Tragweite der Verantwortung noch nicht erfassen können. Wir sind in der Lage, uns für eine derzeit ungewisse Zeit darauf einzustellen..sollte man meinen, aber wenn ich hier einige Leserbriefe betrachte, ist es wie das Jammern eines... trotzigen Kindes, eines Pubertiers, das..wohl Einiges, aber nicht Alles begriffen hat und trotzdem meint, sagen zu können, was im Leben Tango ist. Ein subtiler Aufruf, die Gerichtsbarkeit in Anspruch zu nehmen, um dem ein erzwungenes Ende zu bereiten, andernfalls den Aufstand zu erproben..

Wir auf der Insel leiden auch an dem CoronaVirus. Unmittelbar stehen hier ebenso die Existenzen auf dem Spiel, global ist das der Fall.. Für sehr viele Menschen wird Corona ihr bisheriges wirtschaftliches Leben nachhaltig verändern..und dennoch halten alle diese Menschen irgendwie noch die Füße still..

Zum Wohle ihres Umfeldes, der eigenen Familie, den Freunden und dem Gegenüber..

Chapeau, für diese Geduld und diesen Schutz, der es ermöglicht, das es uns gesundheitlich so gut geht.

Auch wir wollen Lockerungen, müssen aber gut Überlegen, wie diese ohne erneute Gefährdungen möglich sind. Gerade der Gast weiß, das es nicht reicht, nur am Wochenende MaskenKontrollen stattfinden zu lassen.. Das Problem sind tatsächlich die Mitmenschen, die glauben, sich auf Langeoog in Sicherheit wiegen zu können, da wir bis dato "abgeriegelt" waren und das die Vorkehrungen aufgrund dessen nicht beherzigt werden müssen..

Die Anreise im PKW, Bus, Bahn und Rad, Schiff, Inselbahn und Bahnhof ist auch ein Problem, vor dem wir stehen. Zuhause gesund, infiziert auf dem Reiseweg, erkrankt auf der Insel...und dann wird es wieder spannend, dann ist Jammern auf "hohem Niveau" angesagt..wenn hier von jetzt auf gleich Quarantänen und Schließungen angeordnet werden...Wie sollen wir das Problem in den Griff kriegen, wenn aufgrund eines Infizierten so ad hoc, ganze Häuser geschlossen werden müssen? Eine Verfolgung der Infektionskette nicht schlüssig ist?

Wir haben auch so viele Fragen, sind aber nicht, wie die hier selbsternannten CoronaSeuchenschutzExperten, nun mal keine Experten! Der gesunde Menschenverstand, genau, das Augenmaß und die zu erfüllenden Auflagen sind in Einklang zu bringen. Das klappt mit uns Insulanern sehr gut, wissen wir doch, das wir eigentlich alle Coronafrei sein müssten, da wir uns Alle kennen.. Aber wie kriegen wir das mit den sehnlichst erwarteten Gästen hin, die wir eben nicht so gut kennen, um zweifelsfrei eine gewisse Sicherheit in unserem Handlungsspektrum zu haben.. diese Sorge haben wir mit jedem Handwerker hier, wissen wir, wo sie sich am Festland aufhalten, wie gewissenhaft sie den Infekttionsschutz befolgen?

Vertrauen ist hier der Schlüssel des Miteinanders. Vertrauen, das wir auch den Gästen schenken. Vertrauen, das sie sich, wie wir in diese Erlasse, Be und Einschränkungen auch und gerade in ihrem Urlaub fügen, zum Wohle Aller..

Protestaufrufe werden hier nicht mundtot geschaltet, sie werden mit Augenmaß reduziert, da die sich daraus ergebenden Diskussionen in ihrer Thematik im Kreis drehen würden. Es wird Öl in ein Feuer gegossen, das ungeahnte Ausmasse annehmen und ebensolche Folgen nach sich ziehen kann, das wird dadurch verhindert. Es gibt genug Foren im Internet, in denen man sein Fachwissen offenbaren kann. Liegt es in unserer Mentalität, das wir Ostfriesen Probleme aussitzen können? Wahrscheinlich.. eine tagelange, immer wiederkehrende Sturmfllut läßt sich anders nicht überstehen. Danach werden die Schäden begutachtet, neue, andere und hoffentlich bessere Maßnahmen zum Schutz getroffen.. so sieht es aus und es ist Übertragbar auf alle Ereignisse und Situationen, die der Mensch nicht anders beeinflussen kann, als das er erstmals abwartet, bis das der Sturm vorüber ist.. In einer Sturmzeit seinen Hobbies nachgehen kann nur der, der damit in der warmen Stube sitzen kann, die anderen müssen zusehen, wie sie durch die Zeit kommen, denn wenn das Wasser vor der Tür steht, kommt man ebenso wenig aus dem Haus, wie wir alle jetzt in dieser CoronaZeit..

Dort stoh wi vör, dor mutten wi dör

Also, durchhalten.

Es kommen wieder bessere Zeiten. Und bis dahin machen wir auf der Insel das Beste daraus, damit wir unsere Gäste bald wieder willkommen heißen können.

Also, bleibt gesund und bis bald.

 

Christine Dirks

... eben nur ein Traum!

Er ist da .... unser Tag, an dem wir unseren Urlaub auf Langeoog beginnen.

..... Es ist Sonntag, der 3. Mai 2020.

Die Fahrt nach Bensersiel verlief wie eigentlich immer stressfrei. 2 Stunden bis zur Küste, das kann man ruhig angehen.

 

Das Auto ist geparkt, die Koffer sind abgegeben, die Fähre lief pünktlich ein. Die Rückkehrer von Langeoog verlassen das Schiff. Wir stehen in der Abfertigungshalle und warten, um auf das Schiff zu kommen. Dann gehts los, die ersten Urlauber gehen die Gangway entlang auf das Schiff. Da wir ziemlich vorne stehen, wird sicherlich unser "Lieblingsplatz" (wenn man reinkommt nach rechts und gleich am ersten Tisch) frei sein.

Genau so ist es. Wir nehmen Platz, der Urlaub kann beginnen. Wie jedes Jahr mit Bockwurst und Brötchen.

Der Kapitän wirft den Schiffsmotor an und die Fähre bahnt sich langsam den Weg aus dem Bensersieler hafen in Richtung Langeoog.

Dann plötzlich anstatt des monotonen Schiffsdiesels dieses durchdringende piep...piep...piep.

 

Mein Wecker reißt mich aus diesem schönen Traum. Nichts ist mit Fähre, nichts mit Urlaub auf Langeoog, nichts mit Spaziergängen am Strand. Alles zerplatzt wie eine Seifenblase. - Inselzutrittsverbot für Urlauber!

Niemand hätte damit gerechnet, als wir diese eine Urlaubswoche im letzten Jahr gebucht hatten. Niemand hatte mit diesem kleinen, aber saugefährlichen Virus gerechnet, niemand hätte sich vorgestellt, nicht mehr als Urlauber auf die Insel zu dürfen.

Nun müssen wir alle, Urlauber wie auch Inselbewohner von Langeoog damit leben.

Langeoogurlaub, wie wir ihn von früher kannten, wird es erst einmal nicht geben. Wir werden alle mit Einschränkungen leben müssen, aber irgendwie wird es zur Normalität zurückgehen. Bis dahin ist allerdings noch ein weiter Weg.

 

Als Ersatz gibt es am 3.5.2020 auf NDR3 um 20.15 Uhr eine Sendung von Judith Rackers über Juist und Langeoog.

Ein bischen Urlaubsfeeling ist das ja schon!

Harry Hinz,Osnabrück , 02.05.2020

Eigentlich...

Eigentlich wäre gleich Kofferpacken angesagt! Eigentlich sollte das Mittagsschiff am Mittwoch genommen werden..Eigentlich sollten dort Kakao und Würstchen auf dem Speiseplan stehen...

Eigentlich sollten die Koffer abgestellt werden, aber zuerst zum Meer... Eigentlich sollte der Tag bei Ines ausklingen.... Eigentlich so, wie viele Male seit 1972!

Liebe Langeooger, wenn es auch schwer fällt, wir akzeptieren die Maßnahmen und hoffen auf ein gesundes Wiedersehen noch in diesem Jahr! Herzliche Grüße

Ursula Meyer, Castrop-Rauxel

Inselbetretungsverbote

Ich habe jetzt einige Rückmeldungen erhalten und es verhält sich interessanterweise so, dass die „Gäste“ eher gegen eine baldige Öffnung sind und die „Langeooger“ tendenziell eher dafür. Letzte­re wollen aber teilweise nicht namentlich genannt werden. Natürlich ist das aber in keiner Weise re­präsentativ.

 

Ich möchte meine Meinung noch einmal zusammenfassen und ergänzen und werde es dann hier da­mit auch sein Bewenden sein lassen, es sei denn, es kommen noch ganz neue Aspekte ins Spiel. Ich glaube auch nicht, dass die Leserbriefspalte der Langeoog News der geeignete Platz für eine breite­re Diskussion ist, deshalb hatte ich in meinem ersten Beitrag nach einem Forum gefragt!

 

1. Zur Meinungsfreiheit: Es kann doch nicht sein, dass Leute tatsächlich ein Redeverbot fordern! Das ist für mich völlig unakzeptabel.

 

2. Zur Gefahr: Von 2000 Langeoogern hätten sich bisher ungefähr 36 infiziert, gestorben wäre kei­ner. Legt man die niedersächsischen Zahlen zugrunde, sieht es noch besser aus. In den Hotspots gibt es maximal (!) 2 Intensivpatienten/10000 Einwohner. Auf Langeoog bezogen wären das 0,4.

 

Von den Touristen hätte die Hälfte die Insel schon wieder verlassen, bevor Symptome auftreten. Bei 15000 Touristen wäre mit 3 Intensivpatienten zu rechnen. Keiner sagt, dass die auf Langeoog be­handelt werden müssten.

Und überhaupt, wie soll das bei der nächsten schweren Grippeepidemie aussehen? Wird dann jedes Mal die Insel geschlossen, weil es zu beatmungspflichtigen Verläufen kommen könnte?

 

Intensivmedizinische Engpässe gibt es in Niedersachsen wie in ganz Deutschland praktisch nicht. Die Lage bessert sich täglich.

 

3. Zur Perspektive: Was glauben denn die Langeooger? Dass die Verordnungen einfach ersatzlos ge­strichen werden? Außerdem: wann soll das sein? Im Juli? Im August? Nächstes Jahr? Wenn die Ver­doppelungsrate bei einem Jahr liegt? Wenn R unter 0,1 ist? Wenn es keinen (!) Fall mehr gibt?

Wir haben Stand heute in D. weniger Infizierte als Ende März! Warum nicht jetzt?

 

4. Der Ausstieg: Einen Ausstieg von 0 auf 100 wird es nicht geben, deswegen braucht man eine Strategie!

 

Natürlich muss man Vorkehrungen für bestimmte Bereiche treffen, aber eins kann ich versprechen: am Langeooger Strand wird sich NIEMAND mit SARS-CoV-2 infizieren, es sei denn, er legt es drauf an.

 

Brennpunkte sind:

 

Restaurants und Hotels – das ist überall in D. gleich und es müssen einzelne Konzepte erarbeitet und von den Behörden abgenommen werden, Stichworte sind: reduzierte Bestuhlung, begrenzte Sitzzeit, Trennwände aus Kunststoff, Bewirtschaftung im Freien (auf Langeoog ist es sowieso zu schön um drin zu sitzen). „Meine“ Eisdiele in Heidelberg (nur Straßenverkauf) hat nach 3 Wochen unverändert wieder auf. Warum die zu machen mußte, kann mir keiner erklären. Warum soll das auf Langeoog anders sein?

 

Fähre und Schiff – Stichworte: Maskenpflicht, reduzierte Beförderungszahlen, mehr Fähren, alte Langeoog 1 mit Quarantäneabteilung für Notfälle zusätzlich einsetzen.

 

Haupt- und Barkhausenstr. am Wochenende – Stichworte: Maskenpflicht, Kontrollen

 

Lebensmittelmärkte: Eingangskontrollen, begrenzte Verweildauer

 

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten ANGEMESSEN zu reagieren, der aktuelle Shutdown ent­spricht dem nicht!

 

Aber die Insulaner und die Kurverwaltung müssen ein Interesse daran haben, dass die Gäste zurück­kommen und dem Landkreis und der Landesregierung (und dem Landtag!!!) hierzu ein vorbereiten­des Konzept vorstellen!

 

Bleiben Sie gesund und meinungsstark und vertrauen Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand!

 

Der Redaktion danke für die Geduld!

 

 

Chr. Rosenbaum

Betretungsverbot

Moin alle miteinander,

warum soll nicht innerhalb der Leserbriefe diskutiert werden? Warum wird Herr Rosenbaum derart gebasht, wie man neudeutsch sagt? Jede(r ) hier mag offensichtlich Langeoog, jede(r) spürt die Einzigartigkeit der Ursache - nämlich die Covid 19 Aktion. Warum sollen kritische Stimmen mundtot gemacht/ gelöscht werden? Nein, bitte noch nicht einmal den Eintrag von Manny aus Andernach löschen.

Wir alle wollen doch, dass es Langeoog, den Bewohnern und Urlaubern (bitte geschlechtsneutral betrachten) gut geht und der Alltag baldmöglichst wieder hergestellt wird.

Aber vergessen wir auch nicht: Dem friesischen Landrat, Herrn Sven Ambrosy, apellierte noch vor einem Monat an die Touristen:"Jetzt ist Schluss mit lustig. Reisen Sie ab!"

4 Wochen später klingt dies völlig anders. Nun spricht der gleiche Landrat von einem Dilemma:" Was nützt es mir, wenn wir in eineinhalb Jahren das Virus erfolgreich bekämpft haben, ich hier aber nichts mehr an Strukturen habe, auf die ich bauen kann?"

Selbst hier wird ganz klar Stellung bezogen, dass auch Insulaner es wollen, dass die Urlauber wieder schnell zurückkehren. Aber nicht vergessen: Die Begründung, schnellstmöglichst abzureisen, bleibt für lange, wenn nicht sogar für immer bestehen. Es gibt keine medizinische Infrastruktur, auch nicht auf Langeoog. Es gibt kein Akutkrankenhaus, es gibt keine Intensivstation, es gibt keine reguläre Krankenstation, es gibt keine Beatmungsmöglichkeit. Es gibt vereinzelt Beatmungsbeutel, manuell durch eine Person zu betreiben - wie lange denn bitte? Wenn die Inselärzte ihre Praxis schließen müssen, aufgrund einer Quarantäneanordnung, sind sowohl Insulaner als auch Urlauber ziemlich blöde dran. Durch die fehlende Infrastruktur müssten daher jeglichen touristischen Besuche bis zur Verfügungstellung eines Impfstoffes ausgeschlossen bleiben. So wird es hoffentlich nicht kommen, aber alles was kommt, ist irgendwie ein Kompromiss.

Angelblich existiert so etwas wie ein Infektionshubschrauber für die 7 ostfriesischen Inseln, der im Bedarfsfall Bewohner wie Urlauber ans Festland fliegt.

Der Teufel liegt -wie immer - im Detail. Kein Arzt zur Verfügung, weil Praxis quarantänebedingt durch das Gesundheitsamt geschlossen? Wer zahlt den Flug bei fehlender ärztlicher Transportnotwendigkeitsbescheinigung? (Schönes Wort übrigens, steht aber auf jedem "Taxischein" für Patienten) Die Flugminute incl. Personal liegt bei über 100.- €/ Minute...

Wie der Kompromiss in der Hauptsaison aussieht, wenn 800 Personen je Großfähre an-/abreisen wollen, bleibt abzuwarten. Eine Diskussion, wie es in der Zukunft weitergeht, sollte hier erwünscht sein und nicht abgewürgt werden. Im Sinn von allen - ich wünsche Ihnen euch allen beste Gesundheit und ein schnelles, gesundes Wiedersehen.

Und - weiter kontrovers diskutieren, auch hier.

Jörn Schroeter

Menden

Jörn Schroeter,Menden , 26.04.2020

Betretungsverbot

Sehr geehrter Herr Rosenbaum,

ich kann mich den Leserbriefschreibern vor mit nur anschließen. Wir haben das gemacht, was Herr/Frau Mikoteit vorgeschlagen hat. Wir haben eine Ferienwohnung für die letzte Maiwoche gebucht und auch schon bezahlt. Dabei bleibt es. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir kommen, sobald es vor allen Dingen für die Insulaner risikolos ist.

 

Viele Grüße aus dem Mühlenkreis Minden-Lübbecke

Helmut Grannemann

 

Eintrag von Herrn Rosenbaum bitte löschen

Hallo Langeoog News.

Diese liebenswerte Seite wird z.Zt. von einem gewissen Herrn Rosenbaum für seine eigenen Ansichten missbraucht.

Ich glaube nicht, dass diese Seite für solche Äußerungen gedacht ist. Hier entsteht eine Diskussion die eigentlich nichts aber auch gar nichts für die Insulaner und Insulanerinnen bringt. Sorry Herr Rosenbaum aber Sie sollten sich mit Ihren Anliegen an anderer Stelle äußern.

Hallo Langeoog News.

Bitte löscht den Rosenbaum Eintrag. Wegen mir auch meinen.

Bleibt bitte gesund.

Viele Grüße Manny

Manny,Andernach , 24.04.2020

Etwas mehr Gelassenheit!

Sehr geehrter Herr Ebert,

sehr geehrter Herr Mikoteit,

 

ich freue mich über Ihre Antwort und respektiere Ihre Meinung, aber insbesondere Ihnen Herr Mikoteit empfehle ich etwas mehr Gelassenheit.

 

Es geht ja gerade darum, dass ich eben nicht der Auffassung bin, durch "meine" Urlaubsreise Irgendjemanden zu gefährden.

Ich bin nach vielen Wochen des Zweifelns und sorgfältigem Studium der Fakten vielmehr der Auffassung , dass die ergriffenen Maßnahmen zum Teil wirkungslos und zum Teil unverhältnismäßig sind und möchte sie überprüft haben.

Das als "zumüllen" zu bezeichnen ist schon ein starkes Stück!

Unser Rechtsstaat lebt geradezu davon, dass Entscheidungen regelmäßig überprüft werden. Von unseren Politikern haben Sie dazu wenig zu erwarten: ich empfehle dazu den Artikel im letztwöchigen Freitag zur "Volksgemeinschaftsmoral" und zur Kommunikationsstrategie der Regierung: nicht alles glauben, was erzählt wird!

Während ich dies schreibe gibt es ein gutes Drittel weniger Infizierte als vor 2 Wochen und das das nicht dem "Lockdown" zu verdanken ist, beginnt ja auch Herr Spahn schon zu vermuten.

Am Anfang hieß es die Verdoppelungsrate müsse über 10 Tage betragen, dann waren es 20, jetzt haben wir schon über 50! Dann hieß es die Reproduktionsrate müsse zuverlässig unter 1 liegen, tut sie seit Wochen und zwar schon VOR dem "Lockdown.

Auch Langeoog wird sich also überlegen müssen, wie lange das noch so weiter gehen soll, ob man einfach ausharrt bis viele ruiniert sind oder ob man ein tragfähiges Konzept für ein Wiederhochfahren vorlegt, dazu würde ich auch gern was hören!

Man kann ja von der Fußball-Bundesliga halten was man will, aber immerhin haben die ein Konzept vorgelegt um Ihr Geschäftsmodell zu retten!

Ich jedenfalls suche nach Wegen mich gegen die Beschränkung meiner Grundrechte zu wehren und meine wirtschaftliche Existenz zu retten und ich empfehle jedem, das auch zu tun. Unsere Politiker werden nur ihre eigene Agenda verfolgen.

 

HG und bleiben Sie gesund!

 

Christian Rosenbaum

Inselbetretungsverbote

Moin zusammen,

 

Lieber Herr Rosenbaum, auch ich bedauere, dass ich derzeit nicht meinen Lieblingssandhaufen besuchen darf. Ich musste eine Klassenfahrt schweren Herzens stornieren, die Schüler sind enttäuscht und der Familienurlaub im Juli ist fraglich. Trotzdem respektiere ich die Lage und warte geduldig, bis das Reisen innerhalb Deutschlands einschl. der Inseln wieder erlaubt ist. Nur ein Corona-Fall genügt, und die Inseln, die ein sehr sensibles System darstellen, sind für längere Zeit wieder gesperrt.

In solchen Zeiten muss man persönliche Interessen zurückstellen und den Schutz anderer höher einschätzen als den eigenen Egoismus.

Ach ja, ich selbst bin ein Hochrisikopatient.

Liebe Grüße an alle Insulaner

Peter Ebert,Salzwoog , 24.04.2020

Das jetzt auch noch! Inselbetretungsverbote

Sehr geehrter Herr Rosenbaum,

 

mir fehlen die Worte, dennoch möchte ich Ihrem Wunsch auf Rückmeldung, von der Insel nachkommen. Die von Ihnen als konsistent bewerteten Maßnahmen der Landesregierung Niedersachsens und des zuständigen LK Wittmund zum Schutz der Inselbevölkerung und im Besonderen der hier lebenden Risikogruppen lassen mich vermuten, das es Ihnen und Ihrer Familie nach Ihrem ersehnten Pfingsturlaub nicht wirklich wichtig ist, was vielleicht danach mit der Langeooger Bevölkerung passieren könnte.

Seien Sie gewiss, mir ist sehr bewusst, das bereits jetzt vielen LangeoogerInnen das Wasser bis zum Hals steht und das die Coronakrise für Langeoog und die ganze Welt schon jetzt katastrophale Auswirkungen hat und noch verstärkt haben wird. Von der Inselgemeinde mit ihren Eigenbetrieben bis hin zum Kleinstvermieter, vom Hausarzt bis zur Erzieherin, vom Hilfsarbeiter bis zur Reinigungsfachkraft, wir alle sitzen im selben Boot. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Inselgemeinschaft auch dies außergewöhnliche Krise gemeinsam überstehen wird.

 

Voraussetzung dafür ist, dass wir weiterhin Ruhe bewahren und zusammenhalten und nicht auch noch unser ohnehin überlastetes Justizsystem mit individual Klagen zumüllen.

Wie wäre es denn, wenn Sie Ihre vermutlich schon gebuchte Reise zu Pfingsten, so wie es unsere Bürgermeisterin, unser Gewerberatsvorsitzender, oder die DEHOGA vorschlagen, Ihrem Vermieter gegenüber belassen und unser schönes Langeoog in einer Zeit genießen, in der wir alle wieder aufatmen und

vor allem durchatmen können.

So würden Sie sich und Ihrer Familie und vor allem den LangeoogerInnen einen großen Gefallen tun.

 

Wenn Sie unbedingt in der aktuellen Situation verreisen wollen dann genießen Sie doch Ihre Heimatregion. Heidelberg ist doch auch wunderschön.

 

Wenn Sie aber wirklich der Meinung sind, Individualrecht geht vor Gemeinwohl, dann bedauere ich Ihre Einstellung zum Wohle der Allgemeinheit doch sehr.

 

Trotz allem bleiben auch Sie und Ihre Familie gesund.

 

Mikoteit,Langeoog , 23.04.2020

Hallo Langeoog

Hallo Insel, hallo alle Langeooger,

Ich war früher mal so ab und zu auf Eurer Insel, als Tagesgast, später dann nach einer schweren Krankheit für etwa eine Woche im Herbst und seitdem liebe ich dieses „Kleinöd“ in der Nordsee, zudem ich in einem tollen Hotel ( Name Nenn ich nicht, grins) gewohnt habe. Eigentlich wollte ich dieses Jahr unbedingt wiederkommen, aber dann kam dieser widerwärtige Virus mir dazwischen.

Aber eins steht fest : Sobald es möglich ist, komme ich wieder !

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