Leserbriefe

Wir behalten uns vor, Leserbriefe erst nach Durchsicht zu veröffentlichen und persönlich beleidigende oder unsachliche Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen! Inhaltlich verantwortlich ist der jeweilige Verfasser. Anonyme Leserbriefe werden nicht veröffentlicht, auf Wunsch anonymisieren wir sie jedoch vor der Veröffentlichung.

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Meine Herren !

Liebe Herren Wöhrmann und Siebels,

Leserbriefe hin und her, Wissen und Halbwissen, Ja und Nein, Hough ja, oder nein.... reicht es jetzt ?
Bitte setzen Sie Ihre Energien doch da ein, wo sie produktiv sind !
Es gibt wahrlich im Moment viel wichtigere Dinge, als sich Beleidigungen hin-und her zu schicken.
Ossi, du weißt, ich mag dich sehr, aber manchmal ist es eben gut :-)
In diesem Sinne....besinnliche Adventsstunden und ein gesegnetes und hoffentlich friedliches Weihnachtsfest.
Grüße aus Wuppertal und bis bald :-)

Ulrike Monhof, Wuppertal, 13.12.2018


"richtiges" Wissen Herr Siebels

Hough Herr Siebels,
es freut mich Sie erneut herausgelockt zu haben.
1. das NG wurde nie Klasse für Klasse staatlich anerkannt. Unter Direktor Walter Heine wurde die staatliche Anerkennung erwirkt
2. wikipedia ist nicht zitationsfähig;die Angaben dort sind ungefähr
3. "richtiges" Wissen gibt es nicht.Es gibt nur Wissen. Alternativ können Sie von enormen od. umfangreichen Wissen sprechen
4. Sie schreiben : "nicht unwahr". Das ist eine doppelte Verneinung;Ergebnis = wahr
5. Hough war unser Thema - Sie hingegen servieren Leipziger Allerlei
6. Lassen Sie Ihre Texte auf Logik u. Verständlichkeit vor Versendung überprüfen
Hough ! und beste Grüsse

Harved Wöhrmann, Bad Breisig, 11.12.2018


Zynismus

Hallo Herr Wöhrmann,

Eigentlich wollte ich nicht mehr schreiben, aber ich finde es sehr Unverschämt, mit Beleidigungen zu antworten, oder ist das Ihre Art von Kommunikation?
2 Tips von mir. 1. Schauen Sie im Internet bei Wikipedia unter Langeoog nach, da können Sie in einer Einwohnertabelle nachlesen, das die Einwohnerzahl von 1985 - 1990 um ca. 1000 Personen gesunken ist, weil so viel Karteileichen im Einwohnermeldeamt waren. Was auch Jochen Voss mir heute nochmal bestätigt hat. Sie können ihn ja mal danach fragen.
Hier nun noch aus Wikipedia, von wann bis wann es das Gymnasium auf Langeoog gab.
Und nun hoffe ich, das Sie in Zukunft, bevor Sie mich als "Alleswisser" betiteln, in der Öffentlichkeit nicht weiterhin kein richtiges Wissen von Langeoog verbreiten, bzw. Dinge behaupten, die nicht unwahr sind.
Nordsee-Gymnasium (NG)
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Das Nordsee-Gymnasium auf der Insel Langeoog war ein aus dem Nordsee-Pädagogium 1957 hervorgegangenes, nach schrittweiser Genehmigung entsprechender Klassen seit dem 10. Mai 1963 anerkanntes niedersächsisches Vollgymnasium, welches aufgrund Pleite 1973 geschlossen wurde, während die gymnasiale Oberstufe im Rahmen des Realschulverein Langeoog e.V. als nunmehr Gymnasium Langeoog bis zum 31. Juli 1988 weitergeführt werden konnte, bis auch die Pleite des Realschulvereins unabwendbar war.
Also nicht, wie Sie stur und fest behaupten, von 1959 bis 1984.

Gerhard Siebels, Langeoog, 8.12.2018


Alleswisser Herr G.Siebels

Hallo Herr Siebels - Hough !
Herr Hans Fraerks,Hannover bestätigt de Fahrrad- Inselgruss per Telefonat v.02.12.19 . Es gab 1959 und in allen Folgejahren bis 1984 nur ein Gymnasium auf der Insel.Sprechen Sie bitte mit Frau D.Wiedel,Herrn J.Voss,Herrn Hendrik Tongers oder Herrn V.Flörke u.a. in der Sache.
Herr Siebels Sie scheinen ja ein selbsternannter Alleswisser zu sein .... . Lt. Meldegesetz §§ 7 ff.BGB u. §8 AO besteht seit Jahrzehnten eine Meldepflicht eines jeden Bürgers der seinen 1. und auch 2.Wohnsitz auf der Insel hat. Es handelt sich
also nicht um eine Schafsherde von 3.000 oder 2.000 Schafen z.B. auf Neuseland,sondern um eine exakte Registrierung beim Amt. Gehen Sie mal dorthin und informieren Sie sich. Hoffentlich habe ich Sie etwas schlauer gemacht. In diesem Sinne ein adventliches HOUGH

Harved Wöhrmann, Bad Breisig, 7.12.2018


Generationswechsel/Massentourismus

Moin Herr Herzog,
Ihren Angaben nach kennen Sie Langeoog sehr gut, aber lange nicht gut genug. Es ist richtig, das Langeoog mal ca. 3000 Einwohner hatte. Es ist aber nicht richtig, das in gut 30 Jahren 1300 Personen die Insel verlassen haben. Ca. Anfang der 80er Jahre fand auch auf Langeoog eine Volkszählung statt und siehe da, wir hatten plötzlich keine 3000, sondern nur noch ca. 2000 Einwohner. Wie konnte das passieren? Es waren soviel sogenannte "Karteileichen" in der Einwohnerzahl Langeoogs. Suchen Sie irgendwo die Statistik im Internet, da müsste dann ca. Mitte der 80 er Jahre ein großer Knick sein. Somit hat Langeoog in den letzten 30 Jahren ca. 250 Einwohner verloren, hauptsächlich dadurch begingt, das die alten Insulaner sterben und die Kinder am Festland ihren Beruf haben.

Gerhard Siebels, Langeoog, 4.12.2018


Inselgruß

Sehr geehrter Herr Wöhrmann,

es wundert mich sehr oft, das manche Fremde meinen alles besser zu wissen, als Einheimische. Ich kenne viele über 80 jährige, die noch nie etwas davon gehört haben, das man sich mit "Hough" begrüßte. Aber vielleicht gehören die auch ja nicht zu der "erlauchten" Gruppe, wie Sie sich ausdrücken, auf der Insel? Auch Ihre Ausführung, dass es 1959 nur ein Gymnasium auf Langeoog gab, ist falsch. U.a. gab es auf jeden Falle auch eine Volksschule. Das weiß ich so genau, weil ich zu der Zeit diese Volksschule besucht habe. Es gab allerdings auch schon seit 1921 eine private Mittelschule, die zu der damaligen Zeit Rektor a. D. Vogel gegründet hat. 1946 hat Studienrat von Thuinen sie neu gegründet. 1988 dann wurden sowohl die Realschule, als auch das Gymnasium mit Beginn des Unterrichts nach den Sommerferien geschlossen ( Pleite gewirtschaftet). Jetzt haben wir auf unserer Insel alles in einem Gebäude vereint, die Grund- Haupt- Real- und Förderschule. Herr Wöhrmann, mit diesem Artikel ist für mich zu dem Thema Schluss, da ich keine Lust habe, immer wieder nicht einmal Halbwahrheiten zu kommentieren.

Gerhard Siebels, Langeoog, 4.12.2018


Insel - Gruss

Aber Herr Siebels, Hough !
Herr Dr.Harald Isermeyer jahrelanges Mitglied der Langeooger Feuerwehr und Dr. der Philologie bestätigt meine Ausführungen per 3.12.18 über den Gruss von Insulaner zu Insulaner . Nicht jeder hatte Zutritt zu diesem erlauchten Kreis. Es war kein Grunzlaut auch kein indianisches "Howg"(etwa: ich habe gesprochen) sondern intimes Zeichen für die Insulanerzugehörigkeit.Das Hough könnte ich Ihnen auf der Insel im Juni 2019 vorführen. Am besten in Gegenwart eines Insulaners so um die 80 Jahre alt.Es gab nur eine Privatschule auf der Insel,das "Nordsee-Gymnasium". Fast alle Absolventen wurden Akademiker. Ein Tipp: Sie sollten Ihre Texte nicht ehrverletzend verfassen .
beste Grüsse und ein herzliches HOUGH

Harved Wöhrmann, Bad Breisig, 3.12.2018


Geschichte

Moin

Ich kenne die Geschichte beider Inseln sehr gut, da ich den Kontakt Insulanern schätze und mir anhöre was sie zu sagen haben. Gerade deswegen mache ich mir Sorgen. . . .
Zum Beispiel ist die Zahl der Einwohner Langeoogs seit 1985 von 3050 auf 1779 in 2017 gesunken,die Zahl der "Echten Insulaner" lasse ich mal außen vor! Es muss doch wirklich nicht sein das die Insel zu einem 2ten Mallorca wird und die Einheimischen verdrängt werden !

Bei allem Respekt Herr Siebels aber das was sie geschrieben haben klingt etwas arg nach Werbung. Nur damit ich nicht falsch versanden werde aber ich möchte die Insel Langeoog bewahren und nicht zusehen wie sie unter Touristenmassen begraben wird !

Gruß. Jan Herzog

Jan Herzog, Reinheim, 3.12.2018


Generationswechsel/Massentourismus

Herr Hinz hat es schon richtig getroffen, es findet immer wieder ein Generationswechsel statt und somit auch auf Langeoog. Und, liebe Gäste aller Generationen, es ist doch für alle etwas da. Jeder kann hier eine passende Unterkunft finden und sowohl Ruhe, als auch Disco haben.
Zu dem Leserbrief von Herrn Herzog möchte ich ihm mal den Tip geben, sich ein wenig intensiver mit der Geschichte sowohl von Langeoog, als auch von Spiekeroog zu beschäftigen, dann wird er den enormen Unterschied vielleicht zwischen den beiden Inseln feststellen.

Gerhard Siebels, Langeoog, 3.12.2018


Urlaubsziel

Ich war 1985 erstmals auf Langeoog und seither fast jedes Jahr, manchmal auch mehrmals im Jahr. Zwischendurch habe durchaus überlegt nach Spiekeroog zu wechseln. Auf Langeoog gehalten haben mich letztlich die, vor rd. 20 Jahren gefundenen, bezahlbaren Ferienwohnungen (auch heute noch ohne Designerküche) eines netten Vermieters und ein familiengeführtes Restaurant, bei dem ich über die Jahre die Entwicklung von sehr guter Küche zu sehr guter regionaler und Bio-Küche miterleben konnte.
Wenn mein Vermieter dann in absehbarer Zeit aufhört, werde ich zumindest meinen zwei- bis dreiwöchigen Haupturlaub nicht mehr auf Langeoog verbringen.

Brigitte, Niederrhein, 2.12.2018


Generationswechsel

Moin, Langeoog!
Leider ist es so, wie Nadine es beschrieben hat.
Aus Gesprächen mit Urlaubern habe ich erfahren, dass immer mehr Urlauber, vor allen Dingen ältere Menschen, sich nicht mehr wohlfühlen auf der Insel und sich von Langeoog abkehren.
Ich habe den Eindruck, Langeoog möchte von dem Image der Familieninsel weg, das die Insel jahrelang geprägt hat. Futuristische Hotels und exclusive Ferienwohnungen mit allen Pipapo kommen dabei besser an, als familiengeführte Häuser. In ca. 5-10 Jahren ist das "alte" Urlauberpotential weg und hat
Platz gemacht für die nächste Generation von Urlaubern.
Bei der jüngeren Urlaubergeneration sitzt das Geld lockerer und sie wird mit Sundownern, Smoothies, Wraps, Burgern, Coffee to go, Cocktails etc. verwöhnt. Free WLAN möglichst an jedem Ort. Es muss alles nur noch hopp-hopp gehen - möglichst im Gehen essen und trinken, möglichst alles in bunten Farben und mit schriller Musik unterlegt. Und wenn es denn schon ein Restaurantbesuch, dann schnell rein, schnell verzehren, schnell raus ... der nächste bitte. Dutzende von Fotos und Selfis werden gemacht und in alle Welt verschickt. Mal die Daheimgebliebenen neidisch machen. In Sekundenschnelle zeigt man es allen anderen, wie gut es einem doch geht.
Warum sollen wir uns noch unterhalten? Man hat doch sein Smartphone. Warum sollen wir uns um Bargeld kümmern? Man hat doch seine Geldkarte.
Die gemütlichen und authentischen Zeiten sind vorbei und es wird Platz gemacht für nachgemachten billigen Maritimkitsch aus China, der dem Kunden Historie vorgaukeln soll. Das ist aber nicht nur auf Langeoog so.
Bei meinem letzten Urlaub sprach ich mit einem Herren, der zur Beerdigung seiner verstorben Mutter wieder auf die Insel kam. Viele Jahre seiner Kinder-
und Jugendzeit hatte er auf Langeoog verbracht. Dieses, so sagte er mir, sei sein letzter Besuch auf Langeoog. Ich sah ihn ungläubig an und fragte warum? Dann sagte er mir, dass Langeoog für ihn schon lange nicht mehr die Insel sei, die er kennen gelernt hatte und die er geliebt hatte.
Somit sind Nadine und Herr Herzog sicherlich keine Einzelfälle.

H. Hinz, Osnabrück, 1.12.2018


Hilfe

Moin Moin

Es ist ganz einfach: Ihr müsst mit Langeoog weg vom Massentourismus!
Wenn man zur Ferienzeit durch den Ort und an das Haubtbad läuft kommt man sich vor
wie auf dem Rummelplatz, daher ziehe ich es vor in den Wintermonaten die Insel zu besuchen,
dann sind zwar viele Geschaffte zu aber man hat seine Ruhe!
Der Massentourismus ist ein OneWayTicket in den Untergang der Inselkultur, im Sommer würde ich es
auf Langeoog niemals aushalten bei den Menschenmassen. . .
Was auch Erschreckend ist das alte Insulanerhäuser abgerissen werden und stattdessen auf
pseudo-Ostfriesich gemachte Luxsushütten hingestellt werden die wie ein Krebsgeschwür
wirken! Es ist eine Schande das, daß schöne alte Feuerwehrhaus abgerissen wird und ein weiterer
Ferienbunker hingestellt werden soll.

Die Neue geplante Aussichtsplattform am Standort der Seenotbeobachtungsstation ist einfach nur
gruselig, ich bin selbst Designer von Beruf und diese Mondrakete passt da wirklich nicht hin.
Das wird ein Schandfleck der keinen Bezug zur Insel und ihrer Geschichte hat, eine schöne
Holzkonstruktion im stiele alter Segelschiffe oder ein recycelter Aufbau eines Schiffes währen
passender gewesen . Das "Ding" zerstört alles wofür dieser Ort steht, auch wenn es kostenlos ist !

Das sind nur einige Punkte von vielen . . .orientiert euch ein wenig an Spiekeroog , dort fährt
man auf dem richtigen Gleis, das Langeoog was ich aus meinen Kindheit kenne ähnelt dem
sehr stark !

Denkt an eure Wurzeln. . .

Grüße Jan Herzog

Jan Herzog, Reinheim, 29.11.2018


Zeugen gesucht

Am Mittwoch, den 28. November wurde im Schutz der Dunkelheit zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr am Süderdünenring 14 ein blauer Strandkorb mit der Nummer 100 von einer Terrasse entwendet. Zu fraglichen Zeitpunkt wurden mehrere Personen auf dem Grundstück gesehen. Vor dem Grundstück war eine E-Karre neueren Typs mit Ladefläche geparkt. Zeugen, die die Wegnahme des Strandkorbs oder dessen Abtransport beobachtet haben oder die etwas zum Verbleib des Strandkorbs aussagen können, werden gebeten sich bei der örtlichen Polizei, Tel.: 810 oder bei der AWO-LangeoogKlinik, Tel.: 9150 (Mail: info@awo-LangeoogKlinik.de) zu melden.

AWO-LangeoogKlinik, Langeoog, 29.11.2018


Kultur

Moin Herr Wöhrmann,
da ich mich schon lange etwas mit der Geschichte Langeoogs befasse, muss ich Sie leider enttäuschen und Ihnen mitteilen, das mir nicht bekannt ist, das die Ur-Langeooger indianischer Abstammung sind. Es gehen zwar die Angaben, was die Neubesiedlung nach der verheerenden Weihnachtssturmflut 1717 betrifft, etwas auseinander, in manchen Büchern steht 1721, in anderen 1724. Was aber in sofern wohl nicht wirklich von Interesse ist, da es um diesen "Grunzlaut" "HOUGH" geht. (Nebenbei bemerkt, auf Langeoog gab es auch 1959 schon Schulen und man ging auch von Anfang an hier aufrecht). Und die neuen Bewohner kamen alle von Helgoland und stammten somit nicht von den nordamerikanischen Indianern ab. Deshalb sagte man auch 1959 schon auf Langeoog "MOIN" und so war es vorher schon und heute auch noch. Nun will ich Ihnen ja nicht unterstellen, das Sie schwerhörig sind und die Begrüßung nicht richtig verstanden haben, möchte allerdings bemerken, das schon einige der Internatsschüler sehr schlecht hören konnten, weil u. a. auch das ein Grund mit war, dass viele in den privaten Schulen auf Langeoog landeten. Deshalb mal "MOIN" und "TSCHÜß", aber nicht "HOUGH" Herr Wöhrmann.

Gerhard Siebels, Langeoog, 29.11.2018


Kultur

Grüssen
als ich 1959 als Sextaner auf die Insel verbracht wurde staunte ich über den Gruss von Insulaner zu Insulaner auf dem Fahrrad sitzend.Da der Wind nur beidhändiges Fahren erlaubte und so beide Hände am Fahrradlenker notwendig waren grüsste man sich so :
linke Hand fest am Fahrradlenker und rechte Hand mit Daumen und Zeigefinger auch am Lenker. Die freudigen übrigen rechten Finger hoben sich leicht während der Fahrt während gleichzeitig ein Urlaut ausgestossen wurde - etwa wie "Hough".Nur einmal,das sass. Die Enkel mögen ihre Grosseltern nach dieser Grussform befragen ! HOUGH

Harved Wöhrmann, Bad Breisig, 25.11.2018


Hilf uns

Hallo Nadine
Danke, das du uns deine Meinung mitgeteilt hast - hilf uns: was machen wir falsch? Was können wir ändern? Ich glaube, das nicht nur du so denkst - wir würden dich gerne "zurückholen" - wie könnten wir das schaffen?
Olaf Hube

hube-langeoog@t-online.de, Langeoog, 26.11.2018


Mach´s gut!

Liebes Langeoog,
was ist nur mit Dir geschehen? Bist Du taub geworden? Oder blind? Oder beides? Heute reise ich ab. Zum letzten Mal. Nach fast 30 Jahren. Du wirst mich nicht vermissen. Wie das für mich wird…? Jedes Jahr war ich da. Manchmal alle drei Monate. Für ein paar Tage, für ein langes Wochenende. Zu allen Jahreszeiten. Auch für einen Tag, nur um am Strand gegen den Wind zum Ostende zu laufen. Trotz der vier Stunden Anreise aus Köln. Hauptsache Weite, Dünen, Wolken, Meer, Wellen. Und Apfelpfannkuchen im He´Tant. Und jetzt? Ich mag Dich nicht mehr. Du verkaufst Deine Seele und Dein Herz. Und Deine Bewohner ihre Heimat. Geblieben ist eine Kirmes mit einem schönen Strand. Aber den Rummel und die Zuckerwatte kannst Du Dir schenken. Und Deinen neuerdings zertifiziertes Lächeln auch!
Wie? Was meinst Du? Das sei doch überall so? Ach so…
Nadine, 38 J.
Köln

Nadine, Köln, 24.11.2018


Da wiehert der Amtsschimmel

„Da wiehert der Amtsschimmel“
Nachdem Olaf Wegener und Udo Streitbörger am letzten Wochenende Ihre neue Glühweinbude den Gästen und Insulanern präsentierten, staunten die beiden nicht schlecht was Ihnen am darauffolgenden Wochenbeginn ins Haus flatterte.
Was war geschehen:
Die Bude war angemeldet und genehmigt, die Sondernutzungsfläche beantragt und bezahlt.
Die Kundschaft freute sich über beginnende Weihnachtsstimmung, und freuten sich über gezapftes Pils und warme Getränkespezialitäten. Ausgeschenkt in Gläsern und Mehrwegbechern, die wie seit Jahren in der Gläserspülmaschine gereinigt werden.
Jetzt kamen die findigen Herren von der Kläranlagenleitung ins Spiel.
Hatte man doch in Langeoog News gelesen, dass es zur Abgabe von Getränken, Bratwurst, wechselnden Eintöpfen und Fischbrötchen kommt und eine Spülmaschine in der Bude im Einsatz ist.
Ohne jegliche Rücksprache in welcher Form die Abgabe getätigt wird, wurde dann erst einmal ein Verstoß gegen die Einleitung von fetthaltigem Wasser mit einer Androhung von Zwangsgeld in erheblicher Höhe angedroht.
Gefordert wurde ein Anschluss an die bestehende Fettabscheider Anlage.
Dieses wäre mit erheblichen Erdarbeiten verbunden.
Die Tatsache das die Speisen in der Restaurantküche, die gerade in diesem Jahr zwei neue Fettabscheideanlagen für 5-stellige Beträge erhalten hat, hergestellt werden und die ausgegebenen Porzellan Currywurst und Suppenschalen auch in dieser gespült werden, führten zu keiner Einsicht.
Der Hinweis das eine Gläser Spülmaschine die ausschließlich Glühweinbecher und Biergläser spült, keine fetthaltigen Abwässer produziert führte beim Überbringer des immerhin 36 seitigen Pamphlets nur zur Aussage (Ich arbeite hier auch nur nach Anordnung).
Gespräche mit Bürgermeister, stellvertretendem Bürgermeister, Dehoga Vorsitz, Gewerberat und örtlicher Presse führten zu ungläubigem Kopfschütteln und Unverständnis.
Kann es noch ein Gurkenfest, Feuerwehrfest, Sportfest, Dorffest, Osterfeuer, Wintermarkt wo es zur Abgabe von Getränken und Speisen kommt, geben?
Muss jetzt jeder Stand einen Fettabscheider vorweisen?
Da in jedem Stand der Speisen abgibt, fließendes Wasser auch zur Händereinigung vorgehalten werden sollte, käme es in jedem Stand zur Auflage einen Fettabscheider nach Din EN 1825 und 4040100 zu betreiben.
Ist da die Verhältnismäßigkeit noch gegeben?
Jede Haushaltsspülmaschine produziert ein hundertfaches an Fettablagerung wie eine Gläserspülmaschine, die 20 Tage betrieben wird und nur fettfreies Wasser abführt.
Was tun fragten sich die beiden Gastronomen?
Sollte man die Spülmaschine ausbauen und ToGo Becher bestellen?
Das würde dem Image der Fair Trade Insel doch sehr schaden und kann nicht gewollt sein.
Wir haben uns entschieden einen mobilen Fettabscheider nach DIN EN 1825 und Din 4040-100
zu installieren.
Nicht um klein beizugeben, sondern wieder mal eine Vorreiterstellung zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Udo Streitbörger / Olaf Wegener

Udo Streitbörger, Langeoog, 23.11.2018


Haus der Insel

Hallo, ich fahre seit 1986 fast jedes Jahr nach Langeoog. Zuerst mit meinen Eltern und später mit meiner Freundin. Hierbei musste ich feststellen, dass am Haus der Insel wenig bis gar nichts gemacht wurde. Zum Beispiel hängen noch immer die selben Vorhänge wie vor über 30 Jahren dort. Das ist nur ein Beispiel von Vielen. Auch leiden die Exponate im Schifffahrtsmuseum sehr unter feuchter Witterung, da das Dach undicht ist. Das sieht man an den Wasser- und Schimmelflecken. Wäre an dem Haus der Insel kontinuierlich repariert und instand gesetzt worden, wäre es nicht so weit gekommen. Die Fassade zum Beispiel müsste dringend neu verspachtelt werden. Das "h" im Schriftzug Schifffahrtsmuseum fehlt auch schon eine Weile und niemand unternimmt etwas. Wenn man von Anfang an Stück für Stück renoviert hätte, wären die Kosten weitaus geringer ausgefalllen. Überhaupt, was soll mit den Exponaten geschehen, wenn das Haus der Insel verkauft wird? Jüngstes Beispiel für dieses Wirtschaften war der Zerfall der Seenotbeobachtungsstation, die dadruch baufällig wurde. Auch fasst sich niemand ein Herz und streicht mal den Sockel auf der Wetterseite des Wasserturms. Sollte das bis 2020 nicht erfolgt sein, wede ich das persönlich übernehmen und mit geeigneter Farbe überstreichen, natürlich ehrenamtlich.
Mit freundlichen Grüßen
Jan Herzog

Jan Herzog, Reinheim, 14.11.2018


Zu Verkaufsveranstaltung Infomarkt HdI

Zu Beginn, ich war am Freitag auf dem Info Nachmittag, wo einer die Frage stellte, ob der "Gewerberat" schon ein Angebot gemacht hätte? Es wurde von einem Vertreter der Gemeinde verneint. Nur soviel zu dem "Gewerberat". Meckern, alles schlecht reden. Hier mit falschen Zahlen rum jonglieren. So nicht. Wenn, dann Fakten von dem Unterzeichner des "Gewerberats" Herrn Olaf Hube. Was bekommt man heute noch für 50 000,- Euro in so einem Gebäude? 3 feuerhemmende Türen mit Einbau. Alle externen Fachleute auf der Veranstaltung haben letztendlich unabhängig voneinander angedeutet, ein Neubau ist kostengünstiger als eine Sanierung, wobei es dann immer ein altes Gebäude bleibt. Der nächste Punkt ist, die Gemeinde hat absolut nicht die finanziellen Mittel, weder für eine Sanierung, geschweige denn für einen Neubau. Auch kommt hinzu, das ein Abschluss des IBV noch lange kein Verkauf ist, weil erst ab dann die Verhandlungen beginnen würden, was allerdings von den Gegnern der Umstrukturirung der gesamten KVC / HdI Fläche vollkommen falsch interpretiert wird. Seit 2008 geht es schon um die Gebäudeveränderungen- Verkauf ja oder nein. Nun, nach 10 Jahren kommen einige wenige aus ihren Löchern und wettern gegen eine Veränderung, die mindestens für die nächsten 30 Jahre wieder wegweisend für die Insel wäre. Für mich persönlich ist es unfassbar, das man sich gegen eine Veränderung, die man selber nicht finanzieren kann, mit allen Mitteln wehrt. Und noch einmal an den "Gewerberatsunterzeichner", es kommen keine 300 Hotelbetten dazu. Nochmal zur Erinnerung, Aquantis fällt mit ca. 400 Hotelbetten weg und es kämen, wenn alles so kommen würde, 300 + 150 = 450 neue Hotelbetten - 400 = ca. 50 Hotelbetten dazu. Also wird auch das falsch angegeben. Das wir immer mehr Übernachtungen haben, kann es eventuell daran liegen, das die Saison immer länger wird? Noch vor ca. 30 Jahren sah man um diese Jahreszeit keinen Gast auf der Insel, was man heute wohl so nicht mehr sagen kann. Zum Schluß noch eines, ich habe nicht die genauen Zahlen, was auch sicher nicht unbedingt notwendig ist, aber die Bevölkerung soll mal gut überlegen, was mit dem Kurviertel wird, wenn es nicht veräußert wird? Es wird wohl keine Interessenten mehr geben, da die Planung für diese Angebote schon ca. 30000,- - 50000,- für den Anbieter verschlingen, also werden die sich hüten. Und dann gibt es wohl nur noch die Alternative, da es letztendlich doch verkauft werden muss und es werden auf dem ganzen Gelände mindestens 150 Eigentumswohnungen entstehen und teuer verkauft werden. Anscheinend ist das aber wohl für die großen Gegner der bessere Weg.

Gerhard Siebels, Langeoog, 13.11.2018


Verkaufsveranstaltung Infomarkt HDI

Jetzt werden Fakten gut gefiltert und so positioniert, wie man es braucht. So wird das aktuelle Gutachten zur Ertüchtigung für das HDI so gewendet, wie man es braucht: einmal ist es nur die grobe Schätzung, aus der auch gut 5 Millionen werden können statt 3,7, dann ist die Zahl 3,7 Millionen voll belastbar und gilt damit als ziemlich sicher, bei der Frage nach der nötigen Investitionen zum Beheben der Brandschutzvorgaben sind es wieder 3,7 Millionen statt der geschätzten 50.000,-. Das Ganze ist aber eben nur eine grobe Schätzung. Und noch besser, der Rat hatte davon keine Ahnung – und das im Zeitalter der modernen Kommunikation?! Werden so Entscheidungen beeinflusst?
Auch die Bedenken der möglichen 300 Billig-Hotel-Betten wird so beantwortet, wie man es für richtig hält- einmal ist es zum Teil ein Hostel Boardinghaus, dann ein Hotel für den gepflegten Urlaub mit der ganzen Familie und dann wieder ein Tagungshotel. Dabei verlieren wir angeblich auch noch ständig Betten auf Langeoog, obwohl die Anzahl der Übernachtungen stetig steigt – übrigens im gleichen Maß wie andere ostfriesische Inseln auch.
Auf die Frage der Dringlichkeit des Verkaufs des HDI gibt es Antworten von: ja, wir haben Druck bis hin zu: es droht eine Haushaltssperre, wenn wir nicht verkaufen.
Der favorisierte Anbieter gilt in der Finanzbranche immer noch als Heuschrecke und diese US Fond- Gesellschaft hat aktuell ein Volumen von rund 3,45 Mrd. US$ - können wir da wirklich unsere Interessen durchsetzen?
Bekommt der Rat, die Mitarbeiter der Gemeinde und die Bevölkerung nur die Informationen, die es braucht um das HDI jetzt möglichst schnell zu verkaufen?
Wenn wir tatsächlich verkaufen ist das:
HDI immer noch endgültig und für immer weg
haben wir immer noch 300 Hotel-Betten mehr
sind immer noch einer Heuschrecke ausgesetzt
wird der Druck auf Dauermietwohnungen noch höher
haben wir keine eigene Kulturstätte mehr…..
Warum nur sollten wir verkaufen?
Was bringt es Langeoog?
Olaf Hube
Gewerberat Langeoog

hube-langeoog@t-online.de, Langeoog, 12.11.2018


NEARER MY END TO SEE

Ist natürlich eine Abwandlung, aber ich wollte nicht all zu lästerlich sein, obwohl die Tendenz der beiden Zeilen sich nicht unähnlich sind:
NEARER MY GOD TO THEE
NEARER MY END TO SEE
Und, Langeooger, Insulaner, Gäste bedenkt:
-Langeoog ist viel kleiner als ihr denkt,
-Mallorca ist viel größer
-und auf der Baleareninsel fangen die Leute an, sich gegen die Massen zuwehren.
-Seid "kem(f)perisch und setzt euch gegen immer mehr und noch mehr zu Wehr, bevor euer Geld und endlos viele zusätzliche Ferienwohnungen schwerer werden als die Insel zu tragen imstande ist und sie auf Nimmerwiedersehen, mit den Tönen der "Bordkapelle" und mit der o. a. Melodie im Meer versinkt.

\"der schwarzseher\", \"somewhere over the rainbow, 11.11.2018


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