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Leserbriefe

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Vegan auf Langeoog

Guten Tag, mit frischem Wind und guter Laune, aber auch Tatendrang komme ich von dem Frideys-for-Future Klimastreik.

Mir wird bewusst wie brisant dieses Thema bei den meisten Menschen diskutiert wird. Dabei fällt mir allerdings auf- vieles dreht sich um Müll und Müllvermeidung. Ein Punkt der mit fehlt, und der mir vor allen Dingen in den 6 Tagen Urlaub hier aufgefallen ist: die tierische Ernährung verbraucht sehr viel Ressourcen, wie Wasser und Landflächen, weswegen, wie aktuell auch weit verbreitet berichtet, ganze Regenwälder abgeholzt werden. Aber auch der Fischfang hat extreme Auswirkungen auf das Klima- was ist wenn wir so weitermachen und es 2050 keine Fische mehr gibt? So viel zur Ernährungs-Ressourcen-Thematik- was hat das mit Langeoog zu tun?!

Wenn man sich bewusst entscheidet diesen Weg nicht unterstützen und auf tierisches zu verzichten, hat man auf Langeoog tatsächlich nicht allzu viele Möglichkeiten abwechslungsreich zu essen. An vielen Stellen haben wir eine vegane Speise auf der Karte vermisst! Pommes, Salat ohne Dressing und Pizza ohne Käse sind auch lecker, aber nicht jeden Tag. Ich wünsche mir ein Umdenken der Restaurants hin zu noch mehr Nachhaltigkeit und Klima Freundlichkeit. Wie toll wäre es in jeden Restaurant eine vegane Speise zu finden, die Möglichkeit zu haben einen Cappucino mit Sojamilch zu trinken oder auch mal ein „fischbrötchen“ mit Tofu zu essen!

Bestimmt würde auch der ein oder andere (noch-) nicht Veganer mal etwas austesten und somit den Planeten unterstützen. Bitte veröffentlicht diesen Artikel und ich würde mich riesig freuen beim nächsten Urlaub auf Langeoog eine positive Veränderung zu sehen und die Insel somit noch mehr ins Herz schließen zu können!

Herzlichste Grüße, Mareike G.

Langeoog für Zwerge

Moin, das ist der Hammer, was Herr Holger Küpers als Modell von Langeoog gebaut hat. Ich habe schon viele Modelle gesehen, aber das ist absolut Spitze. Wenn man sich die Bilder ansieht und sich die kleinen ins Bild gerutschten Einrichtungsgegenstände und Fenster wegdenkt, meint man, man hat wirklich Bilder von Langeoog vor sich. Allein das Anschauen der Bilder macht Freunde, wie schön muss das erst im Original sein.

Vielen Dank für den netten Bericht und die schönen Bilder.

 

Harry Hinz,Osnabrück , 10.09.2019

Geschmack auf Langeoog

Moin, Herr Opiolla,

jeden Morgen freue ich mich schon auf die Langeoog-News. Nach dem Einloggen ins Internet sind es die Langeoog-News, mit denen der Tag beginnt. Herzlichen Dank für Ihre schönen täglichen Langeoogbilder und Nachrichten. Vor allen Dingen die Bilder vom 2.9. sind eine Wucht. Die könnte man den ganzen Tag hintereinander ansehen.

Die Bilder machen Appetit auf Langeoog. Ende September bin ich wieder da. Vielleicht lerne ich Sie einmal persönlich kennen.

Bis dahin eine schöne Zeit in der Hoffnung auf mehr schöne Bilder.

Harry Hinz,Osnabrück , 03.09.2019

Katzen der Gäste!

Was soll dieser ****** Leserbrief?

Gäste bringen Ihre Katzen mit?

Sandburgen und Küstenschutz ,

die nächste Sturmflut wird es ändern.

Schön war es die Schulkatze TOMMY wiederzusehen.

Ihr geht es sehr gut,maulende dauer Nörgler ausgenommen.

Sollte Langeoog doch wieder die Insel zum Leben werden?

Man wird sehen, aber die Insel sollste sich ändern!

Sandkunst und Küstenschutz

Aus gegebenem Anlass, da die Sandkunst am Strand zu Kritik führt, veröffentlichen wir eine fachliche Betrachtung:

Der Schutz der Randdünen ist von großer Bedeutung und fachlich ganz anders zu bewerten, als die Kante am Sandreservoir. Das Betreten der Randdünen ist verboten, um den Bewuchs zu schützen, der den Sand zusammen hält. Nimmt sie Schaden, entstehen Trampelpfade, die bei Stürme auswehen können und die Dünen schwächen.

Am Strand am Gerk-Sin-Spoor findet man aber ein Sandreservoir, das die Küstenschützer dort angelegt haben, um die Dünen zu schützen. Es wird tausendfach betreten und das ist natürlich einkalkuliert. Mit einer Raupe wurde vor der Saison sogar die Kante abgeschoben, damit sie von Gästen gefahrlos begangen werden kann. Dort wurden Tonnen Sand bewegt, Sandkünstler bewegen sogar deutlich weniger Sand als jeder Gast, der über die entstandenen Rampen vom Wasser zum Strandkorb geht. Dieser Strandbereich ist zur Nutzung vorgesehen und das gilt natürlich auch für Sandkunst.

Beachten muss man natürlich, dass es hier eine Gefahr für den Gast gibt, die man beachten muss, dass Sand abrutschen kann. Für die Küstenschützer ist das aber ohne Bedeutung. Der Sand liegt dann am Fuß des Reservoirs und schützt die Düne weiterhin. Das Reservoir wird durch Sturmfluten abgetragen.

Genau so!

Text: Moin, das was Herr Mikoteit schreibt, kann ich voll und ganz unterschreiben. Da wird mit viel Geld die Sandaufspülung gemacht und dann kratzen vermeindliche Künstler Sculpturen in die Aufspülung. Das kann es doch nicht sein. Künstlerisch gesehen ist das verdammt nicht schlecht gemacht aber vom Nachhaltigkeits- und Umweltschutzfaktor vollkommen daneben. Bitte, bitte nicht nachmachen. Tschüß bis Ende September.

Harry Hinz,Osnabrück , 27.08.2019

Mit vollem Bewusstsein

Kostenintensive Küstenschutzmaßnahmen contra, bloß keinen Ärger.

Liebe Langeoog Redaktion, liebe Langeooger, liebe Gäste, (m/w/d)

muss das sein, können wir wirklich nicht mehr ein einziges Mal, dass sagen und schreiben was es ist. Diese Verharmlosung von Tatsachen geht mir so was von auf die Nerven. Langeooger und Gäste fahren überall Fahrrad, latschen durch die Dünnen, lassen ihre Hunde und Katzen auf unserer Insel frei laufen, kümmern sich einen Dreck darum ob ihr Müll durch die Straßen fliegt,  und jetzt wird auch noch öffentlich wirksam und das Weltweit dafür geworben, an der aktuellen Küstenschutzmaßnahme zu werkeln.

Warum bitte, darf Familie XYZ dort ihrem Hobby frönen, ist das jetzt Küstenschutz oder eine Sandbaustelle?

Was denn nun, Barfuß oder Lackschuh?

Können wir nicht einmal konsequent handeln.

Nein, es hat den Anschein, das mache Menschen gleicher sind als gleich.

Es wird appelliert und geredet, er wird gebeten und ermuntert.

Eigentlich nicht erlaubt, aber wie so oft geduldet.

Bloß keinen Ärger, der Gast ist König und der Langeooger ist mein Nachbar.

Fehlt nur noch, dass es bald einen Wettbewerb gibt. Wer schafft es, durch seine wirklich beeindruckenden Sandwerke am wenigsten Schaden anzurichten, dann schaffen wir es bis zu den Herbststürmen ja vielleicht auch noch, mit vollem Bewusstsein bis an die Dünenkette.

Mikoteit,Langeoog , 25.08.2019

...riesen Kompliment...

Hallo Lieblingsinsel, ein riesen Kompliment

dafür das du uns Urlauber so gut kennst

Bei dir können wir wir sein, verträumt und verrückt sein

Na na na na na na

Danke Lieblingsinsel, schön das wir uns kennen...

 

...so habe ich in meinen Gedanken das Lied der Sängerin Namica umgetextet als ich auf unserer Heimreise über unseren Urlaub auf Ihrer schönen Insel nachgedacht habe.

 

Wir waren nun wieder 14 Tage dort und konnten erleben und erfahren, mit wieviel Engagement und Liebe die Insulaner für "ihre" Urlauber da sind.

 

Egal welche Veranstaltung in dieser Zeit durch die Insulaner organisiert und veranstaltet wurde (z. B. Pokalschießen, Entenrennen, Shantychor, Bernsteinschleifen und und und), wir fühlten uns immer willkommen . Und das, wo doch so viele Insulaner auch gleichzeitig ihren Doppel-, Drei- und Mehrfachfunktionen jeden Tag aufs Neue nachkommen, damit die Insel bestens aufgestellt ist.

Nicht müde zu werden, sich immer etwas Neues und Schönes einfallen zu lassen. Das ist schon wirklich sehr beachtlich und nötigt mir größten Respekt ab!!

 

Ich wünsche Ihnen weiterhin, dass Sie die Energie und Freude an Ihrem vielfältigen Tun nicht verlieren.

Ihr Gemeinschaftssinn ist wirklich vorbildlich!

 

Herzliche Grüße und auf ein Wiedersehen

 

Friederike Bauckhage

 

Architektenleistung und Beweissicherungsverfahren

Leserbrief zu:

  • "... neues Mitglied des Rates verpflichtet", heutiger Bericht von Klaus Kremer und
  • "... was ist wirklich gelaufen?" (25.07.2019) von Klaus Kremer

Den Langeoog News sowie der Tagespresse war zu entnehmen, daß es möglicherweise eine weitere "Causa Eschen" gebe, in deren Kontext durch ein Beweissicherungsverfahren die Architektenleistungen, Auftrags- und Kostenüberwachung einer Begutachtung unterzogen werden sollen.

Wichtig zu wissen ist hier, daß ein Architektenvertrag auf der Basis der HOAI grundsätzlich einen Beauftragten zu gestaffelten Kostenaussagen verpflichtet. Dies ist verbindliche Rechtsnorm aus der o.b. Honorarordnung, dem Bau- und Architekten-, sowie dem Standesrecht, und sie sind vertragliche Pflichtleistung, welche in den Leistungsphasen 1 bis 9 der HOAI detailliert aufgeschlüsselt ist. Diese Kostenaussagen sind jeweils entlang dem Planungs- und Baufortschritt zunehmend präzisiert und konkretisiert zu treffen: > Kostenschätzung > Kostenanschlag > Kostenberechnung > Kostenermittlung > anrechenbare Kosten etc. und sind im Ergebnis in allen Entwicklungsphasen des Projekts jeweils dokumentiert, d.h. sie liegen schriftlich vor !

Überhaupt nicht nachvollziehbar ist daher die Darstellung, Rat bzw. Bürgermeister müßten diese "beantragen" und "anfordern".

Diese HOAI-vertragliche (Dokumentations) Pflicht bindet den Architekten und ist übrigens auch nicht aufhebbar durch etwaige Auftraggeber-Äußerungen wie z.B. "Geld ist genug da!" oder gar irgendwelche Preis- und Kostenmitteilungen des Architekten an Dritte, die nicht Bauherr sind.

Wer "Bauherr" ist, geht nachweislich eindeutig und zweifelsfrei definiert aus dem Architektenvertrag hervor und außerdem aus dem rechtskräftig unterzeichneten Bauantrag, sofern es sich nicht um einen Schwarzbau handelt, wovon man in diesem Fall aber wohl ausgehen darf. Die "Bauherren-Frage" bedarf mithin keiner tiefgehenden Nachforschung oder etwa einer öffentlichen Architektenerklärung.

Schon Im Dezember 2018 argwöhnten die Herren Kämper, Uecker, Streitbörger in einem sog. Offenen Brief "ein erhebliches Versagen der Verwaltungsspitze, des Bürgermeisters Herrn Garrels und des Architekten Ingo Eschen".

Dazu ist folgendes anzumerken: Sofern ein Architekt sich einer laufenden Pflichtverletzung unterlassener Kostenaussagen schuldig gemacht haben sollte, so mag dies nicht mal aus Nach- oder Fahrlässigkeit passiert sein. So geschieht es durchaus nach stets "unerwarteter" Kostenexplosion, daß ein verantwortlicher Architekt mangelnde Fachlichkeit durch Cleverness wettmacht und sich dann auf die Honorarmindestsatzunterschreitung beruft. Das bedeutet, daß die HOAI ein Unterschreiten des Honorarmindestsatzes verbietet und den Architekten bindet, gem. Honorarordnung auf der Basis finaler Baukostenermittlung - also nach der Explosion - abzurechnen, sofern dem nicht widersprüchliches Verhalten entgegen Treu und Glauben nachweisbar ist.

Dies gewinnt gerade für öffentliche Bauvorhaben an Bedeutung, wo kaum jemand der Kontroll- und Beschlußbefugten solche Rechts-Tücke überhaupt kennt bzw. dezidiert dagegen anzugehen mag.

Wer also ernsthaft an der Aufklärung der genannten Zusammenhänge interessiert ist, wird nicht umhinkommen, sich mit den Anforderungen der HOAI in den Pflichtleistungen und Leistungsphasen aus dem Architektenvertrag auseinanderzusetzen und dies auf ordnungsgemäße Durchführung hin zu prüfen. Ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren ist dabei zweifellos der vielzitierte "Schritt in die richtige Richtung".

Jürgen Lohs

 

"Übernehme politische Verantwortung?"

Der Rat der Inselgemeine Langeoog ist die oberste Kontrollinstanz des hauptamtlichen Bürgermeisters und seiner Verwaltung. Dass er dazu durchaus in der Lage ist, hat er ja in der Vergangenheit bewiesen. Allerdings muss der Rat vom hauptamtlichen Bürgermeister auch informiert werden.. Der hauptamtliche Bürgermeister Garrels erklärt immer, er trage die "politische Verantwortung" in dieser Angelegenheit. Genau das Gegenteil ist der Fall. Er ist nicht, wie bei der früheren Zweigleisigkeit ein ehrenamtlicher Bürgermeister aus der Politik, er ist mit der Ernennung für die Zeit der Wahlperiode Beamter. In diesem Fall 8 Jahre. Und als Beamter unterliegt er dem sog. „Neutralitätsgebot“ eines Beamten. Soll heißen er ist nicht für eine politische Partei im Amt, sondern er ist als Beamter auf Zeit für alle Bürger der Kommune im Amt und hat sich dementsprechend politisch neutral zu verhalten. Und trägt damit auch die Verantwortung als Dienstherr für den Gesamtkomplex. Dass angeblich jemand Unbefugter in den Planungen lange Zeit vom Architekten und Bürgermeister unbemerkt , rumfuhrwerken konnte, erinnert mich an die Bundeswehrzeit. Ließ ein Soldat, seinen Spind unverschlossen und nahm ein Unbefugter etwas daraus, dann nannte man das „Aufforderung zum Kameradendiebstahl“. Da wurde nicht nur der Dieb bestraft, auch der Soldat, der den Spind offen gelassen hatte. Im Prinzip ist das hier genauso. Ein Dritter hat offenen Zugang zu den Planungen, und legt seine eigenen kostenträchtigen Pläne ohne kontrolliert zu werden in den „Spind“. Herr Eschen erklärte, für ihn sei Hinrik Dollman vom Tourismus Service als "Bauherr" der Verantwortliche gewesen. Eine Abteilung Tourismus Service der Inselgemeinde als Bauherr, die berechtigt ist eigene Planungen einzubringen und die Baukosten stets nach oben zu treiben? Meint der Architekt das im Ernst? Die Inselgemeinde Langeoog ist immer Bauherr, bei all diesen kommunalen Projekten. Auch in der Aufsicht und Kontrolle. Als 1998 der Inselbahnhof mit Millionen umgebaut wurde stand auch nicht auf dem Bauschild: "Bauerherr ihr Chefkapitän ." Wenn während einer Planungsphase, bauliche Veränderungswünsche , Größenänderungen oder sonst was, in das Projekt eingebracht werden, dann erreicht das nach meinen früheren Erfahrungen als Ratsherr zuerst den Bauausschuss und dann den Architekten. Der es dann vielleicht annimmt und die Kosten ausrechnet, oder eben nicht. Warum waren der hauptamtliche Bürgermeister und der Architekt in diesem Fall völlig überrascht? Außerdem werden alle Kostenübersichten in der Planungsphase dem kommunalen Rechnungsprüfungsamt vorgelegt, warum geschah das hier nicht? Warum hier alle Kontrollmechanismen versagten, dass sollte sich wohl feststellen lassen. Die Ausführungen in der Sitzung, fernab jeder sonst gerne erwähnten „Unschuldsvermutung“ lassen ahnen, dass man sich längst auf einen Hauptschuldigen geeinigt hat. Da sind die Ergebnisse der Ermittlungsbehörden sicher objektiver.

 

 

Verbot in den Dünen

Liebe langeooger. Ihr müsst nicht immer so lange Fackeln mit den verboten. Die Leute müssen sofort zur Kasse gebeten werden beim betreten der Dünen. Denn da tut es am meisten weh, oder ist jemand anderer Meinung. Die Insel ist kein freifahrtschein.

Reichardt ,Dortmund , 23.07.2019

Langeoog bald Servicewüste?

Sonntagmorgen, sagen wir gegen 8:30 Uhr: Fröhlich begibt sich der Neuankömmling auf Langeoog auf den Weg, um seine Lieben in der Ferienwohnung auf Langeoog mit herrlichen Brötchen vom Bäcker zu versorgen, wie er es schon einige Jahre zuvor getan hat:

Doch dann: Keine Schlange vor der Bäckertüre, stattdessen ein Schild, dass keine Brötchen mehr gebacken werden, weil es kein Personal mehr gibt, das auf der Insel eine Unterkunft findet. Andere Bäcker haben seit diesem Jahr sonntags Ruhetag – vermutlich aus dem gleichen Grund. Diese Entwicklung möge jedem Urlauber in Erinnerung rufen, dass es eben nicht selbstverständlich ist, immer und überall perfekt bedient zu werden. Es bedarf dazu Menschen, die frühmorgens aufstehen, die bis in die Nacht zur Stelle sind, um den Urlaubern jeden Wunsch zu erfüllen. Doch auch diese Menschen haben ein Anrecht auf eine menschenwürdige Unterkunft! An dieser Stelle ein herzliche Dankeschön an all die dienstbaren Geister, ob die sichtbaren im Service oder die unsichtbaren in der Küche, am Herd, in den Bäckereien oder bei der Strandreinigung. Wir wünschen Euch, dass Ihr eine angemessene und vor allem bezahlbare Wohnung haben möget, in der Ihr Euch nach der Arbeit erholen und Eure Freizeit genießen könnt.

An die verantwortlichen in Verwaltung und Politik auf Langeoog: Denkt daran, dass der Bau von immer neuen, möglichst hochpreisigen Ferienunterkünften zwar den Profit einiger Weniger steigern wird, dass aber die Urlauber schmerzlich erfahren werden, wenn es sich kein Insulaner und Saisonkräfte mehr leisten können, auf Langeoog zu wohnen. Auch der faire Umgang mit den Menschen, die für die Urlauber die ganze Arbeit leisten, ist ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des Urlaubsziels! Alle Urlauber werden schnell merken, wenn die Geschäfte nur noch kürzer öffnen können, der Strand und die Straßen nicht mehr so sauber sind, die Bedienungen in Cafès und Restaurant wegen Personalmangels nur noch genervt sind Der geplante Neubau von preisgünstigen Dauer-Wohnungen gegenüber der Schule mag ein erster Schritt sein aber hoffentlich nicht der letzte.

 

Marion und Jörg Limbrock, Aachen

 

Limbrock,Aachen , 21.07.2019

Eigentlich traurig ...

Moin!

Es ist eingentlich schon sehr traurig, dass man in den Langeoog-News in regelmäßigen Abständen Anleitungen liest, wie Radfahrer sich verhalten sollen. Geht es dennn nicht in den Schädel einiger Zeitgenossen, dass es auch Verbote gibt, die respektiert werden müssen?

Oder geht es einfach darum, zu beweisen, dass man so stark und toll ist, dass man sich über alles hinwegsetzen kann?

"Verbote respektieren nur die, die schwach sind, sich anpassen und unterodnen, aber ich bin ja etwas Besonderes und möchte mich vom allemeinen Trend abheben." Vielleicht wird dabei noch schnell ein Selfie gemacht, wie das Verbot missachtet wird."

Man kann sich aufregen oder nicht - diese Menschen hat es immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Sie werden aber ihre Gesinnung auch nach Verboten oder Ermahnungen nicht ändern.

Harry Hinz,Osnabrück , 17.07.2019

Einige kritische Bemerkungen...

Seit 1987, mit Unterbrechungen, sind wir in diesen Sommer zum 17. Mal auf Langeoog gewesen. In all den Jahren hat sich die Insel sehr verändert, leider nicht immer zu Guten. Schon auf der Hinfahrt hat man es in Bensersil teilweise mit sehr unfreundlichem Personal zu tun. Das geht auf der Insel dann so weiter, beim Bäcker, im Imbiss, im Hallenbad usw. Die Bohlenwege am Strand sind stellenweise Wochenlang mit Sand zugeweht, so dass es für ältere Menschen, Kinderwagen, Bollerwagen manchmal unmöglich ist, von A nach B zu kommen. Besonders die Bereiche an den Hundestränden werden sehr stiefmütterlich behandelt. Bei den Preisen, die wir für unseren Vierbeiner bezahlen müssen ( Überfahrt: 24€, pro Nacht: 8€) schon fast unverschämt. Und das sind auch die Preise für einige Wohnungen, in denen schon seit mehreren Jahren nichts renoviert , aber immer kräftig abkassiert wird.

Es gibt im Ort und am Strand einfach zu wenig Bänke, damit ältere Menschen sich mal setzen können. Auch die Mülltonnen sind sehr rar, und leider zu oft total überfüllt. Es ist auch sehr schade, das es die schöne, WINDGESCHÜTZTE Bank am Hafen nicht mehr gibt. Aber natürlich gibt es auch viel Schönes auf Langeoog. Luft, Strand, Meer, Radwege und auch eine Menge sehr freundlicher Menschen, so das wir trotz allem bestimmt wieder dorthin fahren werden. Wir hoffen einfach ganz stark, dass sich im nächsten Jahr einiges zum Guten wendet.

Ganz meiner Meinung...

...dem Kommentar meines Vorredners schließe ich mich vollinhaltlich an. Besonders positiv: Das ist wirklich eine eigenständige Publikation, die weit über den Inhalt der Online-Ausgabe hinausgeht - eine echte Bereicherung! Vielleicht so als Anregung: Neben der Printausgabe würde ich einen kostenpflichtigen Download als PDF anbieten, könnte den Leser- und Abonnentenkreis noch erweitern.

Monatsmagazin

Liebes Langeoognews Team,

einer muss ja mal den Anfang machen und sich zum neuen Monatsmagazin äußern. Ich war am Anfang entsetzt das es die wöchentliche Ausgabe nicht mehr geben sollte und dafür einmal im Monat die geballte Info erfolgen sollte.

Nachdem ich das Magazin jeden Abend erneut in die Hand nahm und darin blätterte, muss ich eingestehen das es ein guter Schritt der Redaktion war.

Der redaktionelle Teil ist gelungen und der Veranstaltungskalender wirkt erst etwas überladen, aber es ist halt Sommer und viel los auf Langeoog. Vergesst mir bitte nicht den Gemeinderat. Da ist immer die eine oder andere Nachricht dabei. Die letzten Wochen haben uns ja ordentlich schmunzeln lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Hillbrecht

Kommentar:

Vielen Dank.  Die nächste Ausgabe wird noch deutlich umfangreicher mit 48 statt 32 Seiten.  Schwerpunktthema Luftbildfotografie.  Dann auch mit ausgewählten aktuellen Berichten. 

Fußgängerzone

Guten Morgen, Herr Buschmann.

Vielen Dank für Ihre Infos. Sicherlich ist es in dem Artikel so gemeint, dass zum Beispiel bei der Definition "Menschen mit Behinderung" Menschen gemeint sind, die auf eine Gehhilfe oder einen Rollator angewiesen sind.

Diese Menschen sind im Gegensatz zu den Menschen ohne Behinderungen sehr schützenswert, da sie auf Grund ihres Handikaps in ihrer Bewegung eingeschränkt sind.

Außerdem besonders schützenswert sind auch Kinder, die sich in der Fußgängerzone bewegen.

Wenn Sie sich also mobilitätseingeschränkter Mensch trotz Ihrer Schmerzen in der Fußgängerzone zu Fuß bewegen, sind Sie in dem Moment auch in einem "geschützten Bereich für Fußgänger", in dem jeder andere auf Sie Rücksicht nehmen muss.

Ich gebe Ihnen auch noch den Tipp, sich beim Versorgungsamt der Stadt Detmold um die Eintragung von Merkzeichen im Schwerbindertenausweis zu bemühen.

Dieses sind sicherlich in Ihrem Fall "Merkzeichen G - erheblich beeinträchtigt in der Bewegungsfähigkeit",

"Merkzeichen aG - außergewöhnliche Gehbehinderung" oder "Merkzeichen H - Hilfslosigkeit".

Wenn Sie diese Merkzeichen eingetragen bekommen, können Sie ja immer noch versuchen, Änderungen bei der Gemeinde Langeoog zu erreichen

 

Allerdings glaube ich, dass in dem Artikel von Herrn Kremer zum Ausdruck gebracht werden sollte, dass man das rüpelhafte Fehlverhalten von einigen Zeitgenossen nicht tollerieren sollte.

Ich wünsche allen Urlaubern auf Langeoog eine schöne sonnige, erholsame Zeit und ein friedliches Miteinander mit gegenseitiger Rüchsichtnahme und Tolleranz.

Harry Hinz,Osnabrück , 14.06.2019

Fahrverbot

Hallo Herr Hinz

Vielen Dank für Ihre Reaktion auf meinen Leserbrief.

Leider beantwortet Ihr Leserbrief nicht eine einzige Frage, die ich in meinem Leserbrief gestellt habe.

Wenn ich schreibe, 2018 gab es das Fahrverbot noch nicht, meine ich für mich unseren Urlab 2018 auf Langeoog.

Da wir Ende Mai, Anfang Juni auf der Insel waren , kann ich wohl mit Recht behaupten, dass es das Fahrverbot zu der Zeit nicht gab. Ich habe nicht behauptet, dass ich das Newsarchiv der Langeoognews in und auswendig kenne. aber trotzdem Hochachtung habe ich schon. Wir versuchen auch sooft wie möglich die Langeoognews zu lesen, es klappt leider nicht jeden Tag.

Ich möchte hier auch keinen Kleinkrieg wegen der Fußgänger oder Radfahrer anfangen. Ich wollte nur einen kleinen Denkanstoß geben. Ich als mobilitätseingeschränkter Mensch werde bewusst von der Dorfmitte ferngehalten. Auf keinem Schild steht, dass Inhaber eines Schwerbehindertenausweises auch Tagsüber in der Fußgängerzone Radfahren dürfen. Dies suggeriert jedoch der Artikel von den Langeoognews.

Zumindest steht dort, dass Menschen mit Behinderung durch das Fahrverbot geschützt werden sollen. Wer schützt jetzt die

Menschen mit Behinderungen vor dem Fahrverbot?

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Buschmann

Buschmann ,Detmold , 13.06.2019

Im Watt steckengeblieben

Guten Morgen. Gerade habe ich gelesen das schon wieder eine Person im Watt stecken geblieben ist. Wann lernen die Leute es auf die Schilder zu achten. Auf jeden Fall muss der einsatz bezahlt werden,ohne wenn und aber.

Fahrverbot schon 2018

Moin, Herr Buschmann.

 

Da sind wir auch schon wieder beim Reizthema "Fahrrad".

Eines aber schon einmal vorweg: Das zeitlich beschränkte Radfahrverbot in der "FUSSGÄNGERZONE" gab es auch schon 2018.

Ich zitiere aus den Langeoognews: ...„Da die bisherige Regelung nicht ausreicht“, geht es in dem Rundschreiben weiter, „wird ab dem 05. Juli 2018 zusätzlich wieder ein saisonal und zeitlich begrenztes Fahrradfahrverbot eingeführt.“ .........- Damit gilt bis zum 15. September 2018 täglich in der Zeit von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr ein Fahrradfahrverbot in der Fußgängerzone. In der übrigen Zeit gelten weiterhin der Vorrang der Fußgänger und Schritttempo.

 

Das gleiche gilt wiederum für 2019: " ..........Da die bisherige Regelung nicht ausreicht, wird ab dem 06. April 2019 zusätzlich wieder ein saisonal und zeitlich begrenztes Fahrradfahrverbot eingeführt. Damit gilt bis zum Ende der Herbstderien täglich in der Zeit von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr ein Fahrradfahrverbot in der Fußgängerzone.".....

 

Auch 2018 ist auch in diesem Jahr von einem Verbot in der Fußgängerzone die Rede. Ein Teil der Straßen wurde in eine Fußgängerzone umgewandelt und dieses ist auch durch entsprechende Schilder und Zeichen kenntlich gemacht.

 

Es gibt sicherlich viele Städte, die eine Fußgängerzone haben, in der das Fahrradfahren verboten oder zeitlich begrenzt ist. In dieser Zone hat der Fußgänger auch das Recht, sich so zu bewegen, wie er möchte. Wer in der Mitte gehen will, kan das tun, wer sich an den Schaufenstern vorbeiquetschen will, kann auch dieses machen.

 

Damit das Fahrverbot eingehalten wird, sollten entsprechende Kontrollen mit Geldbußen erfolgen. Wenn man den Kunden von ALDI mit 1 Cent Kosten pro Tüte dazu bringen will, dass er keine kleinen Tüten mehr benutzten soll, müsste sich sicherlich mit einer Geldbuße von 10-20 € bei einigen Menschen ein gewisser Lernerfolg zeigen. Der sollte auch den unseinsitigsten Mitmenschen dazu bringen, Regeln, auch wenn sie einem nicht gefallen, zu akzeptieren.

 

Viele Grüße an meine "Lieblingsinsel"

Harry Hinz, Osnabrück

Harry HIinz,Osnabrück , 12.06.2019

Drive In in der Sparkasse

Sehr geehrte Langeooger und Langeoogerinnen

Meine Frau und ich sind gerade von unserer Lieblingsinsel nach Hause gekommen. Wir sind seit Jahrzehnte Stammgäste auf der Insel und wollen es auch weiterhin bleiben.

In diesem Jahr ist uns eine Neuerung aufgefallen, die es im letzten Jahr noch nicht gab.

Das völlige Fahrverbot für Fahrräder in der Zeit zwischen 10 Uhr und 20 Uhr.

Ich als mobileingeschränkter Mensch sehe mich da jedoch im Hintertreffen. Ich habe einen Schwerbehindertenausweis, jedoch kein Merkzeichen. Ich kann jedoch keine 100 m laufen, ohne starke Schmerzen zu bekommen.

In dem heutigen Artikel steht etwas über mobileinschränkte Personen, die durch das Fahrverbot geschützt werden sollen.

An den Schildern kann ich auch nichts davon erkennen.

Für mich als Radfahrer ist es wichtig, dort auch fahren zu können.

Der Autor des Artikel schreibt auch etwas von der Erziehung.

Die Eltern hätten das den Kindern in der Erziehung schon mitgeben müssen.

Nun, meine Eltern haben mir damals beigebracht, nicht auf der Straße zu gehen, sondern immer den Bürgersteig zu nutzen. Guckt man heute auf Langeoogsstrassen, sieht man etwas völlig anderes. Die Menschen gehen auf den Straßen und nicht auf dem Bürgersteig, auch während der erlaubten Zeiten, also von o-10 Uhr und von 20 Uhr bis morgens um 10 Uhr.

Wenn sich auch die Fußgänger an Vorschriften halten würden, bedarf es keine Fahrverbote. Interessant wäre auch zu wissen, ob die Gewerbetreibenden Umsatzverluste beobachtet und auch erlitten haben.

Man überlegt jetzt sehr genau, wo kaufe ich ein, im Ort oder da wo radfahren erlaubt ist.

Ich z.B. habe diesmal nur wenige Geschäfte im Ort besuchen können. Vielen Dank an die Gemeinde dafür.

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Buschmann

 

Lutz Buschmann,Detmold , 12.06.2019

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