Berthold aus Bochum Wattenscheid hat am Dienstag zum zweiten Mal nach 2018 die Langeooger Boulemeisterschaft gewonnen. Eva aus Neukirchen-Vluyn wurde Zweite vor Bernd aus Alverskirchen.
Das Klicken der Kugeln war schon von weitem zu vernehmen und lockte auch immer wieder Zuschauende an. Das Turnier wurde schon zum siebten Mal ausgespielt und das Interesse wächst stetig. 28 Spieler:innen hatten sich angemeldet, ein neuer Rekord. Organisiert wurde das Turnier erneut von Turnierspieler Olaf Block aus Bremen.
Gespielt wurde ein Super-Mêlée mit drei Runden. In jeder Runde wurde die Teams neu zusammen gelost. Wegen des Windes wurde ein "NoGo" aufgehoben, die "Sau", wie die kleine Zielkugel genannt wurde, durfte nach dem Wurf berührt werden, um sie im Sand etwas einzudrücken und damit bei frischem Wind vor dem Wegrollen zu sichern.
Wer im Umgang mit den Boulekugeln die beste Technik, viel Geschick, aber auch Taktik und auch etwas Glück hatte, dem winkt die Aufnahme auf einer Plakette auf dem Wanderpokal. In Frankreich ist Boule Nationalsport und wird meist auf festen Böden mit Steinen oder anderen kleinen Unwägbarkeiten gespielt. Boulekugeln müssen aus Metall sein und rollend oder im Bogen geworfen möglichst nah an die Sau platziert werden. Die höhere Schule ist das Schießen, bei dem man eine Kugel des Gegners aus der Nähe der Sau befördert. Echten Profis gelingt es sogar, die eigene Kugel durch einen idealen Stoß an dieser Stelle zu platzieren.
Die bisherigen Turniersieger waren Karin aus Lingen (2017), Berthold aus Bochum (2018), Silvia aus Wetter (2019), Klaus aus Lingen (2020), Wolfgang aus Lingen (2021) und Christian aus Gümmer (2022).










