Leserbriefe

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Leserbriefe 1 bis 5 von 568

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Von: Karl Stenner aus 73262 Reichenbach

Mail: karl.stenner1(at)t-online.de

Montag, 26.09.16 14:34

Hallo Langeooger,Ich hatte1972 einen Unfall mit der Feuerwehr und suche meinen Mitverletzten. Folgende Daten habe ich noch Der erste Arzt war DR: Meier der Kommandant war Herr Wilken ,,Frieseur,, Bürgermeister war Frau Dr:Leis und ich war Angestellter bei der Firma Eckard. Wer kann mir HELFEN ?????

Von: Detlev Kalter aus Bremen

Mail: detlevkalter(at)alice-dsl.net

Montag, 26.09.16 10:33

Seekajakfahrer im Langeooger Hafen
Schön, dass einmal ein Bericht über das Seekajakfahren auf der Webseite zu lesen ist. Wir Seekajaker sind im Laufe der Jahre zu einer festen Größe an der Küste geworden. in Häfen und am Strand klicken die Kameras der Touristen, wenn wir auftauchen. So kann man fast sagen, wir sich zu einer der vielen Attraktionen an der Küste geworden.
Sicherlich würde Langeoog bedeutend häufiger von Seekajakern angelaufen werden, gäbe es ein adequate Übernachtungsmöglichkeit am Hafen. Dabei würde und ein legales Plätzchen für ein kleines Zelt oder ein Schlafplatz in einer Bootslagerhalle schon genügen. Leider können wir die wenigsten Touren wetterbedingt so durchführen, wie wir sie planen, von daher ist die Buchung eines Quartiers im Voraus i.d.R. nicht möglich.
Es wäre eine tolle Sache, wenn die Gemeinde Langeoog ein entsprechende Möglichkeit für Seekajaker schaffen könnte.
Gruß aus Bremen
Detlev Kalter

Von: Karl Schnüll aus Waterloo, Ontario

Mail: karl.ulla(at)rogers.com

Dienstag, 20.09.16 18:13

Schlick up Strand
Ich las mit Interesse die Leserbriefe bezüglich Schlick am Strand. Als alter Langeooger, ich wurde 1929 auf Langenoog geboren, kommen da Erinnerungen wach aus meiner Jugendzeit. Als junge Burschen, so um 1938/39 rum , verbrachten wir im Sommer viel Zeit am Strand. Eines Tages entdeckten wir in der Nähe von Flinthörn bei tiefer Ebbe, und vielleicht nach einer hohen Flut die einigen Sand weggespühlt hatte, eine grössere Schlickbank am Strand die sich ins tiefere Wasser fortsetzte. Die Schlickbank war fest und lehmartig und voller Vertiefungen als ob Kühe darauf gewandert hätten.Zu unsere grossen Freude fanden wir in den Löchern, in dem unter Wasser gelegenen Teil, Taschenkrebse die sich dort versteckt hatten. Wir fanden sie mit den Füssen und tauchten um sie vorsichtig heraus zu ziehen.
Es gab also immer schon Schlickbänke wie diese, die wir vor beinahe 80 Jahren fanden. (Oder reden wir hier von einer anderen Sorte Schlick?)
Diese Schlickbänke bringen auch wieder die Frage auf, wie sind die Inseln entstanden? Aus den dem Festland vorgelagerten Sandbänken? Oder waren sie einmal ein Teil des Festlands? Wer weiss?

Moin Moin ut Kanada
Karl Schnüll

Von: Gerhard Siebels aus Langeoog

Mail: wattfuehrerossi(at)hotmail.com

Mittwoch, 14.09.16 13:10

Moin Herr Kremer,
Sie meinen, mit einmal Flugzeug überfliegen beweisen zu können, das die Sandentnahme in der Accumer Ee nicht mit der Verschlickung in dem Priel zu tun hat.
Seltsam ist allerdings, das, wie ich schon schrieb, Mitte der 90er Jahre nach der Strandaufspülung sich eine dicke Schlickschicht vor der kath. Kirche abgelagert hat und nach der letzten Strandaufspülung sich der Schlick vorm Hauptbad abgelagert hat. Sicher wäre der meiste Schlick durch den Priel geflossen, wenn der zur Ostseite hin geöffnet wäre. Dem ist und war auch nicht so.
Ich möchte Ihnen mal 2 Beispiele nennen, das manchmal die Praktiker mindestens genau so viel wissen, als die Theoretiker. Vor ca. 30 Jahren habe ich mal in der Bürgerfragestunde den Vorschlag gemacht, man solle den Gästen das Burgen bauen nicht verbieten, aber sie bitten, es nach Möglichkeit zu unterlassen, da dadurch der Sand immer wieder aufgelockert wird und somit leichter durch Wind etc. abgetragen werden kann. Worauf hin die Gemeinde das an das heutige NLWKN nach Norden gegeben hat. Irgendwann kam von da, es wäre nicht andem. Viele Jahre später wurde dann geschrieben, es hätte doch Auswirkungen.
1995 ist ein Segelboot aus Westaccumersiel mit 4 Insassen gekentert. Die 1. Leiche wurde ein oder 2 Tage später treibend in der Otzumer Balje gefunden. 2 weiter später noch weiter östlich in der Nordsee. Die studierten behaupteten, das Segelboot wäre in der Accumer Ee gekentert. Hein Leiß, Kapitän und langjähriger Vormann u. a. auf dem Kreuzer Hans Lüken, widersprach dem sofort, denn wäre das Segelboot in der Accumer Ee gekentert, wären die Leute in Höhe des Pirolatals oder großen Sloop angetrieben. Er sagte auch, die sind ca. an der Schifffahrtslinie gekentert, womit er Recht hatte. Später wurde das Segelschiff ca. 15 km. ca. nördlich der Strandhalle in ca. 20 Meter Wassertiefe geortet.
Sie sollten eventuell mal 3 Monate lang jeden Tag unbedenklichen Farbstoff vorm Hafen ins Wasser gießen und ich garantiere Ihnen, das bei bestimmten oder unbestimmten Wind- und Strömungsverhältnissen auch Schlicksegmente aus dem Watt in diesen Priel fließen und das sich die Strömungsverhältnisse ganz logisch durch Sandentnahme in der Accumer Ee verändern.
Zum Schluss noch eines, meine Tante wohnt seit Ende der 40 Jahre auf Langeoog und die hat vorher nie gehört oder gesehen, das irgendwo Schick am Strand war. Sicher, mal ein wenig, aber nicht annähernd so viel, wie in den letzten Jahren.
Und auch ich gehe seit 1953 hier zum Strand und ahbe es vor Mitte der 90er Jahre nie erlebt.

Kommentar:

Moin,
natürlich haben Sie Recht, der Schlick kommt aus dem Watt, ich hatte nur geschrieben, dass er kaum etwas mit der Sandentnahme in der Accumer Ee zu tun hat. Diese lagen ein ganzes Stück nördlich des westlichen Prielzugangs und hier wurde in einem Bereich Sand entnommen, in dem es keinen Schlick gibt. Allerdings verändern die Entnahmen natürlich die Topografie der Accumer Ee, aber das tut sie ohnehin durch die enormen Strömungen stetig. Es gab auch früher Schlick, allerdings sehr wenig und nur sehr vorübergehend, in diesem Jahr ist es so viel geworden, weil der Priel schon ungewöhnlich lange vor dem Strand liegt und das hängt mit der Größe und Höhe der Sandbank zusammen, die sich kaum bewegt...
Herzliche Grüße
Klaus Kremer

Von: Gerhard Siebels aus Langeoog

Mail: wattfuehrerossi(at)hotmail.com

Dienstag, 06.09.16 00:30

Immer wieder Gäste im Schlick am Strand.
Ich wohne seit 1958 mit 1. Wohnsitz auf Langeoog und ich kann mich nicht entsinnen, dass früher mal Schlick im Priel war. Das 1. Mal war es 1996/97, als der Hauptstrand aufgespült worden war und man eine Sandbank in der Accumer Ee dafür mit einem Saugbagger abgesaugt wurde. Es lagerte sich eine Schlickschicht in Höhe der katholischen Kirche in dem Priel ab. Anstatt aus dem Fehler zu lernen, wurde nun vor ein paar Jahren wieder Sand aus der Accumer Ee für die Strandaufspülung abgesaugt. Und, was kommen mußte, kam. Seitdem haben wir diese riesige Schlickfläche im Priel, weil beide Male durch die Sandentnahme die Strömung aus dem Wattenmeer bei Ebbe verändert wurde und somit Schlickpartikel an der Flinthörnseite in den Priel treiben und da der Priel auf der Ostseite zu ist, lagern sich diese Partikel ab. Mit jeder Ebbe mehr. Man könnte den Schlick eventuell aus dem Priel bekommen, wenn man den an der Ostseite vertiefen würde, weil dann mehr Wasser von der Westseite her durchfließen kann. Wie vor einiger Zeit zu lesen, haben wieder Messungen in der Accumer Ee statt gefunden und es ist voraus zu sehen, das auch bei der nächsten Aufspülung am Strand vor dem Pirolatal, je nachdem, wo genau der Sand weg genommen wird, noch mehr Schlick in den Priel fließt. Früher hat man den Sand zur Strandaufspülung auch schon mal in Höhe des großen Sloops draußen mit einem Saugbagger weg genommen. Es hatte meines Wissens keine negativen Auswirkungen in Form von Schlick für Langeoog. Vielleicht sollten die "Experten" erst einmal alte Langeooger fragen, oder solche, die sich auch damit beschäftigen. Aber die haben ja nicht studiert, also keine Ahnung von solchen Dingen.

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