Leserbriefe

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Leserbriefe 1 bis 5 von 465
 
Nicole Orlia aus Oelde

N.orlia70(at)gmx.de

Samstag, 04.07.15 09:43

Sehr geehrter Herr Kremer !
Ich stimme Ihnen zu 100 % zu !
Konstruktive Kritik finde ich gut, doch nun habe ich das Gefühl, s wird etwas übertrieben....
Mit freundlichem Gruß,
Nicole Orlia

Günther Buhtz

hansundgretel(at)web.de

Donnerstag, 02.07.15 20:15

Ach, Herr Siebels. Das ist es doch, was mich nach Langeoog zieht, dieses herrliche Gefühl, wie die Insel ja selbst wirbt "autofrei" genießen zu können. Dazu gehört auch der Bummel quer durch das Herz des Ortes, auch das Miteinander der Menschen, ohne zu schauen, wer einem da in die Hacken fahren kann. Wenn es das nicht wäre, könnte ich auch in der Innenstadt von Köln Urlaub machen, aber das möchte ich nicht.
Dieses Flair, einfach mal zu bummeln möchte ich auf Langeoog haben und das werde ich auch bekommen. Das ist kein Reiten auf irgenwelchen Previlegien angesagt, sondern einfach nur das Gefühl, wenn jemand einem die Möglichkeit bietet, in einer Fußgängerzone sich zu bewegen, dieses auch in jeglicher Art und Weise auszunutzen und sei es quer über die Straße mit 6 Personen. Und da haben sich eben alle anderen unterzuordnen, die nicht in das gedachte Konzept einer Fußgängerzone passen (Radfahrer, Elektrokarren, Fuhrwerke). Das hat nichts mit Bestehen auf einem Recht zu tun, sondern auf der möglichkeit, ein Angebot, das gemacht wird, aanzunehmen und auszunutzen. Dafür bezahle ich als Urlauber auch einen guten Beitrag an Kurtaxe.
Ansonsten wäre ich dafür, die Fußgängerzone ganz abzuschaffen und einfach mal zu warten, was dann passiert. Dann sollte die Gemeinde einwandfrei mal Farbe bekennen, aber das tut sie nicht, man kann ja nicht die erlauchten Inselbesucher gängeln. Dann muss man ja Angst haben, dass die Urlauber auf eine andere Insel ausweichen. Das wäre ja schlimm!!! und würde der Inselstatistik für Übernachtungen und Besucher der Insel, die seit einigen Jahren ja sowieso im Internet nicht mehr weitergeführt, Abbruch tun. Jeder könnte dann sehen, dass es berab geht. Andere Inseln gehen mit diesen Problemen viel leichter um, nur Langeoog tut sich da sehr, sehr schwer. Aber vielleicht ist die Lobby der Fahradverleiher ja so groß (ich verleihe nur deutsche Fahrräder wegen der deutschen Arbeitsplätze)?
Ich werde auch die Diskussion beenden, zu einem Ergebnis kommt man eh nicht. Die Gemeinde ist gefordert. Nur von da können klare Richtlinien gezogen werden und sie kann auf deren Einhaltung Einfluss nehmen.

Kommentar:

Moin Herr Buhtz,

es ist dieses Durchsetzen von individuellen Rechten und diese verbalen Spitzen, die die Welt immer aggressiver macht, im Großen, wie im Kleinen. Lösungen sind unwichtig, die eigene Position ist von Bedeutung. Ein wenig mehr Demut, ein wenig mehr Miteinander, statt Gegeneinander, ein wenig mehr Rücksicht, statt Verdrängen und ALLE würden gewinnen.

Langeoog als Urlaubsort sollte da ein Ort der Entspannung und des Miteinanders sein, in dem man aufeinander zugeht und sich für die Interessen und Bedürfnisse des Anderen interessiert. Aber der andere machte es ja auch nicht und schon dreht sich die Spirale, die sich den Leserbriefen wiederspiegelt.

Schade, solche Leserbriefe respektiere ich, aber sie machen mit betroffen und sprachlos...

Herzliche Grüße von der entspannten Urlaubsinsel

Klaus Kremer

Gerhard Siebels aus Langeoog

wattfuehrerossi(at)hotmail.com

http://www.wattenerlebnis.de

Donnerstag, 02.07.15 14:38

Sehr geehrter Herr Buhtz,
Sie haben vom Gesetz her Recht, aber trotzdem in meinen Augen meinen Artikel nicht verstanden oder wollen es nicht verstehen, wobei letzteres wahrscheinlicher ist. Ich betone es noch einmal: gegenseitige Rücksichtnahme ist auch da wichtig. Und nicht, ich bin im Recht! Und auch deshalb, weil es sehr viele Menschen, ganz egal wo, Ihrer Kategorie gibt, wird es auch nie ein Miteinander geben können, sondern nur Gegeneinander. Hoffentlich wissen diese "Gesetztestreuen" und auf ihr Recht bestehenden Personen denn auch alles, das sie sich auch anderweitig, wenigstens auf Langeoog an Recht und Ordnung halten.
Dieses ist zu dem Thema Fußgängerzone auf Langeoog mein letzter Beitrag, da ich es leid bin, solche, "ich bestehe auf mein Recht" Beiträge weiterhin lesen zu müssen.

Günther Buhtz

hansundgretel(at)web.de

Mittwoch, 01.07.15 20:47

Wenn ich auf langeoog Urlaub mache und durch die Fußgängerzone gehe, die ja extra für die Fußgänger eingerichtet ist, dann kann ich auch mit 8 menschen nebeneinader gehen. Es bleibt eine Fußgängerzone. Zitat. " ......das man immer auf sein Recht bestehen muß, das man die ganze Straße unnütz blockiert, was ich auch schon sehr oft beobachtet habe." Ich blockiere die Straße nicht unnütz sondern ich oder wir bewegen uns in der Fußgängerzone und ich blockiere keine Straße!!!! Entweder man sollte die Fußgängerzonenbezeichnung ganz abschaffen. Dann könnte jeder machen, was er will. Oder man sollte sagen, das ist eine Fußgängerzone und da hat der Fußgänger sich aufzuhalten und alle anderen haben darauf Rücksicht zu nehmen oder werden zeitlich ausgesperrt. Ne Grauzone gibt es nicht.

Inga Mertens aus Papenburg

Mittwoch, 01.07.15 07:45

Moin, moin. Da geraten sich aber wieder einige in die Haare. Der eine hat Recht und der andere hat Recht. Aber es ist schon so, wenn ich nach Langeoog komme und durch die Fußgängerzone bummeln möchte, dann will ich mich nicht nur an den Häusern vorbeiquetschen, sondern den Bereich so ausnutzen, wie ich will. Das gibt es wahrscheinlich nirgendwo, dass in einer Fußgängerzone permanent Fahrrad- und Lieferverkehr zugelassen ist. Fahrrad- und Lieferverkehr sind meistens zeitlich begrenzt in den Morgen- und Abendstunden. Zum Bahnhof und in den anderen Gebieten gehe ich natürlich auf dem Bürgersteig und auf diesen "Straßen" lässt sich der Ortskern (FGZ) auch sehr gut umfahren. Gerade dann, wenn die Fußgänger sich großflächig in der Fußgängerzone verteilen, kommt Ruhe rein, weil der übrige Verkehr damit gestoppt wird und wenn auch der Bürgermeister von seinem Fahrrad absteigt und das Fahrrad durch die FGZ schiebt, hat das doch schon mal Vorbildcharakter. Dann noch an exponierten Stellen großflächige Bilder mit dem fahrradschiebenden Bürgermeister, vielleicht mit dem Text: "Auch der Bürgermeister ist ein Absteiger". Das würde die Menschen eher zum Nachdenken und Schmunzeln anregen als Verbote oder strenge Empfehlungen zu erlassen. Wie ich Uwe Garrels kenne, würde er den Gag mit seinem unverkennbarem Lächeln auch mitmachen.

 

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