Leserbriefe

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Leserbriefe 1 bis 5 von 423
 
Günther Buhtz

hansundgretel(at)web.de

Mittwoch, 11.03.15 13:24

Moin, wenn ich das richtig interepretiere, soll es nur noch einen Supermarkt auf Langeoog geben? Was wird denn mit den 3 anderen (am Ostende, Barkhausenstraße und Hauptstraße). 2 davon sind ja schon dicht. Folgt Edeka an der Hauptstraße? Ich möchte nicht wissen, was das für eine Hektik gibt, wenn sich im Sommer 7000 Gäste (die Gäste in den Hotels nicht mit eingerechnet) und 2000 Langeoog-Einwohner mit Lebensmittel eindecken müssen und das in einem einzigen Laden! Auf diese logistische Leistung bin ich mal gespannt. Übrigens: Wenn bei Aldi oder Lidl zu viele Kunden an einer Kasse anstehen, wird ganz schnell die 2. und 3. Kasse aufgemacht. Ach ja, geht ja nicht auf Langeoog. Das teure Personal fehlt! Weiterhin bin ich gespannt, in welchen Regionen sich das Preisgefüge für die angebotenen Waren einpendelt. 20-30% mehr als am Festland sind außer für Briefmarken, Zigaretten und Zeitungen ja jetzt schon durchaus drin. Die neuen Räumlichkeiten müssen ja auch bezahlt werden. Die sind sicherlich nicht gerade billig und da sind sicherlich dann schnell einschließlich des berühmten Transportaufschlages locker 40 % möglich. Ich werde es erleben, denn ich werde in diesem wieder nach Langeoog kommen, aber nicht in der Hauptsaison.
Viele Grüße an alle auf der Insel
Günther

Kommentar:

Moin,
ein Hinweis aus der Redaktion an die Diskussionsteilnehmer: Morgen erscheint zum Thema ein wichtiger Artikel.
Viele Grüße
Klaus Kremer

Gerhard Siebels aus Langeoog

wattfuehrerossi(at)hotmail.com

http://www.wattenerlebnis.de

Dienstag, 10.03.15 19:18

Langeoog früher.
Hallo Reinhard,
früher gab es auch noch z. B. frische geräucherte Makrelen, heute sind sie nur noch frisch geräuchert. Man achte auf das fehlende e, was ganz wichtig ist. Früher wurde hier auch kein Pengasius Fisch verkauft, der erst einmal ne halbe Weltreise macht. Früher würde der Granat (Krabben) auch an der Küste von den Hausfrauen gepult und nicht in Marokko. Früher gab es keine E-Karren und früher machten die Gäste 3 Wochen Urlaub, heute der Durchnitt nur noch ca. 7 Tage. Früher hatten die Gäste noch Zeit, heute auch nicht mehr, weil sie in den wenigen Tagen garnicht mehr abschalten können oder wollen. Früher hatten die Menschen auch noch Respekt vor einem Polizisten und wenn ein Trauerzug verbei kam, ist man vom Fahrrad gestiegen, stehen geblieben und hat die Mütze abgenommen. Heute, ich habe es selber schon gesehen, fährt man mit dem Fahrrad mitten durch den Trauerzug. Reinhard, früher ist vorbei! Es ist heute. Und wenn der Gast nicht morgens früh einkaufen gehen will, dann muß er vielleicht mal 5 - 10 Minuten anstehen. Wir Langeooger müssen es auch. Und wir haben keinen Urlaub, wir müssen und wollen auch gerne arbeiten, damit der Gast nach Möglichkeit zufrieden ist. Und das der größte Teil der Gäste mit dem, was es auf Langeoog gibt, zufrieden ist, zeigen die Umfragen, wo über 60 % gerne wieder kommen und viele vererben es an ihren Kindern, Enkeln und auch schon an dir Urenkel.

Reinhard Brölsch

reini1804(at)yahoo.com

Montag, 09.03.15 23:25

Sehr geehrte Frau Borschke, lieber Gerhard Siebels,
Einkaufsmöglichkeiten auf Langeoog - das ist ein Thema für die Unendlichkeit....
Eigentlich war das einmal anders: Nette kleine Geschäfte, z. T. sogar Nischenangebote (erinnert sich noch jemand
an die Dithmarscher Webstube?????), ein gutes Fleischereifachgeschäft, ein Milchhändler, der täglich über die
Insel fuhr, ein Fischhändler, der zweimal pro Woche mit seinem Kinderwagen "Räucheraaaaaahhhhl" anpries, ein gut sortiertes und geführtes Lebensmittelfachgeschäft mit ostfriesischen Spezialitäten (Eckart war der erste Laden
in Ostfriesland, wo man "Friesische Leidenschaften" ausserhalb von Jever kaufen konnte) - Lang ist das her!
Heute? Convenience, wohin das Auge reicht, keine einzige Frischfleischtheke mehr! Wenn es da nicht Gerrit Agenas Grünhöker und Sven Klette Fischkate gäbe, könnte man sich in der kulinarischen Diaspora wähnen!
Da sind die Kassenschlangen wirklich das allergeringste Problem! Und trotzdem muss ich Ihnen, Frau Borschke, völlig recht geben: Urlaub ist für mich nicht ursächlich damit verbunden, noch vor dem Frühstück den Tageseinkauf zu erledigen. Und das Geschenk der Zeit, dass uns der Liebe Gott mal ausnahmsweise ohne Vorbehalte gemacht hat, kann ich anders nutzen als in Kassenschlagen - gerade im Urlaub!

Gerhard Siebels aus Langeoog

wattfuehrerossi(at)hotmail.com

http://www.wattenerlebnis.de

Sonntag, 08.03.15 10:42

Supermarkt auf Langeoog.
Frau Borschke, es ist nun mal so, das man, wenn im Sommer viele Leute, (Gäste) anwesend sind, nicht aus dem Grunde zusätzlich einige Lebensmittelläden aufmachen kann, nur damit die Kunden nach Möglichkeit nach 30 Sekunden wieder draußen sind. Ich wohne seit 1958 auf Langeoog und kenn auch die Gegebenheiten an den Supermarktkassen in den Großstätten und stelle immer wieder fest, auch bei Aldi und Co am Festland steht man "Schlange". Und hier auf der Insel habe ich noch nie länger an der Kasse warten müssen als am Festland. Im übrigen, gehen Sie morgens um ca. 8 Uhr auf der Insel einkaufen, da sind die Läden fast leer.
Was nicht nur ich immer wieder feststelle, ist, das die Menschen selbst im Urlaub keine Zeit haben und gerade an der Kasse, wo man nun notgedrungen mal etwas warten muss, da sollte man doch richtig durchatmen und für sich denken, schön hier zu stehen, keiner jagt mich und ich selber kann es auch nicht, das ist doch Erholung pur. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin eine schöne Erholung auf unserer wunderschönen Insel Langeoog

Gudrun Borschke aus Bochum

gudi.b(at)freenet.de

Samstag, 07.03.15 18:07

Hallo zusammen,
ich habe durch Zufall erfahren, dass es nur noch einen Supermarkt auf Langeoog geben soll und muss sagen, dass es für mich unglaublich ist.

Das ist eh schon immer ein Wermutstropfen gewesen, dass man viel Zeit an den Kassen im Urlaub verbracht hat. Aber wie das jetzt dann in Ferienzeiten mit nur einer Einkaufsmöglichkeit gehen soll...???
Ich hoffe - wie so viele auch - dass es schnell Abhilfe geben wird.

Kommentar:

Am 19. September 2014 berichteten wir über die Hintergründe, den Arbeitskräftemangel und die Wohnraumsituation. Im Friesengut entstehen jetzt ein großer neuer Supermarkt und 18 Wohnungen für Mitarbeiter der Langeooger Lebensmittelmärkte. Im Rat der Inselgemeinde wurde zudem zuletzt über die Schaffung neuer Mietwohnungen gesprochen, um die Situation insgesamt zu entschärfen.

 

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