Wrack vor Pirolatal sorgt für Aufsehen

Am 16.10.2012

Das Schiffswrack vor dem Pirolatal hat in der vergangenen Woche eine Gruppe um Ulrike van der Meer im Rahmen einer ornithologischen Wanderung interessiert.

Vielen Stammgästen ist das Wrack sehr vertraut und ein beliebtes Ziel von Spaziergängen. Das Wrack liegt westlich des Übergangs Katastrophenstraße. Der Fundort wurde im Oktober 2008 von Inselreporter Klaus Kremer in Google Earth eingetragen und ein entsprechendes Bild in Panoramio eingestellt. (Link: http://www.panoramio.com/photo/14783680). Damals war die äußere Beplankung noch rundum teilweise vorhanden, ein Stück des Rumpfes hatte sich anschließend 2009 gelöst. Im Schiffahrtsmuseum im Haus der Insel ist dem Wrack wegen der vielen Nachfragen eine Bildergalerie gewidmet.

Das Wrack macht heute die Dynamik der Küste und der Sandbewegungen deutlich, denn es ist nicht durchgängig zu finden. Immer wieder gehen Sandberge und -täler über das Wrack hinweg, verstecken es oft für Monate, um es dann wieder eine Zeitlang frei zu geben. In Folge der Strandaufspülung im Jahre 2010 war das Wrack dann für längere Zeit unter Sand verschwunden, obwohl es östlich des damaligen Aufspülungsbereiches liegt.

Auf Langeoog vermutet man, dass das Wrack aus der Zeit der Kontinentalsperre durch Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts stammt. Aus dieser Zeit gibt es weitere Spuren auf der Insel zu entdecken. In der Meierei sind zum Beispiel Kanonenkugeln aus dieser Zeit ausgestellt, am Ostende soll damals ein Geschütz gestanden haben.

Im Osten der Insel liegt ein weiteres Wrack, dass man von Zeit zu Zeit sehen kann. Dabei handelt es sich um die fast 19 Meter lange JUSTITIA, ein Fischkutter, der hier im November 1919 gestrandet war. Der Besatzung des Ruderrettungsbootes „Reichspost“ unter Führung von Vormann Casper Otten gelang es damals unter unsagbaren Strapazen die vier Mann Besatzung, die bereits völlig erschöpft waren, von dem leckgeschlagenen Schiff, das schon tief im Sand lag, zu retten.

 

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