Stellungnahme von Jan Martin Janssen

Am 10.08.2018 Von: Klaus Kremer

Zu Besonnenheit und Rückkehr zu sachlicher gemeinsamer Arbeit für die Zukunft Langeoogs hat Langeoogs Ratsherr und stellv. Bürgermeister Jan Martin Janssen aufgerufen und reagierte mit Stellungnahme auf eine gestern veröffentlichte Pressemitteilung von Bürgermeister Uwe Garrels.

Mit großem Bedauern habe ich festgestellt, dass jetzt zum wichtigsten Projekt für die Zukunft der Insel öffentlich übereinander, statt miteinander kommuniziert wird. Das ist eigentlich nicht mein Weg, da ich für gemeinsame Gespräche eintrete, um offene Fragen, Missverständnisse oder unterschiedliche Standpunkte zu klären. Nach der gestrigen Pressemitteilung des Bürgermeisters habe ich mich aber zu einer öffentlichen Antwort entschlossen, da die Kritik an meinen Aussagen in der öffentlichen Ratssitzung diese in einen falschen Zusammenhang stellt.

Die bisherige Öffentlichkeitsbeteiligung stelle ich nicht in Frage, sie war wichtig, um das jetzige Interessenbekundungsverfahren mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger auf den Weg zu bringen. Jetzt liegen unterschiedliche Konzepte vor, die im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten unbedingt mit den Langeoogerinnen und Langeoogern erörtert werden sollten.

Solch eine Bürgerbeteiligung war in Oldenburg sehr erfolgreich und hat zur Akzeptanz von Großprojekten, die richtungsweisend sind, beigetragen. Sie kann dem Rat die Entscheidung nicht abnehmen, aber sie kann ihm Sicherheit und Rückhalt geben, um das Richtige zu tun. Dieses zentrale Projekt für die Zukunft unserer Insel muss unbedingt auf einer breiten Basis stehen.

Zur Frage von Förderungen durch eine Kooperation mit der Nationalparkverwaltung hatte ich bereits in vielen Sitzungen zuvor angeregt, Möglichkeiten auszuloten, da eine Zusammenarbeit mit dem Nationalpark auch touristisch eine Weichenstellung wäre.

Darüber habe ich im Rahmen Frühjahrsdeichschau im letzten Jahr mit Vertretern der Nationalparkverwaltung gesprochen, hier habe ich von einem neuen Fördertopf erfahren, der sicherlich für uns interessant geworden wäre.

Weiterhin bin ich der Meinung, dass Langeoog, wenn irgendwie möglich, auch weiterhin im Besitz eines eigenen Veranstaltungshauses bleiben muss. Und wenn es möglich ist, mit dem Nationalpark als Partner.

Ich wünsche mir, dass wir schnell zu einer besonnenen, sachlichen, zielführenden und gemeinsamen Zusammenarbeit aller Verantwortlichen zurück kehren, um für Langeoog hier die richtige Entscheidung treffen zu können.

Der Dialog mit dem Bürger sollte im Sinne der von uns allen angekündigten Transparenz umgesetzt werden. Die Zukunft unser schönen Insel können wir nur miteinander gestalten.

 

 

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