Perseidenregen zum Wochenstart

Am 10.08.2018 Von: Mayk D. Opiolla

Jedes Jahr um diese Zeit geht ein Sternschnuppenregen auf die Welt nieder: Die Perseiden.
Wegen der zeitlichen Nähe zum Gedenktag des heiligen Laurentius wird der Perseidenregen auch "Laurentiustränen" genannt. 

Das eindrucksvolle Bild zu diesem Artikel gelang dem Langeooger Fotografen Michael Wrana in der Nacht vom 13. auf dem 14. August 2017. Zu sehen sind darauf die Milchstraße sowie eine Sternschnuppe über der katholischen Kirche St. Nikolaus. In diesem Jahr werden die meisten Sternschnuppen in der Nacht von Sonntag, 12. August auf Montag, 13. August sowie von Montag auf Dienstag zu sehen sein. 
Die Reederei Damwerth bietet eine Nachtfahrt mit der MS Flinthörn am Montag dazu an. (Details siehe Veranstaltungskalender.) Das traditionelle Sternschnuppengucken an St. Nikolaus fällt dieses Jahr leider aus. Aber auch ohne offizielles "Programm" wird der Perseidenregen an vielen Orten der Insel gut zu sehen sein: Erwartet wird eine klare Nacht, und auch die Lichtverschmutzung ist auf Langeoog sehr gering.

Der Ursprung dieses jährlichen Sternschnuppenregens — Auflösungsprodukte des Kometen 109P/Swift-Tuttle — liegt im Sternbild des Perseus, weshalb er auch Perseidenregen genannt wird. Die Perseiden sind der bekannteste Meteoritenstrom und wurden bereits in der Antike beschrieben.
Jährlich um diese Zeit kreuzen die Teilchen die Erdatmosphäre und verglühen dort mit einer Temperatur von 2000 Grad Celsius. Das menschliche Auge nimmt sie dann als Sternschnuppen wahr.  
Wobei gerade zu der über St. Nikolaus fotografierten Schnuppe eher die volkstümliche Bezeichnung passt: Laurentius-Träne. Denn diese Bezeichnung geht auf den Heiligen Laurentius zurück, einen Diakon, der auf Befehl des römischen Kaisers Valerian am 10. August 258 n.Chr. auf einem glühenden Rost zu Tode gequält wurde. Daher sollen die verglühenden Kometenteilchen an das Märtyrium des Heiligen erinnern und zugleich himmlische Trauer symbolisieren. Und wo ginge das eindrucksvoller als über der katholischen Kirche?

Foto: Michael Wrana

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