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"Lasst es krachen!"

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"Lasst es krachen!" hatte Inselpastor Christian Neumann den Langeooger Shantychor de Flinthörners am Donnerstagabend in seiner Begrüßung ermuntert, um den Sängern die Sorge zu nehmen, der eine oder andere Shanty sei nicht passend für die Kirche. Er gehe davon aus, dass der Herr lebensfroh sei und sich über jede Musik in der Kirche freue. Dennoch war Ralf Preuß später zunächst vor "Down among the Dead Men" doch etwas verlegen: "Sie haben mich gezwungen, das Lied zu singen". Das Publikum war anschließend nicht nur von diesem Stück restlos begeistert und es gab am Ende nur strahlende Gesichter. Chor und Gäste, darunter sehr viele Langeoogerinnen und Langeooger, hatten ein ganz besonderes Konzert erlebt, dass allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird: "Es hat sich gut und richtig angefühlt" war anschließend der Tenor im Chor, der versprach, das zu wiederholen.

Christian Neumann hatte zu Beginn dem Chor, nach seinem Einzug mit "Cape Cod Girls" für sein Engagement für die Stiftung "Musik auf Langeoog" gedankt. Er hatte Anfang des Jahres überlegt, mit einem Benefizkonzert mehr für die Stiftung tun zu können, als der "Bunte Inselabend" und das sollte sich am Ende auch bewahrheiten. Die Stiftung finanziert mit den Konzerteinnahmen und Spenden die Kantorenstelle, die im vergangenen Jahr auf eine Dreiviertelstelle aufgestockt wurde. Dafür müsse sich die Kirche strecken und daher sei das Benefizkonzert sehr willkommen.

Moderator Torsten Meyer erinnerte an das "Kirchenasyl" vor  zwei Jahren, als das Haus der Insel nach sintflutartigen Regenfällen nicht genutzt werden konnte und die Inselkirche ganz spontan ihre Türen für ein Konzert geöffnet hatte. "Wir freuen uns mit dem Benefizkonzert für diese Gastfreundschaft etwas zurück geben zu können."

Stimmgewaltig füllte der Chor um Chorleiterin Puppa Peters dann die Inselkirche und hatte viel Freunde an der ungewohnten tollen Akustik und am aufmerksamen und begeisterten Publikum. Im HdI sehen die Shantymen durch die blendenden Scheinwerfer vom Publikum nur wenig, hier sah man die Freude an der Musik direkt. Das Programm 2019 war für das Konzert stark verändert worden. "Mingulay Boat Song", "When the Boys come Rolling Home", "Ebenezer", "Kap Horn", "Pass me the Bowl", "Whiskey for my Jonny", "Jack the Whaler" und mehr waren für diesen Abend aufgekommen worden, ein Gänsehautstück war vor der Pause "Five o Clock in the Morning".

Die kurze Pause nutzte Christian Neumann, um das Altarbild zu erläutern. Er verstehe die Sorge der Flinthörners bezüglich der Musikauswahl nicht, schließlich hänge ja auch das Bild eines ehemaligen Bordellschiffes über dem Altar, stellte er fest. Die zweite Hälfte knüpfte stimmungsmäßig an die erste an und viel zu schnell war der Shantyabend vorbei. Mit dem traditionellen "Last Shanty" zog der Chor aus der Kirche aus und versprach wieder zu kommen. Zuvor gab es vom Pastor als Dank fair gehandelten Rum und "faire" Weingummis aus dem Eine-Welt-Laden.

2.200 Euro konnten am Ende an die Stiftung übergeben werden, im kommenden Jahr ist geplant, das Konzert nicht in einer mit einem Montagskonzert zu veranstalten. t

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