Kleine Geschichte des Aschermittwochs

Am 14.02.2018 Von: Mayk D. Opiolla

Für Karnevalisten ist "am Aschermittwoch alles vorbei". Tatsächlich steht dieser Tag in der Westkirche aber auch für einen Beginn: Nämlich den Anfang der 40-tägigen Fastenzeit, mit der an das 40-tägige Fasten und Beten Jesu in der Wüste erinnert wird. 

Der Aschermittwoch ist in Deutschland kein offizieller Feiertag mehr; Christen, welche das Aschekreuz, eines der Sakramentalien, im Rahmen eines Gottesdienstes empfangen möchten, müssen dafür aber von der Arbeit freigestellt oder von der Schulpflicht beurlaubt werden. In der Regel wird dieser Brauch in der katholischen Kirche gepflegt, eine Spendung des Aschekreuzes wird aber auch in einigen evangelischen Gemeinden angeboten. 

Die Paste für das Aschekreuz wird aus Weihwasser und den verbrannten Palmzweigen des vergangenen Palmsonntags hergestellt. In unseren Breitengraden werden hierfür allerdings keine echten Palmwedel verwendet; der "Palmbusch" besteht meist aus Buchsgrün und Palmkätzchen. 

Das Aschekreuz wird entweder auf die Stirn gezeichnet oder aufs Haupt gestreut. (Siehe auch die gebräuliche Redewendung "Asche auf mein Haupt!") Es soll die Menschen an ihre Vergänglichkeit erinnern und, wo nötig, zur Umkehr aufrufen. Dazu passt auch, dass der Geistliche hierbei "Staub bist Du, zum Staub kehrst Du zurück" spricht — ein Satz, der außer am Aschermittwoch sonst nur bei Beerdigungen fällt. 

Heute wird die mit dem Aschermittwoch eingeläutete Fastenzeit auch von Atheisten oder Agnostikern oft genutzt, um sich in der Mäßigung zu üben und 40 Tage lang auf bestimmte "Laster" zu verzichten, wie etwa das Fleischessen, Rauchen, Kaffee- oder Alkoholtrinken. (Die Bibel sieht in erster Linie den Verzicht auf Fleisch vor.)

 

 

 

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