Helm wird in den Dünen am Hauptstrand gestochen

Am 11.01.2019 Von: Klaus Kremer

Sie dürfen die Dünen betreten: Mitarbeiter des des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasser- Küsten- und Naturschutz (NLWKN) nutzten den nachlassenden Wind jetzt, um in den Dünen in der Nähe des Hauptbades Helm zu stechen. Die auch als Strandhafer oder Sandrohr bekannte Pionierpflanze aus der Familie der Süßgräser dient der Dünenbefestigung. 

Dort, wo der Helm gut entwickelt ist, wurden einige Pflanzen entnommen, um sie an anderen kahlen Stellen wieder auszusetzen. Dies ist zum Beispiel auf großen Sandverwehungen nötig und überall dort, wo Spaziergänger die Dünen trotz Verbotes betreten und die empfindliche Vegetation zertreten haben. 

Denn Strandhafer sieht nicht nur schön aus: Sein Wurzelwerk hält die Dünen zusammen, verleiht ihnen Stabilität und schützt so die Insel vor der Flut. Was passiert, wenn diese Stabilität nachlässt, kann sich jeder ausmalen, der zuletzt vor einem durch die jüngste Sturmflut verursachten Dünenabbruch stand.

Die Kraft des Wassers ist gewaltig; zudem befindet sich beispielsweise unter dem Pirolatal die Süßwasserlinse mit dem Trinkwasser für Langeoog: Ein Dünendurchbruch hätte an dieser Stelle eine verheerende Versalzung des Wassers zur Folge. Daher kann dem Dünenschutz auf Langeoog gar nicht genügend Priorität eingeräumt werden. 

Die Helmbepflanzung wird daher auch regelmäßig kontrolliert und, wie geschehen, auch verstärkt und erneuert. Für den Transport von einer Düne zur anderen werden die frisch gestochenen Pflanzen von Sand und anderen Pflanzen befreit und zu Bündeln geschnürt: Eine aufwändige und sehr wichtige Arbeit. 

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