Großes Engagement für den ersten Slow-Food-Tag

Am 21.08.2017 Von: Mayk D. Opiolla

Viel Engagement für bewusstes und nachhaltiges Leben zeigten Langeooger Unternehmer_innen beim ersten Langeooger Slow-Food-Tag, an dem es aber nicht nur ums Essen ging. 

Slow Food versteht sich als Gegenbegriff zum Fast Food. Kerninhalt der Slow-Food-Bewegung ist die Rückkehr zum bewussten, langsamen (im Sinne von: achtsamen) Essen, zum "Selber Kochen" sowie die Rückbesinnung auf regionale Lebensmittel und nachhaltig produzierte Produkte. Die drei Grundpfeiler heißen: Gut, sauber und fair. Das schließt auch Arbeitsbedingungen und -löhne rund um die Lebensmittelproduktion mit ein und kann sich sogar auf Tischwäsche aus fair gehandelter Baumwolle oder anderen umweltverträglichen Rohstoffen beziehen. 

Für viele Insulaner, die schließlich mitten im Weltnaturerbe wohnen, ist ein Leben im Einklang mit der Natur und nachhaltiges Wirtschaften auch ohne jede Marketing-Komponente unabdingbar. Jene, die von Berufs wegen mit Lebensmitteln zu tun haben, konnten im Rahmen des ersten Langeooger Slow-Food-Tages jetzt ihre Überzeugung aber auch der Öffentlichkeit präsentieren. 

Viele Langeooger Gastronomen und einige andere Betriebe hatten sich rund um diesen Tag besondere Aktionen, Angebote und Gerichte ausgedacht, um Slow Food im Wortsinne schmackhaft zu machen. Auch der Tourismus Service Langeoog beteiligte sich: Nicht nur als Unterstützer und Multiplikator der Aktionen, sondern auch als Förderbetrieb der Initiative "Slow Food Ostfriesland", welche mit einem großen Stand vor dem Rathaus vertreten war. Auch einige Kisten mit schmackhaften Äpfeln von einem regionalen Bio-Hof hatte der TSL gesponsored — hier griffen Bürgermeister wie Besucher_innen gerne zu. 
Ebenfalls fand man vor dem Rathaus einen Tisch des Eine-Welt-Ladens der Insel, welcher zahlreiche Fair Trade Produkte (darunter nicht nur, aber auch Lebensmittel) bietet. Hier konnte man sich auch über die Auszeichnung Langeoogs als erste deutsche Fair-Trade-Insel informieren. Gleich nebenan erläuterte der Inhaber des Modegeschäfts "Buddelinchen", das durchweg auf fair gehandelte und umweltverträgliche Textilien setzt, die Besonderheiten fair gehandelter Baumwolle und des Geschäftskonzeptes. 

In den teilnehmenden Restaurants, Hotels und Cafés selbst ließ sich noch wesentlich mehr als ein knackiger Apfel verkosten: So bot das VCH Ferien- und Tagungszentrum Bethanien ein "Slow food"-Frühstücksbuffet an, bei dem ganz besonders auf Bio-Produkte und Erzeugnisse der Region gesetzt wurde — Allerdings gehört der Schwerpunkt auf "slow food" ohnehin zum Konzept des Hauses. Gleiches gilt für das Bio-Hotel Strandeck und das Panorama-Restaurant Seekrug: Auch hier ist "Slow food" eigentlich schon lange Alltag, dennoch wurde zur Feier des Tages mit Spezialitäten von der weißen, gehörnten Schnucke noch einmal etwas Besonderes kreiert. 
Die Teestube am Hafen buk lockere Obstböden mit Mirabellen, die nicht einmal drei Meter Anreise in die Küche hatten: Gleich hinter dem Haus konnte man die knackigen, kirschähnlichen Früchte, deren Geschmack an Zwetschgen erinnert, noch prall am Baum hängen sehen. Auch die herzhaften Speisen (z.B. Gemüseeintopf) werden dort mit Geduld und Liebe selbst gekocht.  

Als weitere Betriebe beteiligten sich das "Verklicker" im Inselhotel Kröger, das "Blied" im Nordseehotel Kröger, das Hotel Logierhus, die Givtbude, das Restaurant "In't Dörp", die Weinperle und die Seekrug-Bäckerei mit besonderen Angeboten am Slow-Food-Tag. 

Trotz des teils ausbaufähigen Wetters, das nicht gerade zu langen Streifzügen durchs Dorf animierte und den Aufbau der Info-Stände zunächst erschwerte, zeigten sich die Initiator_innen und sonstigen Beteiligten mit dem Interesse an der Aktion zufrieden: Slow food und Langeoog — das passt zusammen.  

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