Einweihung - German Design Award für Haus Meedland

Am 13.08.2018 Von: Klaus Kremer

Mit einer Feierstunde hat die Bremische Evangelische Kirche das neue Gästehaus Rebekka am Samstag offiziell eingeweiht und damit das Projekt Modernisierung des Haus Meedland an der Gartenstraße mit den Neubauten Miriam, Jona und Rebekka nach acht Jahren Planung und Bau bei laufendem Betrieb der beliebten Einrichtung abgeschlossen.

Zum Auftakt hatte Pastor Renke Brahms, Schriftführer und leitender Theologe der Bremischen Evangelische Kirche in einer kurzen Andacht über die Geschichte des Namens des neuen Hauses gesprochen. Zunächst als Arbeitstitel des Architekturbüro KSV gewählt, wurde er später vom Kirchenvorstand übernommen. Die bisherigen Häuser haben biblische Namen, die einen Bezug zu Wasser haben, Rebekka reicht in der biblischen Erzählung gastfreundlich das Wasser eines Brunnens und führte als willensstarke und selbstbewusste Frau ein Leben mit Irrungen, Windungen und Intrigen und einer Versöhnung mit den Söhnen am Ende.

Edda Bosse gab als Präsidentin des Kirchenausschusses ihrer Freude und Erleichterung Ausdruck, dass die lange Bautätigkeit nun abgeschlossen und ein Stück Heimat der Kirche auf Langeoog gut für die Zukunft aufgestellt sei. Der Ort der Begegnung strahle Wertigkeit und Geborgenheit aus. Das Team um Leiterin Ute Krüger, das das Haus mit Herz und Hand führe, habe in dieser Zeit viel geleistet und improvisiert. Als Dank lud sie alle im Namen des Ausschusses zum einer Reise nach Bremerhaven mit Einwander- und Klimahaus und gutem Essen ein.

Architekt Bertram Vandreike, der das Projekt vom ersten Wettbewerb bis heute sechs Jahre begleitet hat, konnte den Gästen stolz verkünden, dass die neuen Häuser mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet wurden. Das eigentliche Ziel sei es gewesen, ein zeitloses "Nichtdesign" zu schaffen, was die Jury aber offenbar sehr überzeugt habe. Man habe drei "A" umgesetzt, Angemessenheit und Bescheidenheit, Alltagstauglichkeit und Anregung und Inspiration.

Ute Krüger erinnerte als Leiterin des Langeooger Hauses an die Freude, als die ersten Radlader auf das Gelände fuhren, an die intensive Bauphase, an engagierte Diskussionen und die Erleichterung, als der letzte Radlader wieder abfuhr. Entstanden sei eine gelungene Freizeitstätte der Bremischen Ev.  Kirche, aber kein Hotel. Die Bettenzahl sei jetzt nach Jahren der Einschränkung durch den Abriss der alten Jugendhäuser, wieder etwa auf dem früheren Niveau. Insgesamt finden 160 Personen in kleinen oder größeren Gruppen in den barrierefreien Zimmern Platz.

Das Team sei stolz auf die neuen Häuser und auch auf den Vertrauensvorschuss des Kirchenausschusses. An den Leiter der Kirchenkanzlei Dr. Johann Noltenius, der sich gewünscht hatte bis zu seinem Ruhestand die alten Glasbausteine nicht mehr sehen zu müssen, überreichte sie einen der Steine aus dem abgerissenen Haus als Erinnerung. Sie nutzte die Gelegenheit anzuregen, als nächstes Projekt über eine Verbesserung der Wohnsituation der Mitarbeitenden nachzudenken.

Anschließend wurde das Haus mit Zimmern für Gäste und Gruppenräumen zur Besichtigung freigegeben, im Speisesaal im Haus Jona warteten Suppe und Kuchen auf die Gäste der Feierstunde. Für den musikalischen Rahmen sorgten Bläserinnen und Bläser des Posaunenwerks Bremen unter der Leitung von Ruth Drefahl.

Fotos: Erhard Nötzel (1)

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