Ein "Wind of Change" in der Inselkirche

Am 15.06.2018 Von: Klaus Kremer

Ein frischer "Wind of Change" wehte am Mittwoch bei der Premiere des Langeooger Gospelchores durch die einmal mehr ausverkaufte Inselkirche. Das Publikum feierte die Sängerinnen und Sänger anschließend mit stehenden Ovationen für einen tollen Abend voller Leichtigkeit und Freude am Singen.

Chorleiterin Noemi Rohloff hatte nach den Konzerten für den Frieden diesmal ein temporeicheres Programm aus traditionellen Gospeln, afrikanischen Stücken und Pop-Musik zusammen gestellt, das unter dem Titel "...make a change!" stand. 

Inselpastor Christian Neumann begrüßte das Publikum und führte in seinen Eröffnungsworten in das Motto des Abends ein und verkündete auch in diesem Kreis die große Veränderung und frohe Botschaft zum Thema Kirchenmusik: Die Kantorenstelle werde endlich auf eine Dreiviertelstelle erweitert. Das sei nicht zuletzt durch die tolle Arbeit von Kantorin Noemi Rohloff und das Engagement des Gospelchores möglich geworden, der für die Stiftung Musik singt, aus der die Stelle finanziert wird.

Er erinnerte auch an die intensive Vorbereitung des Chores auf die Konzertsaison, an Chorwochenende, Workshops, Zusatz- und Einzelproben, um rechtzeitig fertig zu sein.

Von den Anstrengungen war im Chor schon beim Eröffnungslied nichts zu spüren. Statt der üblichen Premierenanspannung war schon bei Shosholoza nur die Freude zu sehen, dass es los ging. Das Publikum nahm diese Stimmung sofort auf, so dass ein beschwingter und mitreißender Abend folgen konnte, der von Klaus Kremer moderiert wurde.

Die traditionellen Gospels wurden eingeleitet von "Joshua fit the Battle of Jericho" neben Katja Agena bestand hier Peter Dittrich seine Feuertaufe als Solist. Es folgte "Elijah Rock" in dem Karl-Heinz "Karlo" Bieneck und Klaus Kremer mit ihren tiefen Stimmen den Chor trugen. Elke Kremer und Heini Matzies sangen dann mit dem Chor "Rivers of Babylon".

Einen ungewöhnlichen Höhepunkt gab es bei "Great is He". Noemi Rohloff animierte das Publikum, sich mehrstimmig aktiv zu beteiligen, was vor allem beim ungewohnt hohen Part der Männer für viele eine Herausforderung darstellte.

Katja Agena verschafft dem Chor dann mit "Lieblingsmensch" und "Love yourself" eine Verschnaufpause. Begleitet wurde sie dabei wie zuletzt von Karsten Kugelberg an der Gitarre, der im späteren Verlauf des Abends dann noch einen Solo-Auftritt hatte, dabei große Virtuosität an der Loop-Station bewies und die Zuschauer mit Gitarrenspiel ohne die Saiten zu berühren überraschte.

Im afrikanischen Block hatten dann bei Mbube Susanne und Katja Agena ihren ersten gemeinsamen Auftritt, später sollten sie bei "Man in the Mirror", das dem Abend das Motto gegeben hatte, erneut gemeinsam zu hören sein.

Mit dem Welthit "Africa" von der Band Toto gab es dann einen weiteren Höhepunkt, die Bässe und Tenöre übernahmen hierbei ausnahmsweise die Melodieführung der Strophen. Den meisten bekannt war auch das Stück "Adiemus", das die Abteilung "Pop" einleitete und in dem Karin Hube und Angelina Janßen mit ihren Sopranstimmen als Duett ans Mikrofon traten.

Mit "Song of Joy", dessen Strophe vom Trio Monika Hölken, Susanne und Katja Agena gesungen wurde, und dem kraftvollen "Power" ging das Konzert dann zu Ende, aber natürlich gab es nach stehendem Applaus noch Zugaben. Zunächst das optimistische "Nächstes Jahr, Du wirst sehn'" in der Kirche und das traditionelle "Siyahamba" vor dem Kirche zur Verabschiedung des Publikums nach einer außergewöhnlichen Premiere, an dem die Gäste einen großen Anteil hatten.

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