Leserbriefe

Wir behalten uns vor, Leserbriefe erst nach Durchsicht zu veröffentlichen und beleidigende oder unsachliche Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen! Inhaltlich verantwortlich ist der jeweilige Verfasser. Anonyme Leserbriefe werden nicht veröffentlicht, auf Wunsch anonymisieren wir sie jedoch vor der Veröffentlichung.

Leserbrief schreiben

Leserbriefe 6 bis 10 von 392
 
Hendrik Tongers

info(at)langeoog-tongers.de

Montag, 10.11.14 15:26

Sehr geehrter Herr Hohmann,
beim besten Willen, aber dass eine derartig hohe Preiserhöhung durch den Fremdenverkehrsausschuss und VA im Eilverfahren ohne „Absegnung“ des Gesamtrates im April/Mai 2013 vollzogen wurde, dann anderthalb Jahre auf Halde gelegt wurde um sie Oktober/ 2014 mit der Firma webtop.media mit der Änderungskündigung in das Feuer zu schicken, das übersteigt mein Verständnis von bürgernaher Politik komplett. Dieses mehr als eigenartige Vertragskonstrukt zwischen der Kurverwaltung und ihnen als uneigennützigen Systembetreiber, das wird sicher nicht das Licht der Öffentlichkeit finden. Aber ich habe trotzdem eine Bitte an sie. Der Leistungsvertrag mit Umlenkrolle auf webtop.media, der verteilt fast alle Pflichten auf einen Einzigen. Den sogenannten Leistungsträger, also alle Langeooger Vermieter. Grundlage aller Anforderungen und Pflichten sind dagegen fast nur die Klassifikationsmerkmale einer einzigen Kleinstguppe. Der DEHOGA.
Und das Herr Hohmann bitte ich sie , als Vorsitzender des Heimatvereins Langeoog, dass sie den Verantwortlichen für diesen einseitigen Vertrag folgendes übermitteln: Diese Insel wurde nach dem II. Weltkrieg von unseren Eltern und Großeltern aufgebaut, nicht von Hedgefonds und auch nicht von einer Handvoll Hoteliers . Hier fanden tausende von schlecht ernährten Kindern Erholung und Ruhe in den sozialen Hilfswerken der Kinderkuren , egal ob Flüchtlingskinder oder Kinder aus dem Ruhrgebiet oder sonst woher. Hier kommen seit Jahrzehnten bürgerlich oder gutbürgerliche Familien her, die mehrheitlich ihre Erholung finden bei Langeooger Vermietern unter denen alles vertreten ist von einem Appartement bis zu 30 Ferienwohnungen. Warum wird diese übergroße Vermieter-Mehrheit vertraglich in das Spezialitätenkorsett der DEOGA gepresst? Und vielleicht raten sie ihren Auftraggebern doch wieder den Weg zurück zu finden hin zu gesetzeskonformen Vertragsbestandteilen. In § 18 „Kontingente“ soll der Langeooger Vermieter unterschreiben, dass man ihm jederzeit das grundgesetzlich garantierte Recht auf die Unverletzlichkeit des Hauses oder der Wohnung nehmen kann und bei ihm eindringen kann wann man will. Unter 3 heißt es in § 18:“ Gemeindebedienstete sind berechtigt,… bzw. Unterkünfte zu besichtigen, zu prüfen und zwar auf den gesamten Besitz des Langeooger Vermieters.“ Dagegen sind selbst richterliche Durchsuchungsbeschlüsse enger gefasst. Die Gestalter dieses eigenartigen Vertrages sollten zur Abwechslung mal den Artikel 13 des Grundgesetzes lesen:
(1) Die Wohnung ist unverletzlich.
(2) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.



Stefan Hohmann aus Dortmund

hohmann(at)webtop.de

Donnerstag, 06.11.14 11:35

Moin Herr Tongers,
ich möchte Ihnen hiermit einige Informationen zur Verfügung stellen:
Die Preiserhöhung wurde tatsächlich im Mai 2013 vom Verwaltungsausschuss der Inselgemeinde Langeoog beschlossen. Sie können sich diese Information gern bei der Gemeinde bestätigen lassen.
Dem ist eine Präsentation durch uns, der wetop media online-systems GmbH, im April 2013 vorausgegangen. Unsere Präsentation wurde vor dem Fremdenverkehrsausschuss und auch öffentlich gehalten. Aus unserer Präsentation geht hervor, dass die von Ihnen angesprochene "Pachtgebühr" knapp über 80% der Preiserhöhung für die Kurverwaltung Langeoog beträgt.
Im Detail: Aus der Preiserhöhung erhält die Kurverwaltung monatlich 1,- EUR pro Interneteintrag und monatlich 4,- EUR pro Wohneinheit. Die webtop media online-systems GmbH erhält aus der Preiserhöhung monatlich 1,- EUR pro Wohneinheit. Die letzte Preiserhöhung der webtop media war vor ca. 13 Jahren im Januar 2002.
Ich weiß nicht wie es gehandhabt wird, stelle mir aber vor dass die Protokolle unseres Vortrages bei der Gemeinde auf Anfrage einsehbar sind, da es eine öffentliche Sitzung war.
Die webtop media betreut nach wie vor das Internet-Gastgeberverzeichnis für die Kurverwaltung Langeoog und nicht in eigener Regie. Daran hat sich auch nach der Änderungskündigung nichts geändert.

Hendrik Tongers aus Langeoog

info(at)langeoog-tongers.de

Freitag, 31.10.14 10:01

Im beiliegenden Anschreiben der Firma webtop.media zu der sogenannten Änderungskündigung, wird mit dem Satz: „ Der VA beschloss 2013 Preiserhöhungen“, der Eindruck erweckt hinter den mehr als drastischen Preiserhöhungen von der Firma, stecke eigentlich der Rat der Inselgemeinde. Und wie man es im Dorf hört, hat das auch Erfolg. „ Hat doch der Rat/VA beschlossen, da kann man doch nix machen“ so der Tenor der entsetzten Kleinvermieter. Im anschließenden Vertrags“angebot“ der Firma wird dann aber anschließend ständig die Unabhängigkeit der Firma webtop.media von der Gemeinde betont.Zu Recht. Im Grunde genommen sind die Nutzungsverträge von 1998 und 2003 zwischen der Gemeinde und der Firma webtop.media so etwas ähnliches wie ein Pachtvertrag . Nur eben dass das „Pachtobkekt“ was die Gemeinde vergibt, keine Gaststätte oder ähnliches ist aus dem der Pächter seinen Gewinn erzielt, sondern es wird dem Systembetreiber webtop.media allein und ausschließlich die Möglichkeit eingeräumt über „langeoog.de“ Verträge mit den Kunden, also kleinen und großen Vermietern, abzuschließen. Und ich kann mich in 20 Jahren Ratstätigkeit nicht daran erinnern, dass wir im Rat oder VA auch nur einmal die Preise der Speisekarten im Flughafenrestaurant oder in der Tennishalle besprochen und heraufgesetzt hätten. Nicht länger hinnehmbar sollte es für die Inselgemeinde sein, gerade im Hinblick auf die Schuldenkonsolidierung, weiterhin die Vermittlung von Wohnraum auf Langeoog, an einen Dritten abzugeben, anstatt diese nicht unerheblichen Summen selbst zu generieren oder wenigstens den Vertrag neu auszuschreiben. Im Gegensatz zum oben erwähnten Satz mit dem VA und Rat, könnte dies wirklich vom Rat beschlossen und geändert werden.

Barbara Hinz aus Osnabrück

digios(at)osnanet.de

Samstag, 18.10.14 15:04

Moin, liebe Langeooger, liebe Leser. Seit Jahren suche ich ich hinter den 6 Folgen her, die die ARD 1987 auf Langeoog gedreht hat. Die Serie hieß "Die Insel". Hat jemand die 6 Folgen oder einige oder auch nur eine einzige als Video aufgezeichnet? Ich würde mir die gerne auf DVD runterbrennen. Bei Interesse bitte unter meiner E-Mail-Adresse melden. Vielen Dank schon mal.

Holger Wissmann aus Langeoog

murphyoog(at)gmx.de

Samstag, 18.10.14 04:18

Trägt Langeoog jetzt auch schon zur Klimakatasthrophe
bei ??
Mit Erschrechen musste ich feststellen, dass am
Bahndamm wo die neuen Grundstücke entstehen sollen,
ein ganzer kleiner Wald abgeholzt wurde.
Musste dieses den sein ??
Wo waren denn die Grünen Politiker im Gemeinderat
von Langeoog ???

Holger Wissmann

 

Leserbrief schreiben

Neuen Leserbrief eingeben
CAPTCHA Bild zum Spamschutz