Leserbriefe

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Leserbriefe 6 bis 10 von 384
 
Holger Wissmann aus Langeoog

murphyoog(at)gmx.de

Freitag, 03.10.14 12:16

Schön zu lesen,
dass sich auch die Bünting/ Markant Gruppe für
eine Einkaufsmöglichtkeit auf Langeoog interresiert.
Aber hätte man zu diesem Gespräch der Mehrheitsfraktion im Gemeinderat auch nicht den
Bürgermeister einladen können ??

Holger Wissmann

André Noltus

Donnerstag, 02.10.14 11:09

Machen wir es wie Mahatma Gandhi: Wir kämpfen gegen
und übertreten ungerechte Gesetze deswegen, weil es ungerechte Gebote/Gesetze sind, aber wir halten uns an die, die als gerecht gelten, und "Wyatt Earp" hat damals Gerechtigkeit zu Gerechtigkeit in seinem Sinne gemacht und "sein Pferd zum Dienstfahrzeug erhoben", ohne Widerspruch (?) seiner Umgebung. Das ist Peter Labbé nicht gelungen, weil seine Dienst-Pistole für solche Fälle keine Aussagekraft hatte.
Ich hoffe für Langeoog, die Gäste und auch für Sie, Herr Brölsch, dass die "neue Kollegin" mindestens ein bisschen Handlungsähnlichkeit mit Herrn Labbé aufweist. Und Gesetze? LIEBE GÄSTE, INSULANER UND LANGEOOGER, VERHALTEN SIE SICH SO, DASS SIE SICH SELBST UND ANDEREN KEINEN SCHADEN ZUFÜGEN. Darüber möge man sich dann Gedanken machen!

Reinhard Brölsch aus Lemgo

http://haus-broelsch.de

Mittwoch, 01.10.14 23:02

Ah jetzt, ja....

es geht also nicht ums Rauchen (auch nicht um Fortuna-Fans oder Musik auf der Barkhausenstraße nach 22.00 Uhr), es geht um "Law and Order" auf Langeoog, und um Peter Labbé, den letzten "Wyatt Earp" der Insel. War das nicht der Beamte, der (bundesweit in der Presse beachtet) den Versuch unternahm, sein privates Pferdegespann als Dienstfahrzeug anerkannt zu bekommen?
Egal. Die folgende Begebenheit ist mir selber wiederfahren, und das war in der Ägide Labbé: Während eines abendlichen Besuches der Givtbude gab es Streit mit drei Mitarbeitern eines örtlichen Transportunternehmens (man nannte die Jungs damals auch Fuhrknechte), dem ich zu entgehen versuchte, indem ich die Lokalität verließ. Da die drei Herren plötzlich den gleichen Drang nach draußen verspürten, blieb mir in Höhe der Telefonzellen auf dem Hospizplatz nichts anderes übrig, als eine derselben quasi als "Schutzraum" aufzusuchen. Mein Versuch, die 110 anzurufen, scheiterte zunächst daran, dass damalige Telefonzellen ohne den Einwurf von 10 Pfennigen garnichts machten, nicht mal einen Notruf. Versuchen Sie mal, mit zwei Händen eine Telefonzelle zuzuhalten und mit der Dritten einen Groschen aus der Tasche zu ziehen! Im Folgenden zeigte sich dann der Langeooger Fortschritt in Reinkultur: Am anderen Ende der Leitung war nicht etwa Inselpolizist Labbé (oder Vertr. i. Amt), sondern frei nach Emil Steinberger "Hier spricht nur der Automat!"...
Seine Interesse an Verkehrssündern (in Ermangelung von Autos, Parksündern und Fussgängern, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten etc. waren es fast ausschließlich die Fahrradfahrer...) war allerdings legendär. Meine Mutter schickte mich, damals im zarten vorpubertären Alter, mit ihrem Fahrrad vormittags ins Dorf (das war revolutionär: Die Eltern hatten Fahrräder, wir Kinder mussten normalerweise zu Fuß gehen...), um bei Eckart eine vergessene Zutat fürs Mittagessen einzukaufen. Als ich heulend wie ein SChlosshund wieder zurückkam, weil mich der Dorfpolizist am hellichten Tage ob des desolaten Zustandes der Fahrradbeleuchtung ins Gebet genommen hatte, nahm sie mich stumm in den Arm, fuhr mit eben diesem Fahrrad ins Dorf (das Mittagessen wurde durch stramme Haltung ersetzt) und - oh Wunder: Aus unserer Familie wurde nie wieder jemand wegen des Zustandes der Fahrräder angesprochen. Sie muss damals ein sehr gutes Buch mit Herrn Labbé gelesen haben...
Lieber Gerhard Siebels, ich habe das schon sehr gut verstanden, dass es Dir primär nicht um Raucher auf der Inselbahn ging. Und ich hoffe, es ist rübergekommen, dass ich es genauso wie Du für wichtig halte, dass Regeln eingehalten werden. Noch wichtiger ist mir allerdings, dass Regeln erst dann aufgestellt werden, wenn sie
wirklich nötig sind. Alles andere ist Regulierung. Das macht uns die EU vor, wie es nicht sein sollte. Und das gehört nicht nach Langeoog.

André Noltus

Mittwoch, 01.10.14 00:16

"Du kannst dich nachher bei mir melden", sagte Peter Labbé mir eines Tage, als ich mit schmerzendem Hinterteil auf dem Gepäckträger eines Freundes Fahrrad eine Mitfahrgelegenheit gefunden hatte. Ich zahlte meine 5 DM Strafe in seinem Büro, er grinste breit, und wir tranken -er hatte Dienstschluss- zusammen ein Bier. Wir und viele anderen haben ihn geschätzt und respektiert und vor zukünftigen kleinen Vergehen genau geschaut, ob Peter Labbé in der Nähe war. Handeln wir in seinem Sinne und versuchen wir, die "Gebote" einzuhalten. Schlimm? Nö.

Gerhard Siebels aus Langeoog

wattfuehrerossi(at)hotmail.com

http://www.wattenerlebnis.de

Dienstag, 30.09.14 08:20

Hallo Reinhard Brölsch,
wo habe ich etwas von gesundheitsgefährdend geschrieben? Du mußt nicht über etwas schreiben, was garnicht das Thema war und ist. Es geht alleine darum, das bei uns auf Langeoog, seit der ehemalige "Dorfpolizist" Peter Labé nicht mehr da ist, generell keine Verordnungen, Verkehrsschilder und Gesetze mehr gelten.

 

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