Leserbriefe

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Leserbriefe 6 bis 10 von 367
 
Reinhard Brölsch aus Lemgo

first_maxi(at)yahoo.com

http://haus-broelsch.de

Donnerstag, 21.08.14 22:26

Ballermann Langeoog??????
Liebe Familie Wagner, liebe Familie Möller, liebe Familie Dr. Börninghaus,
ich kann Sie beruhigen: Sie haben nicht die falsche Insel gewählt, nur vielleicht das falsche Quartier….
In der Hauptsaison müssen alle Geld verdienen – und das rund um die Uhr! Da gibt es im Dorf auch schon einmal etwas mehr Geräusche als außerhalb. Wobei ich nicht finde, dass zwei Tage Dörpfest wirklich so unerträglich sind. Und wenn es wirklich an normalen Tagen nach 22.00 Uhr vor Cafe Leiß noch laut war – da haben Sie Recht, das muss nicht sein!
Ansonsten war es schon zu meiner Jugendzeit so, dass die Amüsiermeile der Insel (damals Givtbude/Cafe Erholung – bei der Disko am Hauptbad weiß ich nicht mal mehr wie sie hieß - muss ich meine Kinder fragen..., später bis heute dann Düne 13/Strandhalle) immer weit außerhalb des Dorfkerns lag.
Langeoog hat in jeder Richtung ruhige Ecken. Sowohl unterkunftsmäßig, strandmäßig, und überhaupt…
Ich habe eher das Gefühl, dass einige Vermieter im Ortskern Probleme haben. Die sollten mal über ihr Marketingkonzept nachdenken. Die „zentrale Lage“ läßt sich auch ohne den Zusatz „ruhig“ vermarkten – und wenn ich mir im Internet einige „Verbraucherinformationen“ über mir bekannte Urlaubsquartiere (nicht nur auf Langeoog) anschaue, dann stellen sich bei mir sowieso die Zehennägel hoch…
Nehmen Sie mir es bitte nicht übel: Ich meine, dass die Insel einen sehr gelungenen Mix aus Event und Ruhe bietet. Wem das Event nicht passt, der ist dann vielleicht doch auf der falschen Insel.

Susanne Wagner aus 31714 Lauenhagen

s.i.wagner(at)web.de

Dienstag, 19.08.14 22:28

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits im August des vergangenen Jahres habe ich kritische Worte zum Lärmpegel, der auf der Insel fürs Leben herrscht, gefunden und als "Ballermann light" beschrieben. Offensichtlich erging es nun auch den Herren Dr.Berninghaus und Möller, einschließlich ihrer Familien ebenso und ich bin sicher, noch vielen anderen Menschen, die sich (noch) nicht zu Wort gemeldet haben. Das erholungsbedürftige und zahlungskräftige Publikum, das nach Langeoog reist, wird mehr und mehr zugunsten einer kleineren Minderheit, die sich nach "Feiern, Partymachen nebst alkoholischem Übermaß" sehnt, vertrieben, ja vergrault.Events aller Art sollen ihren Platz haben, aber nicht der Gefahr der Dauerbespaßung anheim fallen, will sagen, zu gegebener Zeit und noch viel mehr zu entsprechenden Zeiten, die der Nachtruhe nicht im Wege stehen. In den Monaten von April bis September ist im Ortskern an einen geruhsamen Nachtschlaf bei geöffnetem Fenster( was im Sommer durchaus üblich ist)nicht zu denken. Das Ornungsamt schreitet angesichts dieser Verhältnisse nur ein, wenn eine Anzeige erstattet wird. Dies gilt auch bei Nichteinhalten der Sperrzeiten und war die Information auf unsere freundliche Anfrage. Da ich ein äußerst friedliebender Mensch bin, habe ich darauf bis jetzt verzichtet, auch in der immer noch großen Hoffnung, dass ein Umdenken der Verantwortlichen auch ohne diese Maßnahme stattfinden kann. Der Verlockung kurz- und mittelfistiger finanzieller Gewinne sind schon viele, einst als Urlaubsparadiese gepriesenene Ferienorte erlegen. Die Konsequenzen für die Beteiligten kennen wir alle. Langeoog, die Insel fürs Leben, ist gerade dabei, sich dieser Verführung hinzugeben.

Jan Möller aus Schenklengsfeld

j-moeller(at)gmx.de

Dienstag, 19.08.14 08:56

Sehr geehrte Damen und Herren,
als langjähriger Nordseeinsel-Urlauber war ich dieses Jahr zum Ersten Mal mit meiner Familie auf Langeoog.
Die Insel wurde uns von Bekannten mit kleinen Kindern empfohlen, da es für Kinder viele gute Beschäftigungsmöglichkeiten gibt und für uns Eltern am Abend die nötige Ruhe.
Leider konnten diese Erwartungen nur zum Teil erfüllt werden.
Die Unterhaltungsmöglichkeiten für die Kleinen sind sehr vielfältig und gut (Spielplätze, Spielhaus...)
Jedoch mit der abendlichen Ruhe war es nicht allzuweit.
Wir hatten eine Ferienwohnung im Ortskern, diese wurde von diversen Veranstaltungen "beschallt" (Dorffest etc.)
Generell will ich kein "Spielverderber" sein, was solche Veranstaltungen angeht, jedoch wäre es zu überdenken, wenn die Inselverwaltung mit Ruhe und Erholung wirbt zu überdenken, ob man nicht den Slogan auf "Party, Party, Party" umstellen sollte.
Die Kinder fanden leider in den latstarken Nächten keinen Schlaf, leider wir auch nicht. Die Tage nach diesen Nächten waren auch alles andere als erholsam.

Alles in allem würde ich mir wünschen, für Veranstaltungen dieser Art eine vernünftige Sperrstunde zu verhängen und diese dann auch einzuhalten.

Grenzwertig ist derzeit auch das Fahrradaufkommen in der "Fussgängerzone".

Über eine zeitnahe Rückmeldung würde ich mich freuen, damit ich für das nächste Jahr meinen Urlaub frühzeitig planen kann. Denn an die Nordsee geht es bestimmt, jedoch nach Langeoog nur, wenn es dort wirklich "Ruhe und Erhohlung" für die GANZE Familie gibt !

Holger Dr. Berninghaus aus Kassel

Sonntag, 17.08.14 15:56

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bürgermeister Garrels,

wie bei unseren vorigen Aufenthalten haben wir auch in diesem Sommer wieder für zwei Wochen eine Unterkunft in der Barkhausenstraße bezogen. In diesem Jahr erreichte der Lärm durch elektronisch verstärkte Unterhaltungsmusik am Abend bzw. in der Nacht jedoch ein unserer Ansicht nach nicht mehr angemessenes Maß. Nicht nur das Dorffest schlug mit Disko in voller Lautstärke bis 2 Uhr nachts zu, sondern auch die Livemusik mit Verstärker auf der ungefähren Höhe des Café Leiß beschallte den gesamten Dorfkern zusätzlich auch unter der Woche an zwei Tagen unseres diesjährigen Aufenthalts. Die Kinder fanden nicht in den Schlaf und das durch die Darbietungen offenbar erwartete Ballermann-Feeling (bzw. der durch ein solches Feeling zur erwartende Getränkeumsatz) wollte sich bei uns Erwachsenen einfach nicht einstellen. Angesichts der (noch) vorhandenen zahlreichen Unterkünfte im Dorfkern bzw. im sog. Kurviertel dürften wir nicht die einzigen Betroffenen gewesen sein und mit unserer Einschätzung nicht allein stehen. Die offenbar ohne jegliche Lärmbeschränkung bewilligte Sperrzeitverkürzung des Dorffestes am Samstag bis 2 Uhr nachts und die zusätzlichen Darbietungen unter der Woche entsprechen unserer Ansicht nach nicht dem Urlaubsflair, für das wir die Insel kennen und schätzen gelernt haben und für das auch die Kurverwaltung laut Werbecontent immer noch einsteht. Soll sich die Insel fürs Leben zu einer Insel für Partykids und Kegelclubs entwickeln? Einmalige Anlässe wie das Dorffest mögen ja OK sein, aber bitte in angemessenem Rahmen. Der Rest dürfte den Vorstellungen eines durchschnittlichen Urlaubs- bzw. Kurgastes nicht entsprechen.

Marianne Zalmann aus Essen

Donnerstag, 14.08.14 08:24

Mir gefällt das auch mit den Austernfischerfüßen! Im Kleinen liegt in Wirklichkeit das Große.
Danke für diesen Beitrag.

 

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