Leserbriefe

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Leserbriefe 6 bis 10 von 370
 
Dörte Sautter

deesautter(at)aol.de

Sonntag, 24.08.14 11:48

Liebe Langeooger, liebe Veranstaltungs-Planer!
Wir sind stolz uns langjährige Langeoog-Urlauber nennen zu dürfen. Die mittlerweile im Teenager-Alter befindlichen Kinder lieben die Insel nach wie vor, sie waren noch im Babyalter beim ersten Inseluraub. Wir alle ziehen Langeoog und die Nordsee weiteren Zielen und schon gar All-Inclusive-Angeboten vor. Das aus gutem Grund - denn wir lieben den mitunter rauhen Wind, die ungestümen Wellen und das ursprüngliche der Insel, soweit es denn noch erhalten ist. Unsere zentrale Unterkunft im Ortskern verlangt uns dennoch von Jahr zu Jahr mehr ab. Aufgrund der Ferientermine können auch wir nur gegrenzt um das Dörpfest ausweichen. Aber wenn nun wie in diesem Jahr an drei bzw. vier Wochenenden Veranstaltungen mit unvermeidlichem Geräusch-/Musik-/Lärmpegel noch hinzu kommen, dann ist das sehr bedauerlich. Wie andere schon erwähnten, das Schlafen mit offenem Fenster und der nächtliche Genuß der frischen Meeresluft ist an diesen Abenden unmöglich. Wie denken die Inselbewohner/Anlieger eigentlich darüber? Sie müssen ja ohnehin den Saisonstress/ihr Hauptgeschäft bewältigen - aber sicher nicht schlaflose Nächte dafür auch noch in Kauf nehmen? Alles für den Profit? Ich denke, der Preis wäre zu hoch und Langeoog hat dies auch gar nicht nötig. Verlagerung der Veranstaltungen auch an andere Schauplätze - nicht immer Barkhausenstraße - wäre doch eine Überlegung wert!
Die Einhaltung der Sperrstunde tatsächlich strikt zu verfolgen würde sicher mehr Ärger als Nutzen bringen - die ohnehin Unverbesserlichen sähen dies vermutlich gerade als Herausforderung an, hier gilt sicher nur der gemeinschaftiche Appell an die Vernunft - und wenn alle an einem Strang ziehen, ist das sicher auch durchsetzbar. Zapfhahn aus, Strom aus - kann so schwer nicht sein.

viele Grüße,
Familie Sautter

Vanessa Schmidt aus Langeoog

vsloog(at)gmx.de

Samstag, 23.08.14 13:54

Liebe Langeoogerinnen , liebe Langeooger
ich möchte mich auf diesem Wege im Namen meiner Kinder ganz ganz herzlich für
das großartige FerienpassProgramm 2014 bedanken .
Es war wieder ein kunterbuntes und tolles Angebot.
Auch bin ich sicher , das aus einigen "SchupperKursen" , der Grundstein für ein tolles Hobby gelegt worden ist .
Wir finden es ganz wunderbar , das es Menschen gibt , die sich so viel Mühe
für die Langeooger Kinder geben , und das zu einer Zeit , in der wir alle eigentlich keine "Zeit" haben.
Auch die fleißigen Spendensammlerinnen sind unbedingt dankend zu erwähnen .
Ein großes Dankeschön an all die Spender , die diesen Pass möglich machen .
DANKE AN ALLE LANGEOOGER , VEREINE und SERVICECLUBS

i.a Mama aber im Namen meiner Jungs

Gerhard Siebels aus Langeoog

wattfuehrerossi(at)hotmail.com

http://www.wattenerlebnis.de

Freitag, 22.08.14 08:41

Sehr geehrte Damen und Herren Gästebuchschreiber über das Thema Lärm im Ort.
Den Ballermann vergleich, der ist nun wohl sehr übertrieben. Und auch Kegelclubs sind hier so wenig vertreten, das die hier in der großen Menge nicht auffallen. Hier wird nicht aus Eimern getrunken und gegrölt und es liegen auch keine Betrunkenen an oder auf der Straße. Aber der Mensch übertreibt schon mal sehr gerne. Deshalb gibt es auch ja den schönen Spruch "aus einer Mücke einen Elefanten machen".
Allerdings zu dem manchmal etwas mehr Lärm im Ortskern muss ich den Gästen Recht geben. Das Dorffest haben wir seit 1980 anlässlich des 150 jährigen Bestehens Langeoogs als Nordseebad. Also sollte man es auch ruhig beibehalten. Und auch haben sicherlich die wenigsten gegen ab und an mal etwas Musik im Ortskern. Aber, wenn dann, so wie die Familie Dr. Berninghaus im Ortskern wohnt und in wenigen Tagen 3 oder 4 Abende mit Musikbeschallung, durch Elektronik verstärkt, über sich ergehen lassen muß, würde ich es als Urlauber mir auch überlegen, ob ich mich nicht anderweitig orientiere. Allerdings, Herr Brölsch hat recht, es gibt sehr viele Ecken auf unserer schönen Insel, wo man davon nichts mit bekommt.
Allerdings habe auch ich schon im vergangenen Jahr zu einigen gesagt, die Washhousecompanie ist sehr gut, auch ich höre sie gerne, aber, wie wäre es, wenn die Auftritte an verschiedenen Stellen im Ort statt finden? Dann würden immer nur wenige diese schöne "Störung" wahrnehmen. Vielleicht sollten die Veranstalter mal darüber nachdenken.



Reinhard Brölsch aus Lemgo

first_maxi(at)yahoo.com

http://haus-broelsch.de

Donnerstag, 21.08.14 22:26

Ballermann Langeoog??????
Liebe Familie Wagner, liebe Familie Möller, liebe Familie Dr. Börninghaus,
ich kann Sie beruhigen: Sie haben nicht die falsche Insel gewählt, nur vielleicht das falsche Quartier….
In der Hauptsaison müssen alle Geld verdienen – und das rund um die Uhr! Da gibt es im Dorf auch schon einmal etwas mehr Geräusche als außerhalb. Wobei ich nicht finde, dass zwei Tage Dörpfest wirklich so unerträglich sind. Und wenn es wirklich an normalen Tagen nach 22.00 Uhr vor Cafe Leiß noch laut war – da haben Sie Recht, das muss nicht sein!
Ansonsten war es schon zu meiner Jugendzeit so, dass die Amüsiermeile der Insel (damals Givtbude/Cafe Erholung – bei der Disko am Hauptbad weiß ich nicht mal mehr wie sie hieß - muss ich meine Kinder fragen..., später bis heute dann Düne 13/Strandhalle) immer weit außerhalb des Dorfkerns lag.
Langeoog hat in jeder Richtung ruhige Ecken. Sowohl unterkunftsmäßig, strandmäßig, und überhaupt…
Ich habe eher das Gefühl, dass einige Vermieter im Ortskern Probleme haben. Die sollten mal über ihr Marketingkonzept nachdenken. Die „zentrale Lage“ läßt sich auch ohne den Zusatz „ruhig“ vermarkten – und wenn ich mir im Internet einige „Verbraucherinformationen“ über mir bekannte Urlaubsquartiere (nicht nur auf Langeoog) anschaue, dann stellen sich bei mir sowieso die Zehennägel hoch…
Nehmen Sie mir es bitte nicht übel: Ich meine, dass die Insel einen sehr gelungenen Mix aus Event und Ruhe bietet. Wem das Event nicht passt, der ist dann vielleicht doch auf der falschen Insel.

Susanne Wagner aus 31714 Lauenhagen

s.i.wagner(at)web.de

Dienstag, 19.08.14 22:28

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits im August des vergangenen Jahres habe ich kritische Worte zum Lärmpegel, der auf der Insel fürs Leben herrscht, gefunden und als "Ballermann light" beschrieben. Offensichtlich erging es nun auch den Herren Dr.Berninghaus und Möller, einschließlich ihrer Familien ebenso und ich bin sicher, noch vielen anderen Menschen, die sich (noch) nicht zu Wort gemeldet haben. Das erholungsbedürftige und zahlungskräftige Publikum, das nach Langeoog reist, wird mehr und mehr zugunsten einer kleineren Minderheit, die sich nach "Feiern, Partymachen nebst alkoholischem Übermaß" sehnt, vertrieben, ja vergrault.Events aller Art sollen ihren Platz haben, aber nicht der Gefahr der Dauerbespaßung anheim fallen, will sagen, zu gegebener Zeit und noch viel mehr zu entsprechenden Zeiten, die der Nachtruhe nicht im Wege stehen. In den Monaten von April bis September ist im Ortskern an einen geruhsamen Nachtschlaf bei geöffnetem Fenster( was im Sommer durchaus üblich ist)nicht zu denken. Das Ornungsamt schreitet angesichts dieser Verhältnisse nur ein, wenn eine Anzeige erstattet wird. Dies gilt auch bei Nichteinhalten der Sperrzeiten und war die Information auf unsere freundliche Anfrage. Da ich ein äußerst friedliebender Mensch bin, habe ich darauf bis jetzt verzichtet, auch in der immer noch großen Hoffnung, dass ein Umdenken der Verantwortlichen auch ohne diese Maßnahme stattfinden kann. Der Verlockung kurz- und mittelfistiger finanzieller Gewinne sind schon viele, einst als Urlaubsparadiese gepriesenene Ferienorte erlegen. Die Konsequenzen für die Beteiligten kennen wir alle. Langeoog, die Insel fürs Leben, ist gerade dabei, sich dieser Verführung hinzugeben.

 

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