Leserbriefe

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Leserbriefe 11 bis 15 von 385
 
Gerhard Siebels aus Langeoog

wattfuehrerossi(at)hotmail.com

http://www.wattenerlebnis.de

Dienstag, 30.09.14 08:20

Hallo Reinhard Brölsch,
wo habe ich etwas von gesundheitsgefährdend geschrieben? Du mußt nicht über etwas schreiben, was garnicht das Thema war und ist. Es geht alleine darum, das bei uns auf Langeoog, seit der ehemalige "Dorfpolizist" Peter Labé nicht mehr da ist, generell keine Verordnungen, Verkehrsschilder und Gesetze mehr gelten.

Reinhard Brölsch aus Lemgo

http://haus-broelsch.de

Montag, 29.09.14 17:09

O Tempora, o Mores,

mag man rufen, ob der Hilferufe von den Inselbahnplattformen, lieber Gerhard Siebels. Bei allem Respekt - nimmt nicht allmählich die Rauchphobie in diesem Lande groteske Züge an?
Ich habe bewußt das Cicero-Zitat als Überschrift gewählt, wollte doch der Philosoph auf den Sittenverfall hinweisen, der dann letztendlich mit zum Untergang des Römischen Reiches führte. Und heute? Ist es nicht vielleicht so, dass genau das Gegenteil stattfindet? Das Freiheiten und Freizeitverhalten immer mehr Regularien unterliegen, weil eine "kompakte Majorität" sich daran reibt?
Bei allem Verständnis für den Nichtraucherschutz: Ich glaube nicht, dass von ein paar Zigaretten auf den Inselbahnplattformen eine echte Gesundheitsgefahr ausgeht.
Ich glaube auch nicht, dass man mit Verbotsschildern Verständnis für eine restriktive Regulierungswut schafft, geschweige denn einen wirklich von allen Teilen der Gesellschaft getragenen Konsens hinsichtlich des Konsums von Rauchwaren herstellt.
Daher, auch im Interesse des Brandschutzes und der Sauberkeit auf der Bahntrasse: Hängt die Rauchverbotsschilder ab und stattdessen Aschenbecher auf! Dann passiert auch nichts wirklich Schlimmes!
Ein seit 8 Jahren überzeugter Nichtraucher, der seinen Mitmenschen nichts mehr gönnt als die "Zigarette danach"!

Gerhard Siebels aus Langeoog

wattfuehrerossi(at)hotmail.com

http://www.wattenerlebnis.de

Sonntag, 28.09.14 15:18

Immer wenn ich zum Festland fahre oder auch wieder komme, wird auf den Plattformen der Inselbahn geraucht, obwohl da Verbotsplaketten angebracht sind. Und dieses Rauchverbot besteht schon seit etlichen Jahren und ist ein Beschluss des Rates der Inselgemeinde Langeoog. Weshalb wird da am Bahnhof über Lautsprecher nicht drauf hingewiesen. Überall in Zügen ist Rauchverbot und wird bei Zuwiderhandlungen mit einer Geldbuße geahndet, nur auf Langeoog kann man auch in der Inselbahn, wie überall, machen, was jeder will. Seit Peter Labé nicht mehr hier ist, ist Langeoog eine rechtsfreie Insel geworden. Leider. Hoffentlich weht mit der neuen Polizistin, die ja bald ihren Dienst antreten wird, ein richtig frischer Sturm für manchen. Allerdings sollte die Inselgemeinde sich auch tunlichst zurück halten, indem sie zu Recht von der Polizei kassierte Bußgelder, nicht wieder an protestierende Gäste zurück gibt.

Reinhard Brölsch aus Lemgo

http://haus-broelsch.de

Dienstag, 23.09.14 09:44

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge....

...habe ich ihre Nachricht gelesen, dass es jetzt "Ernst" wird mit dem Abriss der beiden "Jugendhäuser" auf dem Meedland-Gelände.

Diese Gebäude - damals hießen sie Jungschar-Häuser - waren 1951 die ersten festen Bauten, die mein Vater als Bremer Landesjugendpfarrer und damit verantwortlicher Bauherrenvertreter auf der Insel errichten ließ. Er legte damit den Grundstein für eine kontinuierliche Jugend- und Ferienarbeit der Bremischen Evangelischen Kirche auf Langeoog - und das damals durchaus nicht unangefeindet bei einigen "Inselgranden", die partout keine Jugendgruppen auf der Insel haben wollten. Ein mitten auf dem Meedland-Gelände liegendes Areal, nicht im Besitz der Kirche, konnte erst Jahre nach dem Tod des Eigentümers, und auch dann nur über Mittelsmänner erworben werden, weil es testamentarische Verfügungen gab, die den Verkauf des Grundstücks an die Kirche verboten....

Ein weinendes Auge, weil hier ein Stück Kindheitserinnerung (ich bin Jahrgang 1954 und habe die ersten 6 Jahre meines Lebens praktisch jeden Sommer auf der Insel verbracht) verschwindet und weil damit auch ein in dieser Zeit in Stein gesetztes Gemeinschaftsprinzip (Schlafsäle für 30 Leute statt Einzelzimmer, Gemeinschaftserleben statt Individueller Urlaubsgestaltung) zu Grabe getragen wird.

Wer sich für das damalige "Ferienerlebnis" interessiert: Es existiert aus dieser Zeit ein kurzer "Spiel"-Film, den ein Kollege meines Vaters aus der DDR, Pastor H. Waldmann, gedreht hat, und der vom ehemaligen Meedland-Leiter, Herrn Helmut Junk sehr liebevoll restauriert und mit einfühlsamer Musik hinterlegt wurde. Soweit ich weiss, ist dieser Film als VHS-Kopie in Haus Meedland erhältlich.

Ein lachendes Auge, weil hier Entwicklung stattfindet und Kontinuität gewahrt wird, wie sie in der heutigen Zeit und unter den heutigen wirtschafltichen Rahmenbedingungen gerade im kirchlichen Bereich selten zu finden ist.
Ich wünsche den Bremern, meiner Geburtsstadt, alles Gute und viel Erfolg und vor allen viel Augenmaß bei der Weiterentwicklung des Modells "Haus MeedlaNd"!

Holger Wissmann aus Langeoog

murphyoog(at)gmx.de

Freitag, 19.09.14 21:19

Es ist ja sehr erfreulich zu lesen, dass wieder
eine zweite Einkaufsmöglichkeit im Friesengut enstehen soll mit Wohnraum für die Mitarbeiter.
Hoffe nur dass die Angestellten dass entsprechende
Gehalt bekommen, um sich diese auch leisten zu können.

Holger Wissmann

 

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