Leserbriefe

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Leserbriefe 11 bis 15 von 363
 
S. Streubel-Männicke

Freitag, 01.08.14 13:53

Der Tagesordnungspunkt Nr.: 7 auf der Ratsitzung am Dienstag, 05.08.2014 lautet: Fortführung des Interessenbekundungsverfahrens Haus der Insel

Zum allgemeinen Verständnis habe ich den Text zum Interessenbekundungsverfahrens Haus der Insel eingefügt, der von dem damaligen Bürgermeister Hans Janssen veröffentlicht wurde.
Für eine objektive Berurteilung müssten es Antworten zu vielen Fragen geben, hier ein paar:
Wer war damals stimmberechtigtes Mitglied im Rat? Was wurde damals vereinbart, welche Verträge gibt es dazu? Was hat sich seitdem an der Situation verändert? Sind damalige Entscheidungen rückgängig zu machen? Gibt es heute konkrete Lösungsvorschläge? Wurden diese in den Rat eingebracht? Wurden Sie abelehnt und wenn von wem? Ist es in Langeoog tatsächlich möglich, dass eine Person alleine entscheidet und es keiner Mehrheit bedarf?
Hier der damals veröffentlichte Text:
"Das Interessenbekundungsverfahren soll auf die Investition in die Modernisierung, Sanierung, Erweiterung bzw. den Um-/Neubau von „Kur- und Wellness-Center“ und „Haus der Insel“ aufmerksam machen und Auskunft geben auf die Frage, ob und inwieweit private Unternehmen zur Investition bereit sind und den Betrieb der bisher öffentlichen Einrichtung „Kur- und Wellness-Center“ und „Haus der Insel“ auch unter wirtschaftlichen Bedingungen ebenso gut oder besser als die Kurverwaltung der Inselgemeinde Langeoog gewährleisten können.
Es handelt sich hierbei um eine Form der Marktanalyse, nicht um ein förmliches Vergabeverfahren. Im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens eingereichte Angebote sind nicht bindend. Es besteht keine Verpflichtung, eingereichte Angebote tatsächlich zu beauftragen. Aus dem Vergleich resultiert dann eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise.
Das heutige Kurzentrum der Insel wurde Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts geplant und gebaut. Die Einrichtungen entsprechen heute nicht mehr in vollem Maße den Anforderungen an eine moderne touristische Infrastruktur, weder in der Nutzung noch in energetischer Hinsicht. Der öffentlichen Hand fehlen die Mittel und Möglichkeiten zum gegenwärtigen Zeitpunkt entsprechende Entwicklungssprünge vorzunehmen.
Nach Sichtung der ausgehändigten Unterlagen steht die Verwaltung jedem Bewerber zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung. Ziel dieser Gespräche ist es einerseits dem möglichen Bewerber frühzeitig mit den inselspezifischen Gegebenheiten bekannt zu machen, andererseits alle sich bereits im Vorfeld ergebenen Fragen zu erörtern und möglichst eine Antwort darauf zu geben. Sollte nach den Gesprächen weiteres Interesse bestehen, so ist dies schriftlich zu bekunden. Weitere Unterlagen wie Bestandszeichnungen, Bebauungspläne usw. können den Interessenten zur Verfügung gestellt werden. Die Entscheidung über die Realisierung dieses Projektes oder Teile davon trifft die Inselgemeinde Langeoog. Alle Gespräche und Verhandlungen mit den Bewerbern stehen unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung durch den Rat der Inselgemeinde Langeoog.
Für Informationen bzw. persönliche Gespräche wenden Sie sich bitte an:

Bürgermeister Hans Janssen
Allgemeiner Vertreter Hans-Georg Sjuts
Tel.: 04972 / 693-110 (Sekretariat)
Fax: 04972 / 693-116
E-Mail: hleiss@langeoog.de"

Vanessa Schmidt aus Langeoog

vsloog(at)gmx.de

Donnerstag, 31.07.14 22:54

Halli hallo liebe Langeooger , Gäste und Freunde ... Es gibt eine FacebookAktion die sich um den Verkauf des HDIs dreht ... Die Veranstaltung heißt " Flagge zeigen für Langeoog " und läuft noch bis Dienstag den 5.8.2014 , denn am Dienstag wird in einer öffentl. Ratssitzung über die weitere Vorgehensweise bezüglich des Verkaufs des Haus der Insel an Investoren beraten .. Sollten Sie liebe Langeooger , Gäste und Freunde sich in den nächsten Tagen über weiße Bettlaken , Handtücher oder Ähnliches in Fenstern , auf Wäscheleinen oder in Vorgärten wundern , bezieht sich dieses auf die Aktion " Flagge zeigen für Langeoog " und symbolisiert den friedlichen Widerstand gegen weitere Verkäufe von Liegenschaften und Grossinvestoren .. sollten Sie liebe Langeooger , Gäste und Freunde diese Aktion gut finden und unterstützen wollen : BITTE HÄNGEN SIE ETWAS WEIßES INS FENSTER ODER SICHTBAR AN EINEN ORT IHRER WAHL .. vielen Dank

Reinhard Brölsch aus Lemgo

reini1804(at)yahoo.com

http://www.haus-broelsch.de

Mittwoch, 23.07.14 19:48

Liebe Frau Berens,

auch wenn ich einige Ihrer Kritikpunkte (z. B. horrende Fahrradtransportpreise bei der Inselschiffahrt) nachvollziehen kann, so ganz ist dieser "Rundumschlag" nicht verständlich.

Zum einen: Sie sind gesundheitlich bedingt auf ein Fahrrad angewiesen. Haben Sie hierzu eine ärztliche Bestätigung? Haben Sie die bei der Überfahrt vorgelegt oder eventuell auch ohne Bescheinigung mit einem der Mitarbeiter geredet? Ich bin sicher, die Schiffahrt hätte Ihr Transportmittel umsonst mitgenommen - wie sie es z. B. mit Rollstühlen, Scootern etc. macht.

Wie oder wo wollen Sie auf dem Festland für den Fahrradmietpreis von 14 Tagen (im Allgemeinen ca. 60,00 Euro) ein neues Qualitätsfahrrad bekommen?

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Leihfahrrades auf der Insel ist deutlich unter 5 Jahren angesiedelt - und ich bin ehrlich froh, daß es auf Lengeoog nicht nur einen, sondern mindestens ein Dutzend Verleiher gibt, die aber auch alle leben wollen.

E-Karren stören? Die Alternative sind Pferdefuhrwerke. Die stören zwar weniger und sind auch irgendwie romatischer, aber ist Ihnen klar, welcher finanzielle Aufwand nötig ist, um die auf der Insel notwendige Transportlogistik nur mit Pferden zu bewältigen? Sind Sie bereit, dies (zusätzlich) zu bezahlen?

Ein paar Flieger machen Lärm und Kerosingeruch? Der Langeooger Flugplatz (von "Hafen" wollen wir bei dieser Verkehrslandepiste mal nicht reden) ist im Südosten der Insel angesiedelt - und liegt an 300 von 365 Tagen auf der Leeseite. Es gab und gibt ein paar Tage, an denen es Lärm und vielleicht auch etwas Geruchsbelästigung in Richtung Dorf geben kann - aber, ist das gleich ein Grund, ein für die Insel wichtiges Verkehrsmittel in Grund und Boden zu reden?

Die Fallschirmspringer waren unterwegs? Herr Kremer, korrigieren sie mich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass von Langeoog wesentlich mehr als vier oder fünf Starts und Landungen der Absprungsmaschine durchgeführt wurden. Da jetzt bei dem zugegebenermaßen hohen Unterhaltungswert der Veranstaltung von "Belästigung" zu reden, erscheint mir doch etwas sehr harsch....

Nichts für ungut - aber diese Form von Kritik ist nicht sehr zielführend.

Ein etwas irrierter Inselfreund

claudia berens aus Köln

rolliois(at)hotmail.de

Montag, 21.07.14 20:19

moin, moin,
mein wochenende war wettermäßig sehr schön. auf anraten reiste ich mit meinem fahrrad am samstag an, um für mich (behindert ms) eine urlaubsbleibe zu finden. autofrei, lärmfrei, gutes essen, alles andere als stimmig. samstagnachmittag fluglärm und kerosingestank, wie wollen sie das weiter vertreten? autofrei, e-karren, fahrradpreise olalahaha, um die heimischen fahrradvermieter zu schützen horrende vermietpreise, nach 14 tagen urlaub kann man ein neues fahrrad auf dem festland kaufen. bei den schifftransportpreisen für jemanden wie mich der sich fast nur noch per fahrrad fortbewegen kann einfach ein unmöglicher zustand. autofrei und fluglärm wie verträgt sich das? nichts gegen rettungs-versorgungsflüge aber der flughafen war voll. fallschirmfliegen war angesagt.

Brigitte Dix

Sonntag, 20.07.14 11:00

Ich freue mich, dass Ihre "Schweigezeit" vorbei ist, Herr Noltus.

 

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