Leserbriefe

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Leserbriefe 11 bis 15 von 370
 
Jan Möller aus Schenklengsfeld

j-moeller(at)gmx.de

Dienstag, 19.08.14 08:56

Sehr geehrte Damen und Herren,
als langjähriger Nordseeinsel-Urlauber war ich dieses Jahr zum Ersten Mal mit meiner Familie auf Langeoog.
Die Insel wurde uns von Bekannten mit kleinen Kindern empfohlen, da es für Kinder viele gute Beschäftigungsmöglichkeiten gibt und für uns Eltern am Abend die nötige Ruhe.
Leider konnten diese Erwartungen nur zum Teil erfüllt werden.
Die Unterhaltungsmöglichkeiten für die Kleinen sind sehr vielfältig und gut (Spielplätze, Spielhaus...)
Jedoch mit der abendlichen Ruhe war es nicht allzuweit.
Wir hatten eine Ferienwohnung im Ortskern, diese wurde von diversen Veranstaltungen "beschallt" (Dorffest etc.)
Generell will ich kein "Spielverderber" sein, was solche Veranstaltungen angeht, jedoch wäre es zu überdenken, wenn die Inselverwaltung mit Ruhe und Erholung wirbt zu überdenken, ob man nicht den Slogan auf "Party, Party, Party" umstellen sollte.
Die Kinder fanden leider in den latstarken Nächten keinen Schlaf, leider wir auch nicht. Die Tage nach diesen Nächten waren auch alles andere als erholsam.

Alles in allem würde ich mir wünschen, für Veranstaltungen dieser Art eine vernünftige Sperrstunde zu verhängen und diese dann auch einzuhalten.

Grenzwertig ist derzeit auch das Fahrradaufkommen in der "Fussgängerzone".

Über eine zeitnahe Rückmeldung würde ich mich freuen, damit ich für das nächste Jahr meinen Urlaub frühzeitig planen kann. Denn an die Nordsee geht es bestimmt, jedoch nach Langeoog nur, wenn es dort wirklich "Ruhe und Erhohlung" für die GANZE Familie gibt !

Holger Dr. Berninghaus aus Kassel

Sonntag, 17.08.14 15:56

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bürgermeister Garrels,

wie bei unseren vorigen Aufenthalten haben wir auch in diesem Sommer wieder für zwei Wochen eine Unterkunft in der Barkhausenstraße bezogen. In diesem Jahr erreichte der Lärm durch elektronisch verstärkte Unterhaltungsmusik am Abend bzw. in der Nacht jedoch ein unserer Ansicht nach nicht mehr angemessenes Maß. Nicht nur das Dorffest schlug mit Disko in voller Lautstärke bis 2 Uhr nachts zu, sondern auch die Livemusik mit Verstärker auf der ungefähren Höhe des Café Leiß beschallte den gesamten Dorfkern zusätzlich auch unter der Woche an zwei Tagen unseres diesjährigen Aufenthalts. Die Kinder fanden nicht in den Schlaf und das durch die Darbietungen offenbar erwartete Ballermann-Feeling (bzw. der durch ein solches Feeling zur erwartende Getränkeumsatz) wollte sich bei uns Erwachsenen einfach nicht einstellen. Angesichts der (noch) vorhandenen zahlreichen Unterkünfte im Dorfkern bzw. im sog. Kurviertel dürften wir nicht die einzigen Betroffenen gewesen sein und mit unserer Einschätzung nicht allein stehen. Die offenbar ohne jegliche Lärmbeschränkung bewilligte Sperrzeitverkürzung des Dorffestes am Samstag bis 2 Uhr nachts und die zusätzlichen Darbietungen unter der Woche entsprechen unserer Ansicht nach nicht dem Urlaubsflair, für das wir die Insel kennen und schätzen gelernt haben und für das auch die Kurverwaltung laut Werbecontent immer noch einsteht. Soll sich die Insel fürs Leben zu einer Insel für Partykids und Kegelclubs entwickeln? Einmalige Anlässe wie das Dorffest mögen ja OK sein, aber bitte in angemessenem Rahmen. Der Rest dürfte den Vorstellungen eines durchschnittlichen Urlaubs- bzw. Kurgastes nicht entsprechen.

Marianne Zalmann aus Essen

Donnerstag, 14.08.14 08:24

Mir gefällt das auch mit den Austernfischerfüßen! Im Kleinen liegt in Wirklichkeit das Große.
Danke für diesen Beitrag.

Reinhard^ Brölsch aus Lemgo

reini1804(at)yahoo.com

http://www.haus-broelsch.de

Montag, 11.08.14 21:11

Ayurveda für Austernfischer-Füße?

Schön, dass es trotz Saisonstress noch Inselmenschen gibt, die diese kleinen Highlights bemerken und darüber berichten.....

Boris Staschko aus Langeoog

boris.staschko(at)hotmail.com

Donnerstag, 07.08.14 09:42

Muss erst was passieren?

Reicht das nicht schon? Ist da nicht was passiert? Eine Mutter mit Kind wartet auf Hilfe und das Warten wird zur zusätzlich belastenden Zumutung, weil die Hilfe stecken bleibt? Auf Langeoog herrscht in Punkto Fahrrad regelrechte "Anarchie". Die Tatsache der Autofreiheit scheint für die meisten Gäste gleichzeitig ein Freibrief zu beinhalten, jegliche am Festland geltenden Verkehrsregeln im Kopf auszublenden. Frei nach dem Motto: "Da fahren keine Autos, da kann ich machen, was ich will oder die Kinder können ruhig fahren, wie sie wollen. Handeln ist hier dringend gefragt, bevor "Schlimmeres" passiert. Einsicht und Rücksichtnahme kann man heutzutage nicht mehr erwarten. Auch eine deutliche Ausweitung der Parkmöglichkeiten, wie an Gerk sin Spoor, oder anderen Übergängen geschehen, scheinen ja , wie sich das zeigt, nicht den gewünschten erfolg zu bringen. Für die meisten scheint der Weg einfach zu weit vom Dünenfriedhof an den Strand zu laufen...ich bin jetzt hier und will da vorne parken. Das es keine rechtliche Grundlage gibt die Fahrräder dort zu entfernen, wage ich zu bezweifeln. Am Bahnhof scheint es sie ja zu geben, dort stellte ich morgens um 7.00 Uhr mein Fahrrad ab und als ich Mittags vom Festland zurück kam, hatte ich eine Banderole am Rad, daß dieses entfernt werden würde. Da geht es? Verkehrte Welt..... Ein Blick nach Spiekeroog oder Baltrum macht langsam neidisch.....

 

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