Leserbriefe

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Langeoog für alle! Und so soll es auch bleiben.

Nein, lieber Joachim aus Lemgo. Langeoog wird niemals so werden wie Sylt. Sicherlich, es hat in den letzten Jahren viele Veränderungen auf Langeoog gegeben, vor allen Dingen bei den Beherbergungsbetrieben. Es sind neue und komfortablere Häuser und Hotels entstanden. Aber das ist der Trend, den man nicht verschlafen hat. Langeoog, wie wir es aus den 60er und 70er Jahren kennen gibt es nicht mehr. Wir leben nicht mehr in der Zeit von Feinkost-Eckard und Hotel Upstaltboom. Das ist in vielen Teilen auch gut so.
Billig war es früher und heute auf Langeoog auch leider nie! Aber jeder, der hier urlaubte, wußte das und akzeptierte das. Eine Insel für Menschen, die mit dem Cent rechnen müssen, war und ist auch Langeoog wie andere Inseln in der Nordsee auch nicht! Aber wer das nicht zahlen kann oder will, muss leider außen vorbleiben und sich die Nordtour auf NDR 3 ansehen. So ist das leider. Denn auch auf Langeoog wird knallhart wirtschaftlich kalkuliert.
Es gibt aber weiterhin noch tolle Ferienwohnungen zum angemessen Preis, schöne Pensionen und ausreichend Hotels, bei denen die Auswahl preis- und auch komfortmäßig für jeden Bedarf vorhanden ist. Durch den Bau des neuen Hotels wird sicherlich nicht die \"....die bessere Gesellschaft, mit mehr Geld und Schickeria.....\" angezogen sondern der Urlauber, der für sein Geld, das leider immer weniger wert wird, etwas Besonderes erwarten kann. Es ist schließlich sein wohlverdienter Urlaub.
Denn wer dinnieren will geht zu Kolb, wer essen will geht ins Windlicht. Wer übernachten will, geht geht zu Flörke und wer residieren will geht zu Kolb. Wer stilvoll Fisch essen will geht ins Mittenmang und wer es etwas einfacher möchte, der geht zu Klette.
Für jeden Anspruch ist gesorgt und das wird auch immer so bleiben. Genauso wird Langeoog immer eine Insel für \"Alle\" bleiben. Gleichgesinnte werden sich auch weiterhin suchen und sicherlich auch finden. Man muss sich immer im klaren sein, auf welcher Sprosse einer Leiter man steht. Wie sagte meine Oma mal so treffend: \"Ja, Junge, hättest du in der Schule besser aufgepasst, hättest du dir auch ein Flugzeug leisten können und Golf spielen können.\"
Übrigens noch was zur Kurmittelabgabe. Langeoog steht mit einigen wenigen anderen Orten an der Spitze der deutschen Kurtaxenabgaben von 3.50 €. Auf Sylt ist das Kurkonzert in Westerland übrigens kostenlos mit der gezahlten Kurtaxe genießen. :-))

Harald Kunz, Oldenburg, 25.2.2017


Kurtaxe

Moin. Wenn man nach der Höhe der \"Kurtaxe\" geht, hat Langeoog Sylt schon lange überholt. Der Höchstbetrag für einen Erwachsenen liegt auf Sylt bei 3,30 € und auf Langeoog bei 3,50 €.

Harald Kunz, Oldenburg, 24.2.2017


Kommentar

Das stimmt zwar, Aber man muss immer vergleichen, was darin enthalten ist. Langeoog bietet freien Eintritt ins Erlebnisbad. Man würde auch bei zwei Autos nicht einfach nach dem Preis vergleichen, sondern Ausstattung und Qualität bewerten....


Hotel mit Meeresblick als Zukunft?

Liebe Inselgemeinde,
ich habe mich etwas erschrocken als ich las, das der Kurpad u.a. wegen des Baus eines Hotels mit Meerblick begonnen hat. Die Spöölstuv musste ja auch weichen und ich habe ein wenig die Befürchtung das der Bau des Hotels für ein bestimmtes Puplikum gedacht ist. Sprich: Die bessere Gesellschaft, mit mehr Geld und Schickeria. Es wäre schade wenn dadurch der Eindruck entsteht das man auf Sylt wäre. Langeoog ist attraktiv, familienfreundlich und aus meiner Sicht eine Insel für den eher kleinen Geldbeutel. Ich habe schon immer auf Langeoog Urlaub gemacht und hoffe das die Insel auch weiterhin den Eindruck erwecken wird, das alle Gesellschaftsschichten willkommen sind und nicht nur diejenigen die aus besseren Kreisen kommen.
Viele Grüße aus Lemgo
Joachim Steinhagen

Joachim, Lemgo, 22.2.2017


Europa mit dem Fahrrad "erfahren"

Sehr geehrter Herr Kremer,
Mit Freude habe ich Ihren Artikel vom 24.6.2016 im Internet gelesen und ihn Freunden und Bekannte gleich weiter empfohlen. Ich habe mich auf "Ihrer" Insel und Baltrum sehr wohl gefühlt. Am 21.7. 2016 beendete ich mein Radtour von Wiesbaden nach Kopenhagen nach 2816 km gesund und ohne Plattfuß. Die Rückfahrt erfolgte mit der Eisenbahn.
Für 2017 ist eine Fahrt von Wiesbaden über Danzig -Riga - Tallinn nach St. Petersburg geplant, und zwar unter dem Titel "Auf den Spuren des Bernstein".
Ich hoffe, dass Europa unter den augenblicklichen weltpolitischen Bedingungen enger zusammenwachsen und in nicht allzu ferner Zukunft als eine vielfältige Einheit auftreten kann.
Mit herzlichen Grüßen
Heinz Pantring

Dr. Heinz Pantring, 65195 Wiesbaden, 28.1.2017


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Mit herzlichen Inselgruß
Langeoog News

Klaus Kremer, Langeoog, 19.1.2017


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Von: Karl Schnüll aus Waterloo, Ontario

Mail: karl.ulla(at)rogers.com

Dienstag, 20.09.16 18:13

Schlick up Strand
Ich las mit Interesse die Leserbriefe bezüglich Schlick am Strand. Als alter Langeooger, ich wurde 1929 auf Langenoog geboren, kommen da Erinnerungen wach aus meiner Jugendzeit. Als junge Burschen, so um 1938/39 rum , verbrachten wir im Sommer viel Zeit am Strand. Eines Tages entdeckten wir in der Nähe von Flinthörn bei tiefer Ebbe, und vielleicht nach einer hohen Flut die einigen Sand weggespühlt hatte, eine grössere Schlickbank am Strand die sich ins tiefere Wasser fortsetzte. Die Schlickbank war fest und lehmartig und voller Vertiefungen als ob Kühe darauf gewandert hätten.Zu unsere grossen Freude fanden wir in den Löchern, in dem unter Wasser gelegenen Teil, Taschenkrebse die sich dort versteckt hatten. Wir fanden sie mit den Füssen und tauchten um sie vorsichtig heraus zu ziehen.
Es gab also immer schon Schlickbänke wie diese, die wir vor beinahe 80 Jahren fanden. (Oder reden wir hier von einer anderen Sorte Schlick?)
Diese Schlickbänke bringen auch wieder die Frage auf, wie sind die Inseln entstanden? Aus den dem Festland vorgelagerten Sandbänken? Oder waren sie einmal ein Teil des Festlands? Wer weiss?

Moin Moin ut Kanada
Karl Schnüll

Von: Gerhard Siebels aus Langeoog

Mail: wattfuehrerossi(at)hotmail.com

Mittwoch, 14.09.16 13:10

Moin Herr Kremer,
Sie meinen, mit einmal Flugzeug überfliegen beweisen zu können, das die Sandentnahme in der Accumer Ee nicht mit der Verschlickung in dem Priel zu tun hat.
Seltsam ist allerdings, das, wie ich schon schrieb, Mitte der 90er Jahre nach der Strandaufspülung sich eine dicke Schlickschicht vor der kath. Kirche abgelagert hat und nach der letzten Strandaufspülung sich der Schlick vorm Hauptbad abgelagert hat. Sicher wäre der meiste Schlick durch den Priel geflossen, wenn der zur Ostseite hin geöffnet wäre. Dem ist und war auch nicht so.
Ich möchte Ihnen mal 2 Beispiele nennen, das manchmal die Praktiker mindestens genau so viel wissen, als die Theoretiker. Vor ca. 30 Jahren habe ich mal in der Bürgerfragestunde den Vorschlag gemacht, man solle den Gästen das Burgen bauen nicht verbieten, aber sie bitten, es nach Möglichkeit zu unterlassen, da dadurch der Sand immer wieder aufgelockert wird und somit leichter durch Wind etc. abgetragen werden kann. Worauf hin die Gemeinde das an das heutige NLWKN nach Norden gegeben hat. Irgendwann kam von da, es wäre nicht andem. Viele Jahre später wurde dann geschrieben, es hätte doch Auswirkungen.
1995 ist ein Segelboot aus Westaccumersiel mit 4 Insassen gekentert. Die 1. Leiche wurde ein oder 2 Tage später treibend in der Otzumer Balje gefunden. 2 weiter später noch weiter östlich in der Nordsee. Die studierten behaupteten, das Segelboot wäre in der Accumer Ee gekentert. Hein Leiß, Kapitän und langjähriger Vormann u. a. auf dem Kreuzer Hans Lüken, widersprach dem sofort, denn wäre das Segelboot in der Accumer Ee gekentert, wären die Leute in Höhe des Pirolatals oder großen Sloop angetrieben. Er sagte auch, die sind ca. an der Schifffahrtslinie gekentert, womit er Recht hatte. Später wurde das Segelschiff ca. 15 km. ca. nördlich der Strandhalle in ca. 20 Meter Wassertiefe geortet.
Sie sollten eventuell mal 3 Monate lang jeden Tag unbedenklichen Farbstoff vorm Hafen ins Wasser gießen und ich garantiere Ihnen, das bei bestimmten oder unbestimmten Wind- und Strömungsverhältnissen auch Schlicksegmente aus dem Watt in diesen Priel fließen und das sich die Strömungsverhältnisse ganz logisch durch Sandentnahme in der Accumer Ee verändern.
Zum Schluss noch eines, meine Tante wohnt seit Ende der 40 Jahre auf Langeoog und die hat vorher nie gehört oder gesehen, das irgendwo Schick am Strand war. Sicher, mal ein wenig, aber nicht annähernd so viel, wie in den letzten Jahren.
Und auch ich gehe seit 1953 hier zum Strand und ahbe es vor Mitte der 90er Jahre nie erlebt.

Kommentar:

Moin,
natürlich haben Sie Recht, der Schlick kommt aus dem Watt, ich hatte nur geschrieben, dass er kaum etwas mit der Sandentnahme in der Accumer Ee zu tun hat. Diese lagen ein ganzes Stück nördlich des westlichen Prielzugangs und hier wurde in einem Bereich Sand entnommen, in dem es keinen Schlick gibt. Allerdings verändern die Entnahmen natürlich die Topografie der Accumer Ee, aber das tut sie ohnehin durch die enormen Strömungen stetig. Es gab auch früher Schlick, allerdings sehr wenig und nur sehr vorübergehend, in diesem Jahr ist es so viel geworden, weil der Priel schon ungewöhnlich lange vor dem Strand liegt und das hängt mit der Größe und Höhe der Sandbank zusammen, die sich kaum bewegt...
Herzliche Grüße
Klaus Kremer

Von: Gerhard Siebels aus Langeoog

Mail: wattfuehrerossi(at)hotmail.com

Dienstag, 06.09.16 00:30

Immer wieder Gäste im Schlick am Strand.
Ich wohne seit 1958 mit 1. Wohnsitz auf Langeoog und ich kann mich nicht entsinnen, dass früher mal Schlick im Priel war. Das 1. Mal war es 1996/97, als der Hauptstrand aufgespült worden war und man eine Sandbank in der Accumer Ee dafür mit einem Saugbagger abgesaugt wurde. Es lagerte sich eine Schlickschicht in Höhe der katholischen Kirche in dem Priel ab. Anstatt aus dem Fehler zu lernen, wurde nun vor ein paar Jahren wieder Sand aus der Accumer Ee für die Strandaufspülung abgesaugt. Und, was kommen mußte, kam. Seitdem haben wir diese riesige Schlickfläche im Priel, weil beide Male durch die Sandentnahme die Strömung aus dem Wattenmeer bei Ebbe verändert wurde und somit Schlickpartikel an der Flinthörnseite in den Priel treiben und da der Priel auf der Ostseite zu ist, lagern sich diese Partikel ab. Mit jeder Ebbe mehr. Man könnte den Schlick eventuell aus dem Priel bekommen, wenn man den an der Ostseite vertiefen würde, weil dann mehr Wasser von der Westseite her durchfließen kann. Wie vor einiger Zeit zu lesen, haben wieder Messungen in der Accumer Ee statt gefunden und es ist voraus zu sehen, das auch bei der nächsten Aufspülung am Strand vor dem Pirolatal, je nachdem, wo genau der Sand weg genommen wird, noch mehr Schlick in den Priel fließt. Früher hat man den Sand zur Strandaufspülung auch schon mal in Höhe des großen Sloops draußen mit einem Saugbagger weg genommen. Es hatte meines Wissens keine negativen Auswirkungen in Form von Schlick für Langeoog. Vielleicht sollten die "Experten" erst einmal alte Langeooger fragen, oder solche, die sich auch damit beschäftigen. Aber die haben ja nicht studiert, also keine Ahnung von solchen Dingen.

Von: Hermann Voss aus Langeoog

Mail: vosslangeoog(at)t-online.de

Montag, 05.09.16 15:53

Langeoog News v. 03. Sept. 2016
"Inselrat unterstützt Bliev hier"
Ich freue mich, demnächst Rathsherrn und Ratsdamen begrüßen zu können, die mich unterstützen bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Fahrer für das Bliev hier ..... und sage jetzt schon Danke.

Gruß Hermann F. Voss

Kommentar:

Im Artikel steht "... warb für mehr Engagement von Mitgliedern des Rates im Vorstand der Bürgerhilfe."

Dabei geht es darum, dass in den letzten Jahren die Bereitschaft von Ratsmitgliedern, im Vorstand mitzuarbeiten, von einigen Parteien sehr gering war. Lediglich Uwe Garrels, Jan Martin Janssen, sowie zeitweise Dirk Bohlen und Joke Pouliart hatten mitgewirkt, obwohl die Satzung der Bürgerhilfe vorsieht, dass mehrere Mitglieder des Rates aus allen Parteien im Vorstand aktiv sein sollten...

Von: Klaus Müller

Samstag, 03.09.16 15:41

Moin Herr Ritter. Also ich hätte nichts dagegen.