Langeoog News Nachrichten-Übersicht

Der Regen kommt zurück

Das Wetter war am Wochenende, bis auf die Schneefälle am Samstagvormittag recht freundlich. Doch damit ist es pünktlich zum Wochenbeginn vorbei. Heute dominieren am Himmel wieder die Wolken aus denen es immer wieder den ein oder anderen Regenschauer geben wird. Besonders am Vormittag ist die Chance auf einen Regenschauer besonders hoch. Zum Abend hin kann sich die Bewölkung schon mal auflockern. Die Temperaturen steigen bis maximal 6°C und es wird eine frische Brise zunächst aus Südwest, dann später aus nordwestlichen Richtungen. Am Dienstag macht das Regenwetter ein wenig Pause, bevor es zum Mittwoch dann stürmisch und regnerisch weiter geht.

Watt ... für alle am Dienstag

Erleben Sie die Pflanzen- und Tierwelt des Wattenmeeres und lassen Sie sich verzaubern von der unbeschreiblichen Schönheit der Landschaft und dem Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer.
Sie lernen Würmer, Krebse, Muscheln und Vögel kennen und erfreuen sich an den Bewegungsspielen, die Ihnen die Gewohnheiten der Tiere deutlich machen.
Sie riechen, schmecken und fühlen ganz bestimmt Watt. Warme Kleidung und Gummistiefel sind zu empfehlen. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Deichschart/Seedeich Diese Veranstaltung kostet 8,00 € pro Person und es ist eine Voranmeldung erforderlich. Informationen erhalten Sie am Serviceschalter im Rathaus oder unter www.langeoog.de.

Das Hausmädchen und die Klinken

Wenn Frau 30 wird, und sich keiner fand, der den Schritt wagte, die Frau zu ehelichen ist es in den letzten Jahren Brauch geworden, das Klinken geputzt werden. So musste auch Sara Börgmann am vergangenen Samstag diesen Brauch über sich ergehen lassen. Von Nichts ahnende wurde Sara zuhause von Freunden und Bekannten überrascht und durfte sich als Hausmädchen anziehen. So verkleidet wurde sie in einen Bollerwagen gesetzt und mit einem kleinen Umzug zum Rathaus gebracht, wo auch schon die Tür mit den Klinken wartete. Um es Ihr nicht so einfach zu gestalten, wurden noch kleine Änderungen an der Bewegungsfreiheit vorgenommen, so dass das Klinkenputzen nicht zu einfach war. So putzte Sara frohen Mutes die Klinken, bis sie endlich von einem ganz jungen ledigen Mann per Kuss befreit wurde. Der Brauch des Klinkenputzens ist eine Abwandlung des seit 1890 bestehenden Brauches aus Bremen, der ledige unverheiratete Männer die Domtreppen fegen ließ als sogenannte „Hänselstrafe“. In den letzten 30 Jahren hat sich der Brauch von Bremen aus in andere Gegenden ausgebreitet.

Der Winter war auf Langeoog – für ein paar Stunden

Der Samstagmorgen machte aus Langeoog ein Winterwunderland. Schnee wohin man auch blickte. Das war besonders für die Kinder ein Erlebnis. Endlich konnten die bereits schon als Fehlkauf von den Eltern abgestempelten Schneehosen ausgepackt werden und es wurde eifrig im Schnee getobt, Schneemänner gebaut oder Schlitten gefahren. Leider hielt die weiße Pracht nur ein paar Stunden, denn bereits zum Mittag begann es durch die schnell in die Höhe geschossenen Temperaturen wieder zu tauen, und am Abend war das meiste schon wieder verschwunden.

Lili Marleen und Lale Andersen in Waldkraiburg

Am Donnerstag, 19.Januar, um 20 Uhr ist im Haus der Kultur im kleinen Saal in Waldkraiburg präsentiert Gilla Cremer ihr Programm "An allen Fronten: Lili Marleen & Lale Andersen". Ein Meisterwerk, das die Soldaten im Zweiten Weltkrieg auf beiden Seiten einte. Dazu dieses Lied, das Goebbels zunächst protegierte und dann verbieten ließ. Lili Marleen wirkte wie ein Wunder auf viele - das Orchester des Krieges verstummte für kurze Zeit, wenn Lale Andersen von ihr sang. Lili Marleen vereinte alle: Die Deutschen sowie die Alliierten. Ein Schlager, der in unzähligen Sprachen übersetzt wurde und auf allen Sendern der Welt sowohl in London wie auch in Berlin und vor allem an der Front gespielt wurde. Gilla Cremer und Gerd Bellmann - als eingespieltes Team der Produktion "So oder so - Hildegard Knef" bekannt - packen den Stoff mit großer Spiellust an und bringen ihn, gespickt mit vielen Liedern, auf die Bühne. Kartenvorverkauf im Haus der Kultur unter Telefon 08638/ 959312. Quelle Text: OVB-Online
Bild: www.gillacremer.de

Kolb-Gruppe macht sich Saisonklar

Die Wintermonate zwischen Neujahr und Ostern eignen sich für Renovierungs- und Umbaumaßnahmen wegen der überschaubaren Gästezahl auf der Insel besonders. Dies ist auch der Grund, warum nun auch in der Kolb-Gruppe kräftig der Pinsel und andere Geräte geschwungen werden. Im Restaurant Schiffchen wird die Wand durch eine neue Tapete mit Goldtönen verschönert. Gleichzeitig werden gegenüber im Kolb-Lifestyle 4 Juniorsuiten mit neuem Tapetendesign und auch neue Gardinen sollen noch folgen. Sollte die Zeit es zulassen, bekommen die Flure im Lifestyle noch ein neues Wanddesign. Am anderen Ende des Ortes wird dann im Retro-Design-Hotel schon mehr gewerkelt. Dort erhielten 4 Doppelzimmer First Class einen neuen Whirlpool und wurden im gleichen Zug mit neuen Tapeten und Gardinen ausgestattet. Mehrere Einzel- und Doppelzimmer und eine Suite erhielten ein neues Farbdesign und auch der Frühstücksraum wurde an den Wänden neugestaltet. Bilder: Kolb-Gruppe

Schüler besuchen Wichtelnüst

Am Freitagnachmittag informierten sich Schülerinnen der 9. Klasse der Inselschule über die Arbeit der Kindertagesstätte Wichtelnüst. Mit einem Fragenkatalog bewaffnet stellten die Schüler den Leiter der Kindertagesstätte Mark Mikoteit zur Rede, der auch bereitwillig und ausführlich ihre Fragen beantwortete.  Der Fragenkatalog umfasste Fragen zum Ablauf und Organisation in der Kindertagesstätte, wie der Tagesablauf mit den Kindern gestaltet wird, wie teuer der Besuch des Kindergartens die Eltern kommt, welche Ausbildung für die Arbeit in der Kindertagesstätte erforderlich ist und wie lange diese dauert. Nach dem die Schülerinnen den Fragenkatalog komplett durchgearbeitet hatten, sind sie noch einmal durch die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte gegangen um noch weitere Eindrücke von der Arbeit mit den Kindern zu bekommen. Die Schülerinnen sind Teilnehmer eines Wahlpflichtkurses an der Inselschule. Dort konnten sie zwischen verschiedenen Bereichen wählen und haben sich für den Wahlpflichtkurs Gesundheit und Soziales, der von Gisela Tongers angeboten wird, entschieden. In diesem Wahlpflichkurs geht es um den sozialen Bereich, wobei hier auch auf Wert auf die soziale Kompetenz gelegt wird. Eine der Aufgaben ist laut Lehrstoff sich über soziale Einrichtungen Vorort zu informieren und sich eine Einrichtung auszusuchen um sich näher zu informieren. Die Wahl der Schüler fiel dann auf die Kindertagesstätte und eine der Mutter-und-Kind-Kurkliniken.

Wasser marsch im Erlebnisbad

Endlich ist es soweit - nachdem im Saunabereich bereits der Whirlpool mit Wasser gefüllt wurde, wurden auch die Schleusen für das Wellnessbecken geöffnet. Wer nun denkt, dass einfach die Pumpen aufgedreht werden können, damit die Becken mit dem Meerwasser gefüllt werden, der wird von Mario Kramp eines besseren belehrt. Es gibt einiges zu beachten - zum Beispiel das bei extremen Niedrigwasser kein Wasser aufgefüllt werden kann, da es sonst zu Schäden an den Außenpumpen kommen kann. Außerdem muss das Meerwasser, bevor es in das Becken eingeleitet wird erst auf eine gewisse Temperatur gebracht werden, weil sonst die Fliesen im Becken beschädigt werden, bzw sich ablösen. Hierzu wird das Meerwasser zunächst in einen Tank gepumpt, dort auf Temperatur gebracht und dann über die Filteranlage ins Becken eingefüllt. Da das kühle Meerwasser immer erst erwärmt wird, dauert das Befüllen des Wellnessbeckens mindestens 17 Stunden. An das Befüllen denkt man im Wellenbecken im Moment nicht, denn wenn man zum jetzigen Zeitpunkt Wasser einfüllen würde, bestünde die Gefahr, dass der komplette Keller unter Wasser gesetzt werden würde. Grund hierfür waren die Schäden an den Dehnungsfugen im Becken, die das Team des Erlebnisbades beim Ablassen des Wassers entdeckte. Etwa 700m Dehnungsfugen mussten ausgebessert werden, von den kleineren Schäden an den Wandfliesen mal abgesehen. Mittlerweile wurden die Schäden an den Wandfliesen von der ortsansässigen Firma Winston behoben und die Mitarbeiter der Firma HWT, Zweigniederlassung Twistringen sind mit Hochdruck daran, die Arbeiten an den Dehnungsfugen noch an diesem Wochenende zu beenden, damit dann auch kommende Woche damit begonnen werden kann das Wellenbecken wieder zu befüllen.

Schnee ist vorhergesagt

Der Freitag startete sonnig, und fast wollte man glauben, dass es den ganzen Tag so bleibt, aber dann zog gegen Mittag von See der Nebel auf und es wurde ungemütlich. Heute wird am frühen morgen ein Niederschlagsgebiet von Westen durchziehen und es wird zunächst Schnee geben, der dann später in Schneeregen übergeht. Im Laufe des Tages wird es aber wieder zunehmend freundlicher und es kann auch mal die Sonne zu sehen sein. Die Temperaturen liegen morgens um den Gefrierpunkt werden dann aber zum Abend hin auf 5°C ansteigen. Der Wind weht mäßig mit stärkeren Böen aus Südwest. Der Sonntag lädt mit aufgelockerter Bewölkung wieder zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Dabei steigen die Temperaturen auf 7° C und es bleibt bei mäßigem Wind aus Nordwest weitgehend trocken.

NABU auf dem Weg zur Gründung einer Ortsgruppe auf Langeoog

Der NABU bereitet die Gründung einer Ortsgruppe auf der Insel Langeoog vor. Das erste Treffen, zu dem der Naturschutzbund, einer der traditionsreichsten und größten Naturschutzverbände Europas, alle Interessierten einlädt, wird am Dienstag, 3. Februar, um 19 Uhr im Restaurant Seekrug stattfinden. Rüdiger Wohlers (Oldenburg) vom NABU-Landesverband Niedersachsen wird zum Auftakt einen reich bebilderten Vortrag zum Thema "Heimische Gartenvögel - was kann ich für sie tun?" halten und dabei neben den Vogelarten Schritte zum vogelgerechten Garten ebenso vorstellen wie Nisthilfen. Zudem wird er den NABU und seine Arbeitsweise zusammen mit Jan Schürings, dem neuen NABU-Regionalgeschäftsführer aus Aurich, präsentieren. "Wir kommen mit diesem ersten Aufschlag zur Gründung einer NABU-Ortsgruppe auf Langeoog der Nachfrage nach", erläutert Wohlers. "Es gab und gibt immer wieder Anfragen von der Insel, ob auch hier eine Gruppe entstehen kann, um dann für den Naturschutz tätig zu werden", freut sich der NABU-Mitarbeiter. "Wir sind uns sicher, dass die Gründung bald erfolgen kann", zeigt er sich überzeugt. Der NABU Niedersachsen, der kürzlich die 80.000 Mitglieder-Marke übersprungen hat, verzeichnet seit fast vier Jahren einen enormen Zuwachs sowohl an Mitgliedern als auch an Aktiven - und an neuen Ortsgruppen, die die Naturschutzarbeit vor Ort voranbringen: Im benachbarten Oldenburger Land kamen seit 2010 bereits zehn neue Gruppen im Rahmen der Gründungstournee "Der NABU kommt" hinzu, die heute eine Fülle von Aktivitäten für den Naturschutz umsetzen. "Nun freuen wir uns, dass das Interesse auf Langeoog so groß ist!", sagt Rüdiger Wohlers. Dem ersten Treffen mit Vortrag sollen weitere folgen. Wer dazu automatisch eingeladen werden möchte, kann sich mit seiner e-mail-Adresse registrieren lassen unter wohlers@nabu-oldenburg.de. Der NABU-Mitarbeiter freut sich auf ein "volles Haus" am 3. Februar.    Text: Rüdiger Wohlers NABU Oldenburg Bilder: NABU Oldenburg

Mörtelbiene am Nistplatz

Virtueller Notarzt auf See

Moderne Telemedizin-Technik soll bei medizinischen Notfällen auf See und auf Offshore-Windkraftanlagen künftig die Notfallversorgung für Patienten auf Nord- und Ostsee erleichtern. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie die Berliner Universitätsklinik Charité und das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) planen dazu eine enge Zusammenarbeit. Am Donnerstag stellten die Beteiligten das Projekt in der Zentrale der Seenotretter in Bremen der Öffentlichkeit vor. Die Zusammenarbeit „von der Weser bis zur Spree“ haben die beiden Tochtergesellschaften der DGzRS und der Charité angestoßen: Während die DGzRS über ihre Gesellschaft für Maritimes Notfallmanagement (GMN) eine Notfallleitstelle Offshore-Windparks betreibt, hat die Charité-Tochter GHC Global Health Care moderne Telemedizin-Technik entwickelt. Sie bringt mittels drahtloser Kommunikation notärztliche Hilfe auch an weit entfernte Orte auf See. Dies gewähr­leistet telemedizinische Rund-um-die-Uhr-Versorgung durch Ärzte der Charité und des auf Notfälle spezialisierten Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Berlin. „Die Notfall-Koordinierung mit der jahrzehntelangen Erfahrung und Kompetenz aus Bremen verbindet sich mit der renommierten Medizinkompetenz aus Berlin und modernster Kommunika­tionstechnik zur umfassenden Lösung für Offshore-Windpark-Betreiber. Sie können damit den für sie verbindlichen Forderungen für den Betrieb ihrer Anlagen entsprechen“, sagt GMN-Geschäfts­führer Kapitän Udo Helge Fox. Bei einem Notfall auf einer Offshore-Windkraftanlage greift zunächst der betriebliche Arbeitsschutz. Es liegt in der Verantwortung der Unternehmen, ein bedarfsgerechtes Schutz- und Sicherheitskonzept inklusive Rettungsmittel und lückenloser Meldekette vorzuhalten, um menschliches Leben und menschliche Gesundheit zu schützen. Mittelfristig planen GHC, GMN, Charité, ukb und DGzRS, ihre Zusammenarbeit auf medizinische Notfälle auf See auszudehnen. „Die Seenotkreuzer der DGzRS sollen dazu mit entsprechender Technik ausgerüstet werden und diese – abseits von Notfällen in Offshore-Windparks – auch im ,klassischen‘ Seenotfall einsetzen können“, kündigt DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler an. Zum Einsatz kommen soll das von GHC entwickelte telemedizinische Notfallsystem „AescuLink“. Es unterstützt Ersthelfer wie die Seenotretter vor Ort und ist auch für Nicht-Mediziner einfach zu bedienen. „AescuLink“ umfasst Echtzeit-Audio-Video-Kommunikation und Liveübertragung von Vitalparametern (3- und 12-Kanal-EKG-Daten, Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung des Blutes, Körpertemperatur etc.) über drahtlose Verbindungen. „Die von uns entwickelte Technik zeichnet sich durch einfache Bedienung, geringe Netzwerklast und Robustheit gegenüber Schwankungen der technischen Verbindungsqualität aus“, erläutert GHC-Geschäftsführer Dr. Trong-Nghia Nguyen-Dobinsky. In Berlin ist die telemedizinische Beratung durch erfahrene Notärzte rund um die Uhr geplant. Dazu gehört, die übermittelten Vitaldaten und Bilder zu analysieren, kompetente Diagnosen zu stellen sowie an Ersthelfer wirkungsvolle Behandlungsanweisungen zu geben und deren Ausführung zu überwachen. Logistische Entscheidungen zur weiteren Notfallversorgung können so auf solider medizinischer Grundlage getroffen werden. Die Technik ermöglicht außerdem die Überwachung des Patienten nach der akuten Phase, also während des Transportes mit Seenot­kreuzer oder Hubschrauber an Land.

Frankreich ist gar nicht so weit weg von uns

Projekt "Deutsch-französische Freundschaft" in der Inselschule Alljährlich findet seit einiger Zeit in den Schulen des gesamten Bundesgebiets ein Aktionstag "Deutsch-französische Freundschaft" anlässlich des Jahrestages der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags statt. Auch die Langeooger Inselschule nahm diesen ganz besonderen Tag zum Anlass um das Nachbarland Frankreich näher kennenzulernen. Auf Langeoog sollte die Aktion anlässlich des 1963 geschlossenen Freundschaftsvertrages mit Leben gefüllt werden", so die aktionsleitende Lehrerin  Marion Boelsen. Um das breite Spektrum abdecken zu können, beschäftigte sich die Schule nicht nur einen Tag mit dem Nachbarland Frankreich, sondern nahm sich eine Woche Zeit, um die verschiedenen Schwerpunkte zu erarbeiten.  Dass es zu einem vollen Erfolg wurde, zeigte sich bereits beim  Eintreten in die blau-weiß-rot geschmückte Inselschule. In Arbeitsgemeinschaften hatten sich die Schüler und Schülerinnen einzelne Schwerpunkte vorgenommen, wobei es unter anderem galt, die französischen Einflüsse auf das Leben in Deutschland hervorzuheben. "Für unsere Kinder war Frankreich bislang ganz weit weg, damit hätten sie nichts zu tun", war die Meinung der meisten Schüler, so Marion Boelsen. Im Laufe der Aktionstage änderte sich die Einstellung der überraschten Kinder, berichtete sie. Die Erkenntnis, dass der Einfluss Frankreichs auf das Leben in Deutschland groß ist, zeigte sich schließlich nicht alleine durch die leckeren französischen Spezialitäten, die umrahmt von französischer Musik zum Verzehr angeboten wurden. Neben aufgehängten Plakaten französischer Filme hatten die Inselschüler Stellwände und Arbeitsplakate mit vielen Informationen, Fotos und Ergebnissen zusammengestellt. So zeigte sich schließlich, dass auch einige unserer Lebens- und Genussmittel, beispielsweise Trüffel, Wein und Champagner, aus dem Agrarland Frankreich stammen. Auch musikalisch und unter den Filmen finden sich ebenso französische Einflüsse bei uns wieder, wie in der deutschen Sprache. In weiteren Arbeitsgemeinschaften waren viele deutsch-französische Städte-Partnerschaften aufgezeigt und bekannte französische Physiker wurden vorgestellt, die mit ihren Erfindungen und Erkenntnissen maßgeblich zum Wissensstand und zur Entwicklung des Menschen beigetragen haben. Ganz besonders am Herzen lagen Marion Boelsen die deutsch-französischen Beziehungen im Wandel der Zeit. "Während unsere Eltern vor allem die schwierige Zeit kannten,  sind unsere Kinder nur mit dem heutigen freundschaftlichen Verhältnis der beiden Länder zueinander vertraut. Sie können sich die Diskrepanzen von früher nicht mehr vorstellen", resümierte sie.  Neben vielen weiteren informativen Arbeiten, gab es im Erdgeschoß der Inselschule noch eine ganz besondere Straße: die "Rue du 22 Janvier", deren Name auch in Frankreich zahlreiche Straßen schmückt. Ein Name, der auch in der Langeooger Inselschule ein Zeichen setzt für die deutsch-französische Freundschaft. Der Élysée-Vertrag (deutsch-französicher Freundschaftsvertrag): Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag wurde am 22. Januar 1963 vom ersten deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet. Der Vertrag diente ursprünglich dazu, beide Länder sowohl in Bezug auf die Außen- und Sicherheitspolitik, als auch kultur- und jugendpolitisch freundschaftlich zu verbinden. Weitere politische Vereinbarungen bezüglich wirtschafts- und finanzpolitischer Absprachen und Abstimmungen in Verteidigungs- und Sicherheitsfragen wurden im Jahre 1988 in einer Ergänzung des Vertrages durch Bundeskanzler Helmut Kohl und Staatspräsident François Mitterand beschlossen.

Thema "Deutsch-französische Beziehungen im Wandel der Zeit"

Steuerbord erhält Farbkur

Alles neu macht nicht der Mai, sondern der Januar. Auch im Steuerbord wird kräftig gewerkelt. Dabei wird aber nicht komplett umgebaut, sondern das beliebte Restaurant bekommt eine kleine Farbauffrischung. Wer aber denkt, dass sich das Ambiente durch gewagte Farbveränderungen ändert, irrt - die Räume des Steuerbords erhalten nur eine Aufhellung. Pünktlich zum Start der Zeugnisferien öffnet das Steuerbord mit seinem Team um Udo Streitbörger und Olaf Wegener am 30. Januar 2015 ab 17:00 Uhr wieder seine Türen.

Zwei kräftige Herzen schlagen für neuen 28-Meter-Seenotrettungskreuzer

Für den ersten Seenotrettungskreuzer mit Tochterboot einer neuen 28-Meter-Klasse der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) werden zwei kräftige Herzen schlagen. Auf der Fr. Fassmer-Werft in Berne-Motzen haben die Schiffbauer am Mittwoch, 21. Januar 2015, die beiden zusammen fast 4.000 PS starken Motoren eingebaut. Die DGzRS beabsichtigt, die neue Rettungseinheit zu ihrem 150-jährigen Bestehen am 30. Mai 2015 zu taufen. Auf einer besonderen Internetseite (www.150-jahre-seenotretter.de) ist zu verfolgen, wie der Neubau entsteht. Der völlig neu konstruierte 28-Meter-Seenotrettungskreuzer ist als leistungsfähiger Nachfolgetyp für die bewährte 27,5-Meter-Klasse vorgesehen (BERLIN, HERMANN HELMS u. a.). Den Auftrag zum Bau der ersten drei Einheiten hat die DGzRS an die Fassmer-Werft vergeben. Das Typschiff der 28-Meter-Klasse mit der internen Bezeichnung SK 35 (Tochterboot: TB 39) ist für die Station Amrum bestimmt. Dort soll es im Zuge der Modernisierung der Rettungsflotte die 23,3 Meter lange VORMANN LEISS mit Tochterboot JAPSAND ersetzen, den dienst-ältesten Seenotrettungskreuzer an der schleswig-holsteinischen Westküste (Baujahr 1985). Gemeinsam mit den in den vergangenen Jahren in Dienst gestellten Seenotrettungskreuzern der Nachbarstationen wird der Neubau diesen Teil der viel befahrenen Deutschen Bucht absichern. Die Eckdaten der neuen Klasse: Länge über Alles: 27,90 Meter • Breite über Alles: 6,2 Meter • Tiefgang: 2,00 Meter Geschwindigkeit: 24 Knoten (ca. 45 km/h) • Besatzung: 9/4 Pers. (Stamm/Einsatz) Antrieb: zwei Propeller, je 1.440 kW/1.958 PS = 2.880 kW/3.916 PS • Verdrängung: 120 Tonnen In der für Seenotrettungskreuzer typischen Heckwanne werden die 28-Meter-Einheiten jeweils ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich führen. Sie erhalten moderne Weiterentwicklungen der jüngsten Tochterboote der bestehenden 27,5-Meter-Klasse (VEGESACK, CASPAR).                                                                                                                                  Jubiläumswebsite www.150-jahre-seenotretter.de Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS werden Seenotrettungskreuzer und Tochterboot im bewährten Netzspantensystem vollständig aus Aluminium gebaut, als Selbstaufrichter konstruiert und ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert. Freunde und Förderer der DGzRS können in einem umfangreichen Werft-Tagebuch mit Bildergalerien und Videos auf der Internetseite www.150-jahre-seenotretter.de verfolgen, wie der neue Seenotkreuzer entsteht. Ebenfalls in diesem Jahr abgeliefert wird ein weiteres Seenotrettungsboot der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse. Auch diese neue Rettungseinheit, die in Rostock entsteht, soll zum Jubiläum 150 Jahre DGzRS getauft und in Dienst gestellt werden. Ihre künftige Station steht noch nicht fest. Mehr Informationen: www.seenotretter.de/aktuelles/werft-tagebuch. Die DGzRS setzt derzeit von 54 Stationen in Nord- und Ostsee rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote ein. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Such- und Rettungsmaßnahmen. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt des Rettungswerkes steht nach wie vor der Mensch. Ohne die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen wäre die Arbeit der DGzRS auch heute nicht denkbar. Jahr für Jahr fahren die Einheiten der Rettungsflotte mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee. Text und Bilder: DGzRS - Presse

Kurze Sperrung des Radweges Kurstraße

Der Radweg Kurstraße wird bis Freitagnachmittag immer wieder kurzfristig gesperrt bleiben. Grund hierfür ist die Angleichung der Grünflächen, nachdem im Dezember die Stützwände mutwillig umgerissen wurden.