Langeoog News Nachrichten-Übersicht

Zunächst viel Sonne, dann wärmer

Hoch Quila hat sich über der Nordsee eingerichtet und bewegt sich kaum. Es lässt weiter nur wenige Wolken zu und führt über die Nordsee frische Luft von Norden heran. So war es zum Wochenstart herrlich sonnig, viele Gäste nutzten das im Strandkorb am Hauptstrand oder auf der langen Sonnenbank am Hauptbad. Es bleibt weiter sehr freundlich, der zuletzt schwache Wind nimmt in den nächsten Tagen aber vorübergehend etwas zu und erreicht in Böen 60 km/h aus Nordwest. Die Temperaturen erreichen am Tag bis zu 12°C. Es ist meist trocken. Den Einfluss der Windrichtung auf die Temperatur wird man am kommenden Wochenende deutlich erkennen können. Während die Luft bei Nordwind über der kalten Nordsee abkühlt, wird die Temperatur am Freitag und Samstag bei Wind aus Süd bis auf 17°C klettern. Dann sind aber auch einzelne Schauer möglich.

Donnerstag Stretch ´n Relax

Am Donnerstag, 23. April steht im Rahmen von Donnerstag-Spezial Stretch ´n Relax, eine Entspannungsgymnastik für den ganzen Körper für Sie & Ihn auf dem vielfältigen Sportprogramm. Treffpunkt ist am Sporthus am Dünernübergang Seekrug um 15.00 Uhr.

Erfolgreiche Premiere in Wittmund

Ein besonders beliebtes Fotomotiv der Gewerbeschau in Wittmund war am Wochenende ein blauer Seehund auf dem Gemeinschaftsstand von Kurverwaltung und Schiffahrt der Inselgemeinde Langeoog, die erstmals bei dieser Veranstaltung in der Kreisstadt vertreten waren. Strandkörbe luden zu einer kurzen Pause zum "Probeliegen" am Langeooger Strand ein. Das Langeooger Messeteam war, wie auch Veranstalter und die meisten Aussteller, sehr zufrieden mit dem Verlauf der Gewerbeschau. Das Messeteam um Wilko Hinrichs, Aishah Schuirmann, Rena Janssen, Agi Meiners und Thomas Pree hatte von Freitag bis Sonntag viele Besucher, die sich am Stand über Tagesausflüge zur Insel oder Ausflugsfahrten zu den Nachbarinseln oder Seehundsbänken informieren konnten. Natürlich fragten zahlreiche Gäste auch nach Urlaub auf der Insel fürs Leben.

Qulia lässt Entfernungen schrumpfen

Hoch Quila liegt zur Zeit direkt über der Nordsee und sorgt damit nicht nur für herrliches Sonnenwetter, auch die Fernsicht ist außergewöhnlich. So schien zum Beispiel der Containerriese OOCL CHONGQING besonders nah an Langeoog vorbei zu fahren. Da fällt es schwer zu glauben, dass so große Schiffe bei diesigem Wetter unbemerkt an der Insel vorbei fahren können. Das 367 Meter lange Frachtschiff gehört zur Flotte der Orient Overseas Shipping Line OOCL aus Hongkong, die mit 270 Schiffen 78 Liniendienste weltweit betreibt. Das börsennotierte Unternehmen wurde bereits 1947 gegründet. Die 2013 gebaute OOCL CHONGQING war auf dem Weg von China und Singapur durch den Suezkanal nach Hamburg. Bei der guten Sicht verwunderte es nicht, dass der Leuchtturm von Norderney ebenfalls zum greifen nah auf der Nachbarinsel Baltrum zu stehen schien.

Auftrag an Fassmer-Werft: 2,4-m-Klasse

Der Sammelschiffchen-Neubau ist als leisDie Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat den Auftrag zum Neubau von fünf Maxi-Sammelschiffchen vergeben. Der Bauauftrag ging an die Fassmer-Werft in Berne, die derzeit auch das Typschiff eines völlig neu konstruierten Seenotkreuzers der neuen 28-Meter-Klasse fertigstellt. tungsfähige Ergänzung für die bewährte 32-Zentimeter-Klasse der DGzRS vorgesehen. Der erste Neubau dieser Klasse soll zum 29. Mai 2015 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der DGzRS „in Dienst gestellt“ werden. Die Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser, u.a. bekannt für die Konstruktion und Herstellung von Spezialschiffen, bringt in die fünf Neubauten ihre gesamte Kompetenz aus ihrem Produktbereich Composite Technologies ein. Für die Herstellung der fünf neuen Maxi-Sammelschiffchen werden GFK-Materialen und Fertigungsverfahren verwendet, die normalerweise in der Freizeit- und Automobilindustrie ihren Einsatz finden. „Seegangsversuche haben für diesen neuen „Schiffstyp“ meines Wissens nicht stattgefunden.“, so Werftchef Harald Fassmer augenzwinkernd. „Zwar haben wir für die DGzRS bereits zahlreiche Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote gebaut, ein Schiff für den reinen Trockeneinsatz der DGzRS ist allerdings auch für uns eine Neuheit.“ Gemeinsam mit den bundesweit stationierten 15.000 Sammelschiffchen werden die Neubauten an unterschiedlichen Einsatzstellen für die Seenotretter werben – vor allem bei Ausstellungen und Veranstaltungen im Binnenland. Die DGzRS setzt derzeit von 54 Stationen in Nord- und Ostsee 60 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote ein. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Einsätze. Jedes Jahr fahren die Seenotretter an Nord- und Ostsee über 2.000 Einsätze im maritimen Such- und Rettungseinsatz. Die Sammelschiffchen der DGzRS gelten nicht zuletzt als Symbol für die Unabhängigkeit der Seenotretter, die ihre Aufgaben  - wie vor 150 Jahren – ausschließlich durch Spenden finanzieren.

Neue Stromleitungen werden verlegt

Ein Baustellenschild warnt zur Zeit am Erlebnisbad Radfahrer und Fußgänger, die das Gebäude westlich passieren wollen, um zum Kavalierpad zu gelangen. Hintergrund sind Erdbauarbeiten der Firma Ludwig Bold direkt hinter der Kurve. Andreas Lüken, Johann Rosenboom und Hilko Rabenstein verlegen hier zusätzliche Stromversorgungskabel vom Transformator neben dem Weg in den Dünen zu den Geschäften am Hauptbad. Außerdem sollen die Gasleitungen erneuert werden. Für das Hauptbad wird in Kürze ein Interessenbekundungsverfahren eingeleitet, Kurverwaltung und Inselgemeinde hoffen hier auf innovative Projektentwürfe.

Kein Testanbaufeld für Salzkartoffeln

Das Foto hätte man gut für einen Aprilscherz nutzen können. Natürlich handelte es sich nicht um ein Testanbaufeld für Salzkartoffeln, an dem Stephan Freimuth vom Strandteam der Kurverwaltung am Montagvormittag arbeitete. Vielmehr wurde hier das Aufstellen des Strankorb-Servicecontainers vorbereitet, der am Dienstag "einschweben" soll. Die Heulage zwischen den stählernen Auflagern, die zuvor eingegraben worden waren, soll dazu dienen, dass der Sand unter und neben dem Container später durch Sandwirbel nicht wegweht und Auskolkungen entstehen. Weitere Strandkorb-Servicecontainer werden im weiteren Verlauf der Saison im Osten und im Westen des Bade- und Burgenstrandes folgen.

Langeoog in Panorama 3 im NDR

Im NDR-Magazin Panorama 3 wird am heutigen Dienstag um 21:15 Uhr ein Bericht über Langeoog gezeigt, in dem es um die Wohnraumsituation und ihre Auswirkungen für die Insel gehen wird. NDR-Redakteurin Alexandra Ringling sprach mit Bürgermeister Uwe Garrels, Roland Isenecker und betroffenen Mietern der Insel.

5 Tibeter im Kur- und Wellness-Center

Das Team des Kur- und Wellness-Center bietet am Donnerstag, 23. April um 17 Uhr das Programm "Die 5 Tibeter" an. Die „5 Tibeter“ sind fünf zusammengestellte Übungen aus dem Yoga, die eine ganzheitliche Wirkung haben. Die Übungen sind sanft genug, dass sie in jeder Alters- und Leistungsstufe durchgeführt werden können. Ihre Wirkung ist umfassend: Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenke werden trainiert, alle Stoffwechselprozesse angekurbelt, Immunsystem und Hormonausschüttung harmonisiert, die Entgiftung des Körpers wird angeregt und das vegetative Nervensystem stabilisiert. Die Leitung hat Physiotherapeutin Eva Funke, der Eintritt kostet 8,00 €. Eine Anmeldung ist bis zum Vortag im Kur- und Wellness-Center möglich.

Sonne, Sonne und noch kein Ende

Hoch Quila sorgte auch am Wochenende für fast ungetrübtes Sonnenvergnügen. Teilweise gab es über zwölf Sonnenstunden am Tag, einzig die Temperaturen waren noch nicht so frühlingshaft, wie gewünscht. Der Nordwind lenkte die Luft über das Meer zur Insel, die sich über dem Wasser auf etwa 10°C abkühlte. Trotz des anhaltenden Windes aus Nord rechnen die Meteorologen damit, dass die Temperaturen in der beginnenden Woche steigen, Werte bis zu 15°C sind möglich. Hoch Quila lässt weiter keinen Platz für Wolken, so dass es erneut über zwölf Sonnenstunden geben kann. Auch im weiteren Verlauf der Woche bleibt das Wetter freundlich bei Temperaturen um 12°C und schwachem bis mäßigem Wind aus Nord, der erst am Wochenende kurzzeitig auf südliche Richtungen dreht.

Erste Küken sind unterwegs

Die Brutzeit im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist in vollem Gange. Auf Langeoog sind jetzt an vielen Stellen die ersten Küken unterwegs. Die Vogeleltern bewachen nach Kräften ihren geliebten Nachwuchs. Interessierte Naturfreunde werden aufgerufen, ausreichend Abstand zu halten und die Vogeleltern und ihre Kinder mit Ferngläsern und Spektiven beobachten. Hunde müssen unter anderem aus diesem Grund auf der ganzen Insel an der Leine geführt werden, damit die jungen Familien weniger "Streß" haben. Foto: Inselführer Arvid Männicke

Mittwoch ist Kreativtag in der Spöölstuv

Mittwoch ist Kreativtag in der Spöölstuv. Am Vormittag kann man ab 10 Uhr, am Nachmittag ab 15.30 Uhr ganz besondere Andenken an den Urlaub auf Langeoog gestalten. Das bereit stehende Bastelangebot des Teams der Spielhäuser um Bettina Lau ist immer riesengroß. Zum Renner haben sich die Wasserturm-Rohlinge entwickelt, aber auch die Klassiker vom Muschelkästchen bis Holzboot sind natürlich stets sehr beliebt. Wieder im Angebot ist eine Platte mit einem Thermometer. Alle Dinge kann man bunt gestalten und als besondere Erinnerung an Langeoog mit nach Hause nehmen

Bernsteinschleifen im Schmucklust

Ein ganz besonders individuelles und auch maritimes Andenken an den Urlaub auf Langeoog können Kinder und Jugendliche im Atelier von Susanne Agenas Schmucklust in einem Kurs selbst gestalten. Unter der Anleitung von Goldschmiedemeister Enno von Felde wird aus einem Stück Bernstein, dem Gold des Meeres, wie man es am Strand findet, ein wunderschöner Anhänger, den die Mädchen und Jungen anschließend an einem Lederband tragen können. Dazu kann man jeden Mittwoch um 15.30 Uhr mit grobem und feinem Schleifpapier den unbearbeiteten Bernstein, den man im Atelier aussuchen kann, behandeln und später mit Tüchern und Schlämmkreide oder handelsüblicher Zahnpasta poliert. Etwa 1,5 Stunden dauert der Kurs, dann sind die ganz persönlichen Schmuckstücke fertig. Auch für Erwachsene gibt es Kurse, unter anderem zum Schmieden von Ringen und anderen Schmuckstücken aus Gelbgold, Weiß- oder Rotgold, Silber oder Platin, auf Wunsch mit Edelsteinbesatz und Gravuren.

LÜTTJE HÖRN lag in Bensersiel

Fahrgästen der Schiffahrt, die am Wochenende zwischen Bensersiel und Langeoog unterwegs gewesen sind, ist sicher ein ungewöhnlichen Doppelrumpfboot aufgefallen, das direkt vor der Einfahrt zum Binnenhafen von Bensersiel vertäut lag. Es handelte sich um die LÜTTJE HÖRN, ein Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Emden, von dem aus im Watt Pricken gesetzt werden. Dafür sind am Heck zwei Plattformen angebracht, an denen die Pricken bereit liegen. Pricken kennzeichnen im Watt die Fahrwasser. Dabei handelt es sich meist um junge Birken oder seltener auch Stangen mit Zweigbüscheln. Die Form der Zweigbüschel gibt an ob sich um eine Steuerbord- (am Kopf zusammengebunden) oder Backbordpricke (oben offene Zweigbüschel) handelt. Zusätzlich tragen die Pricken ein schmales grünes oder rotes Band. Meist wird im Watt nur eine Seite des Fahrwasser markiert, in der Regel die Backbordseite, von See kommend links. Pricken müssen von Seglern und Motorbootfahrern in einem Abstand von etwa drei bis fünf Metern passiert werden. Sie überstehen in der Regel die Stürme und den Eisgang des Winters nicht und müssen jedes Jahr neu gesetzt werden. Die „LÜTTJE HÖRN“ ist der erste für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gebaute Katamaran, der als schnelles, flachgehendes Schiff für Einsätze in den ostfriesischen Watten konzipiert wurde. Das Einsatzgebiet erstreckt sich von Papenburg bis Spiekeroog. Die "LÜTTJE HÖRN" wird für Unterhaltungs- und Aufsichtsaufgaben eingesetzt. Sie wurde 1991 bei ASW in Lübeck gebaut, hat eine Länge von 23,30 Meter und eine Breite von 9,16 Meter und läuft mit 2 650-kw-Maschinen bis 16 Knoten schnell, das sind ca. 30 km/h. Fürs Watt von Bedeutung ist der Tiefgang, der bei nur 1,10 Meter liegt. Für geringere Wassertiefen ist ein Schlauchboot an Deck, das mit dem Bordkran ins Wasser gesetzt werden kann

C-Jugend: Niederlage gegen Varel

Die C-Junioren mussten am Samstag auf eigenem Platz eine 1:3 (1:2)-Niederlage gegen Tabellennachbarn JFV Varel hinnehmen. Die sehr gut spielendem Gäste gingen am Ende verdient als Sieger vom Platz. Die Zuschauer sahen eine sehr faire Partie, großen Anteil daran hatte Schiedsrichter Friedrich Logemann, der das Spiel sehr umsichtig leitete. Die Gäste störten den TSV in der ersten Halbzeit sehr früh und überzeugten durch eine sehr gute Raumaufteilung. Langeoog konnte nicht an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen, das schnelle Spiel mit langen Pässen wurde erfolgreich gestört. Langeoog geriet schnell in Rückstand und fand erst langsam über den Kampf ins Spiel. Der Ausgleich durch Lasse Börgmann fiel nach einem Konter der Gastgeber. Wenige Minuten später konnte Varel aber durch einen direkt verwandelten Freistoß aus zwanzig Metern Entfernung wieder in Führung gehen. Nach der Pause spielte Langeoog nun mit Windunterstützung und konnte sich durch schnelle Pässe mehr Spielanteile erspielen. Zwingende Chancen wurden jedoch nicht herausgespielt. Varel spielte zwar nicht mehr Pressing in der Langeooger Hälfte, machte aber weiterhin geschickt die Räume eng. Als Langeoog in der Schlussphase alles nach vorne warf und auf den Ausgleich drängte, gelang Varel mit einem schnellen Konter die Entscheidung zum 3:1. Varel gelang durch den Sieg vorübergehend der Sprung an die Tabellenspitze der Liga, Langeoog rangiert weiter auf Platz 4. In den kommenden Wochen stehen drei Auswärtsspiele gegen Teams der unteren Tabellenhälfte auf dem Programm, in denen die Insulaner durch gute Spiele den Anschluss an das Spitzentrio herstellen können. Auch das Spiel gegen JFV Harlingerland, das im November abgebrochen werden musste, weil die Gegner den Platz verlassen hatten, wurde jetzt am grünen Tisch entschieden. Keine Mannschaft erhält einen Punkt, beiden Teams werden zudem fünf Tore abgezogen. Der JFV Harlingerland hatte beim Stand von 6:0 für Langeoog aus Protest das Feld verlassen, Langeoog hatte einen Spieler ohne Spielberechtigung eingesetzt.