Presseschau: Langeoog im japanischen TV

Am 11.01.2017 Von: Anzeiger für Harlingerland - Philipp Johannßen

Während Deutschland noch mitten in der Nacht steckt, ist in Japan schon die Sonne aufgegangen, als der Sender Fuji TV über die bunte Invasion der Überraschungseier auf Langeoog berichtet. Die morgendliche Sendung „Tokudane!“ zeigt dabei Ausschnitte aus dem Videobericht von HarlingerTV im japanischen Fernsehen, die vom Langeooger Sven Klette aufgenommen worden waren. Ein Mitarbeiter des Senders hatte am Tag zuvor in der Harlinger-Redaktion angerufen und um Erlaubnis gebeten.

Die Bilder von der Insel gingen in den vergangenen Tagen um die Welt. Die New York Times und NBC berichteten unter anderem in den USA, zahlreiche Medien aus Russland griffen das Thema ebenso auf – die Eier enthielten neben kleinen Plastikfiguren einen Beipackzettel in kyrillischer Schrift. Mit den passenden Schlagworten lassen sich im Internet unzählige internationale Presseberichte finden.

Die mediale Aufmerksamkeit, so vermutet es Inselbürgermeister Uwe Garrels, hat wohl auch dazu beigetragen, dass sich der Versicherer der Reederei Maerks so rasch bei ihm meldete. In den vergangenen Tagen war bereits ein Gutachter vor Ort. Die Kosten für Aufräumarbeiten und Entsorgung will der Versicherer übernehmen, berichtet Garrels. Wie hoch diese Summe ausfällt, ist noch nicht klar. Erst müssten alle Aufträge dafür offiziell vergeben werden. „Dabei kommt aber mindestens ein fünfstelliger Betrag zusammen“, erklärt Garrels.

Während der westliche Teil des Strandes von vielen hilfsbereiten Einheimischen und Touristen gesäubert wurde, liegen am Ostende noch großen Mengen Strandgut: Reifen, Räder, Plastikfolien und mehr. Seit gestern sind Kräfte im Einsatz, um den Müll einzusammeln. Für die Nacht zu Donnerstag gibt es eine neue Sturmwarnung mit einem Hochwasser von 1,50 Meter über dem Mittleren Tidehochwasser (MThw). Doch selbst wenn das Ostende bis dahin gesäubert worden ist, ist die Verschmutzung damit noch nicht behoben. Laut Garrels hat sich der Müll großflächig verteilt. „Plastikfolien hängen wie Lametta in den Dünen“, sagt Garrels. Einiges wird sich zudem bereits in den Sand vergraben haben. Eine Strandreinigung sei deshalb notwendig.

Den Einsatzkräften, die gestern und heute den ganzen Tag Müll sammeln, sprach der Bürgermeister seinen Dank aus. Brötchen und Kaffee wurde an sie verteilt. Dazu hatte Garrels noch eine Anekdote zu erzählen: „Die Thermoskannen, aus denen wir den Kaffee ausschenken, sind vor mehr als 30 Jahren in einem Container angespült worden. Das ist mal ein nachhaltiger Umgang mit Strandgut.“

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