Neue Sportangebote für Langeoog

Am 28.01.2016 Von: Klaus Kremer

Teile des von der Kurverwaltung geplanten Familien- und Sporterlebniszentrums könnten schon in diesem Jahr für Gäste zur Verfügung stehen. Tourismusmanager Hinrik Dollmann bekam am Dienstagabend Unterstützung vom Betriebsausschuss der Inselgemeinde, der empfahl, den vorgelegten Entwurf auszuschreiben. 

Er sieht vor, den Außenbereich des von der Agentur Iventos vorgestellten Konzeptes bereits bis Pfingsten zu realisieren. Das würde die Anlage eines Spielplatzes, einer Abenteuergolfanlage, eines Außentennisplatzes, eines Beach-Multifunktionscourts, eines Minispielfeldes und einer Fußballbillard-Anlage bedeuten. Die Tennisschule hat für den Sommer bereits die Weiterführung der Kurse angekündigt. Die Beachanlage, die Landschaftsgestaltung und die Anpassung der Zaunanlage wurden beschränkt ausgeschrieben, um hier schneller zum Ziel zu kommen und regionale Anbieter zu gewinnen.

Die Kosten werden auf etwa 250.000 Euro geschätzt, die schnelle Realisierung wurde durch die Entspannung der Finanzsituation der Kurverwaltung möglich.

In der Tennishalle wird der Strandsport bei ungünstiger Witterung seine Angebote durchführen, die bisher im Sporthus stattfanden. Im Sporthus soll Platz für die DLRG und den Strandservice geschaffen werden. Die Halle soll auf Anfrage Gruppen zur Verfügung stehen. In der Umbauphase des Haus der Insel könnten hier auch kulturelle Veranstaltungen durchgeführt werden.

Anschließend berichtete Bürgermeister Uwe Garrels über den Stand der SAnierung des Freizeit- und Erlebnisbades. Durch die finanzielle Situation der Kurverwaltung hatte sich hier ein enormer Investitionsstau durch veraltete, unwirtschaftliche und energetisch verbesserungsfähige Technik ergeben. Die Inselgemeinde erwartet ein Gesamtvolumen von 7-10 Millionen Euro in den kommenden Jahren.

Der für dieses Jahr geplante Umbau der Lüftungstechnik, der ESMR-Technik und der Betonsanierung sind im Zeitplan, auch wenn die Betonsanierung einen größeren Umfang hat, als erwartet. An vielen Stellen ist Salzwasser in den Beton eingedrungen und hat die Stahlbewehrung angegriffen und zu Rissen im Beton geführt. Der Stahl wird nun an vielen Trägern und Stützen, die durch den Ausbau der Lüftungstechnik jetzt zugänglich sind freigelegt, gesandstrahlt und neu betoniert.

Trotz der vielen aufgedeckten Schäden halten die Fachleute das Bad für sanierungsfähig. Um neue Schäden zu vermeiden, müssen vor allem die Überlaufrinnen saniert werden, die als Ursache für das Eindringen des Salzwassers ermittelt wurden.

Akuter zusätzlicher Handlungsbedarf hat sich bei den abgehängten Decken über dem Wellenbad ergeben, über denen Teile der alten Lüftungsanlage verlaufen. Die Sanierung dieser Gebäudeteile muss jetzt ebenfalls in diese Schließungszeit vorgezogen werden. Ein erster Abschnitt soll noch vor der Wiedereröffnung am 18. März saniert werden, nach den Osterferien soll das Wellenbecken dann vorübergehend noch einmal für den zweiten Abschnitt geschlossen werden.

Badleiter Mario Kramp lobte die gute Zusammenarbeit aller Firmen und Gewerke, die sich alle dem Ziel "18. März" verschrieben hätten und auch am teilweise am Wochenende arbeiten.

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