Inselgemeinde zum "Haus der Insel"

Am 01.11.2013

Die Verwaltung der Inselgemeinde hat jetzt eine Pressemitteilung zum Stand der Veräußerung des Haus der Insel veröffentlicht:

Nachdem das „Interessenbekundungsverfahren Veräußerung Haus der Insel“ seit Mitte September neu angestoßen wurde, hat die Verwaltung der Inselgemeinde die ersten Vorgespräche mit möglichen Kaufinteressenten geführt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, mit welchem Konzept das zentrale Versammlungs- und Veranstaltungshaus Langeoogs mit Kongress- und Tagungsräumen neu gestaltet und betrieben werden kann. Dabei muss die Bedingung erfüllt werden, einen neuen variabel teilbaren Veranstaltungsraum mit maximal 450 Plätzen und einer Bühne zu schaffen.

Der Investor muss einen Betreiber stellen, der den Veranstaltungsort professionell und umfassend organisiert. Dazu gehört die ganzjährige Veranstaltungsorganisation, die Unterhaltung der Räumlichkeiten und die zugehörige Bewirtung, sowie Vermietung der erforderlichen Übernachtungsmöglichkeiten und die Erschließung weiterer verträglicher Nutzungen. In dem Zusammenhang wird untersucht, ob und wie das Schiffahrtsmuseum und andere kulturelle Aktivitäten in die neue Anlage integriert werden können. Das Haus soll auch zukünftig ein Haus der Insel sein, aber durch einen engagierten Unternehmer betrieben werden. Nur dann kann nach den Erfahrungen der vergangenen 40 Jahre Wirtschaftlichkeit hergestellt werden.

Die Auslobung ist erfolgt auf der Grundlage einstimmiger Beschlüsse des Gemeinderates aus dem Jahr 2011 zum Abschluss eines Vertrages mit dem Land Niedersachsen zur Entschuldungshilfe. Der Inselgemeinde wurde zugesichert, dass sie eine erhebliche Entschuldungshilfe in Form einer "kapitalisierten Bedarfszuweisung" erhält, wenn sie konsequent den Weg der Entschuldung geht und keine neuen Schulden mehr aufbaut. Das bedeutet Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb der Gemeinde und der Eigenbetriebe herzustellen und nicht zwingend benötigtes Vermögen zu veräußern, um die selbstverursachten hohen Altschulden abzubauen. Auf diesem Weg ist die Gemeinde bereits weit voran gekommen. Daher muss dieser Weg jetzt konsequent weiter gegangen werden.

Die jetzt begonnenen Verkaufs- und Projektgespräche gründen neben dem oben erwähnten Ratsbeschluss auf der Zustimmung des Gemeinderates zu Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2013, sowie zum Investitionsprogramm für die Haushaltsjahre 2012 – 2016 am 10. Juli diesen Jahres, in denen der Erlös aus dem Verkauf des HDI als Teil der Entschuldungsmaßnahmen eingestellt ist. Das Ende der verlustbringenden Eigenbetreibung ist Grundlage für die Erreichung des notwendigen Haushaltsausgleichs im laufenden Betrieb der Gemeinde. Haushaltsplan und Investitionsprogramm wurden mit allen Ratsmitgliedern im Finanz- und Wirtschaftsausschuss und in intensiven Beratungen zwischen den Fraktionen und der Verwaltung ausführlich erörtert. Der Ratsbeschluss erfolgte einstimmig, also unter Zustimmung jedes einzelnen Ratsmitgliedes.

Die bis Ende Dezember 2013 vorzulegenden konkretisierten Projektskizzen für das Gelände rund um das Haus der Insel werden vom Gemeinderat bewertet und dahingehend entschieden, ob und mit wem weiter verhandelt werden soll.

Das jetzige Haus der Insel ließ sich noch nie und lässt sich auch heute nicht wirtschaftlich betreiben und weist einen enormen Renovierungsstau auf, der neben der energetischen Sanierung auch die Sicherheits- und Veranstaltungstechnik betrifft. Für den Weiterbetrieb wären also hohe Investitionen in ein ohnehin unwirtschaftliches und unzeitgemäßes Objekt notwendig. Das ist kaufmännisch betrachtet grundfalsch und kommt haushaltsrechtlich für die Gemeinde wegen des unausgeglichenen Haushaltes nicht in Frage.

Der Bürgermeister muss daher das begonnene Verfahren in hoher Verantwortung für Langeoog und im Interesse des Erhaltes der selbstbestimmten Handlungsfähigkeit der Insulaner weiter betreiben.

Bürgermeister Uwe Garrels

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