Rat macht Weg für Brückenhaus frei

Am 18.04.2013

Der Rat der Inselgemeinde hat am Dienstagabend den Weg für einen kurzfristigen Baubeginn für das Brückenhauses auf der neuen Anlegerbrücke im Langeooger Hafen frei gemacht und Aufträge für die Gewerke Stahlbauarbeiten, Dachdecker- und Klempnerarbeiten, Zimmerarbeiten. die Leichtmetallfassade, den Gerüstbau, die Rohbauarbeiten und die Elektrikerarbeiten vergeben.

Bürgermeister Uwe Garrels hatte zuvor noch einmal an die erste Ausschreibung erinnert, die wegen erheblicher Überschreitung der Kostenschätzung des  Architekturbüros hatte aufgehoben werden müssen. Anfang des Jahres hatte der Rat dann mit großer Mehrheit eine zweite Ausschreibung auf Basis einer abgespeckten Variante des Brückenhauses beschlossen, dessen Kostenrahmen nun in der Submission eingehalten werden konnte. Insgesamt werde das Brückenhaus 462.000 Euro zzgl. der IT-Versorgung kosten, obwohl wegen des Standorts im Außendeichbereich erhöhte Anforderungen an den Betonsockel zu erfüllen waren. Auf die Ausschreibung des Umbaus des Bahnsteiggebäudes wurde wegen der hohen zu erwartenden Kosten verzichtet.

Jan-Martin Janssen (parteilos) kritisierte die im Vergleich mit den ursprünglichen Vorgaben nach wie vor zu hohen Kosten und äußerte große Bedenken, dass es zu starken Beeinträchtigung für die Fahrgäste in der Vorsaison kommen werde, die eng an der Baustelle vorbei aufs Schiff gelangen müssen. Gert Kämper (CDU) erinnerte daran, dass das Provisorium der LangeoogCard-Kontrolle im Container unbedingt ersetzt werden müsse und Joke Pouliart (Grüne) stellte fest, dass eine Verschiebung des Baus zu weiteren Mehrkosten führen könne. Betriebsausschuss und Rat folgten schließlich dem Vorschlag der Verwaltung und stimmten mehrheitlich für den kurzfristigen Baubeginn.

In der Sitzung des Rates, in der der Ratsvorsitzende Sigurd Uecker auf einstimmigen Beschluss des Rates von Willy Bollenberg vertreten wurde, ging es zudem um die LangeoogCard, für die Firma MDSI IT-Solution auf Basis der aktuellen Funktionalität ein neues System entwickeln soll. Der Umstieg ist notwendig, da Karten und Lesegeräte der bisherigen Technik nicht mehr beschafft werden können. Beim Wechsel müssen jedoch die Guthaben der alten Karten übertragen werden. Die Firma MDSI arbeitet mit mehreren ostfriesischen Inseln zusammen. Dirk Bohlen (Grüne) bezeichnete es als fatalen Fehler, das alte System fortführen zu wollen und plädierte für einen kompletten Neustart.

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