Leserbriefe

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Leserbriefe 6 bis 10 von 260
 
Marianne Zalmann aus 45239 Essen-Werden

Mittwoch, 01.05.13 08:11

Das neue Buch von Klaus von Mehring habe ich schon bestellt. Sowas hat schon immer gefehlt.Danke für die Info für eine, die im Moment nicht auf die Insel kann.

Marianne Zalmann aus 45239 Essen-Werden

mzalmann(at)web.de

Sonntag, 28.04.13 12:15

Moin, Herr Siebels,
ich schätze sehr, dass Sie sich immer wieder so engagiert zeigen. Wer kann es besser beurteilen, was dort vor Ort passiert, als jemand, der im Watt und an der Küste allgemein zu hause ist.
Vielleicht möchte aber Herr Lindner auch nur das Beste für die Insel und befürchtet zu viel Rummel.

Lieber Herr Lindner, welches unerfüllte Bedürfnis hat sie so ärgerlich gemacht?

Gerhard Siebels aus Langeoog

wattfuehrerossi(at)hotmail.com

Montag, 22.04.13 23:00

Moin Herr Lindner,

es freut mich sehr, dass Sie ein treuer Langeoog Fan sind und sich auch sehr um den Erhalt der Natur auf unserer im Unesco Weltnaturerbe liegenden Insel sorgen. Trotzdem möchte ich Ihnen in einigen Punkten widersprechen. Es ist sehr wenig "Rummel" hier wegen dem Film. Es ist sehr wohl Werbung für die Insel, ob nun der Film gut oder nicht gut ist, was übrigens immer Geschmackssache ist. Langeoog ist wieder einmal in aller Munde. Und, was das wichtigste ist, die Telnehmer gehen sehr sensibel mit unserer schönen Natur um. Ich habe das Team im Watt drehen sehen und es war nichts platt getreten, die Schauspieler sind nicht einfach kreuz und quer durch die Natur gelaufen, sondern haben sich an die Wege gehalten, was ich als Wattführer, da ich mit einer Gruppe im Watt war und in sehr geringer Entfernung an dem Drehort vorbei lief, sehr gut sehen konnte. Sie haben das ganze Material mit Handwagen ins Watt gezogen, nicht mit irgendwelchen Motorfahrzeugen. Man sieht kein Auto von denen im Ort. Alles in allem Herr Lindner, würden sich alle Gäste so vorbildlich verhalten, wie die Schauspieler mit ihren ganzen Geräten, das wäre schön, es würde kein Papier rumfliegen, es würden nicht die Pflanzen in den Strand- und anderen Dünen platt getreten werden und so weiter und so fort.
Zum Schluß noch eines, nicht, das Sie denken, ich würde in irgendeiner Form von der Filmgesllschaft Geld bekommen, ich schreibe Ihnen dieses vollkommen neutral.

Gerhard Siebels
(staatlich geprüfter Nationalparkwattführer)
Langeoog

HELMUT LINDNER aus HAMBURG

hfk.lindner(at)web.de

Freitag, 19.04.13 12:21

Regisseur St. Kornatz:
Auf Langeoog könnte man auch einen Western drehen...
Hat der Typ sie noch alle ? Weiß er überhaupt von was er spricht ? Weiß er über die Kostbarkeit der Natur schlechthin ? Schickt diesen Menschen schnellstmöglich dort hin woher er gekommen ist und gebt ihm Inselverbot! Ausserdem verstehe ich nicht warum um diesen Film solch ein Aufhebens gemacht wird ? 'Tatorte' gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und der Großteil ist von von schlechter Qualität. Die Verantwortlichen irren gewaltig, wenn sie glauben, damit indirekte Werbung für die 'Insel fürs Leben' machen zu können. Rummel nichts als Rummel. Das schreibt übrigens einer, der seit 1989 Langeoog regelmässig besucht.

Hansgünter Klein aus Solingen

hague2503(at)aol.com

Freitag, 19.04.13 07:22

seit mehr als 10 Jahren besuchen wir die Insel Langeoog, um uns dort vom Stress des Alltags zu erholen. Dabei besuchen wir immer wieder gerne das historische, Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Seemannshus. Im Laufe der Zeit mussten wir leider feststellen, dass die Bausubstanz dieses - meiner Meinung nach - für die Insel Langeoog doch sehr wertvollen Gebäudes, immer mehr marode wird. Es kann und darf doch nicht sein, dass die Inselgemeinde – oder wer auch immer der Eigentümer ist – das Seemannshus nach und nach derart verfallen lässt. Als Anhang füge ich Fotos bei, die ich im März d. J. vom Seemannshus gemacht habe und den katastrophalen Zustand dokumentieren.

Da in dem Gebäude, neben dem Heimatmuseum, auch noch das Standesamt untergebracht ist, müsste für den Erhalt des Gebäudes mehr getan werden.
Wenn ich lese, dass in einem Jahr ca. 100 Trauungen vorgenommen werden und jede Trauung 160,00 Euro kostet, dann dürfte für die Restaurierung des Gebäudes doch ein ordentlicher Betrag übrig bleiben.

Ich hoffe sehr, dass mein Brief einen Denkanstoß gibt.

Kommentar:

Sehr geehrter Herr Klein,

zunächst einmal herzlichen Dank für Ihr Engagement für das "Seemannshus". Mich und meine Mitarbeiter schmerzt der Zustand des kleinen Insulanerhauses ebenso wie Sie. Die Gemeinde ist in der Frage der Renovierung und Erhaltung des Gebäudes seit langem aktiv und arbeitet mit dem Amt für Denkmalschutz zusammen. Die Sanierungsplanung ist abgeschlossen, der entsprechende Förderantrag auf Fördermittel aus der Dorferneuerung ist seit Ende letzten Jahres gestellt. Jetzt muss die Gemeinde auf den Bescheid warten. Beginn, bevor die Mittel bewilligt sind, bedeutet Verlust der Fördermittel. Daher darf zurzeit hier nicht gearbeitet werden. Die Gemeinde ist aber in ständigem Kontakt zur Beantragungsstelle, um die Angelegenheit so zügig wie möglich zur Entscheidung zu bringen.
Eine Anmerkung noch: dieses Haus ist nicht am Endes des achtzehnten Jahrhunderts erbaut worden, sondern Mitte des 19. Jahrhunderts. Aber 1796 war das erste kleine Haus dort auf der Dünne errichtet worden. Es stand an der Stelle des Anbaus, der 1929 als neues Wohnhaus an das jetzige Seemannshus angesetzt worden war.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Garrels
Bürgermeiser

 

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